Gedanken zum Volkstrauertag 2017

“ Die letzten Tage der Menschheit“ von Schriftsteller Karl Kraus .. aus Reaktion auf den Ersten Weltkrieg ….. Zitat:

„Alles was gestern war, wird man vergessen haben. Was heute ist, nicht sehen. Was morgen kommt, nicht fürchten. Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren, vergessen haben, dass man ihn begonnen, vergessen, dass man ihn geführt hat. Darum wird er nicht aufhören.“

Sollte Karl Kraus wirklich Recht bekommen ? Werden wir vergessen … oder vielmehr …haben wir schon vergessen…..

… oder wir wissen einfach nicht  was Krieg bedeutet…. weil die meisten von uns es nie erlebt haben.

Wir kennen den Schmerz nicht Angehörige durch die Kugel eines anderen Menschen zu verlieren. Wir kennen es nicht mehr zu hungern … wir kennen es nicht vor dem nichts zu stehen .. wenn das Eigenheim wenn ganze Städte in Schutt und Asche liegt. Wir kennen das Gefühl nicht aus unserer Heimat vertrieben zu werden. Wir haben das Leid des Krieges nie gespürt…. wir leben seit 72 Jahren in Frieden.

Wir wissen es nicht mehr zu schätzen in Frieden und Freiheit zu leben… es ist zur Selbstverständlichkeit für uns in Deutschland in Europa geworden. … doch vor allem wissen viele nicht mehr wem wir diesen Frieden zu verdanken haben…… die Europäischen Union der Zusammenschluss von derzeit 28 Ländern….. sichert uns Frieden / Freiheit und Wohlstand.

Doch genau dieser Wohlstand ist es der uns vergessen lässt in die Vergangenheit zu schauen… wir haben das Gefühl … Krieg ist etwas was uns in Europa nicht mehr passieren kann …. Krieg ist etwas was wir im Fernseher sehn .. tausende Kilometer von uns entfernt in Ländern die nicht so kultiviert sind wie wir in Deutschland und in Europa.

Doch ist es wirklich so….

Viele von uns sind immer mehr und mehr unzufrieden mit Europa mit den großen „Volksparteien“ mit der Flüchtlingspolitik. In ganz Europa schüren rechtspopulistische Parteien Ängste gegen Flüchtlinge gegen Europa… und sie bekommen immer mehr Zulauf…..

auch wie Damals: Die NSDAP die Partei von Adolf Hitler eine Partei die die Demokratie ablehnte bekam bei der Reichstagswahl 1928 einen Stimmenanteil von 2,6 Prozent, 1930 waren es plötzlich 18,3 Prozent und im Juli 1932 wurde sie zur stärksten Partei mit 37,3 Prozent. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler von Deutschland er führte uns 1939 in den 2. Weltkrieg.

In einem Zitat das Adolf Hitzler zugeschrieben wird heißt es: Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht….

Sicherlich hat eine Demokratie wie wir sie in Deutschland haben die Freiheit / die Wahl / das Recht sich selbst als mitbestimmendes Volk abzuwählen….. doch dieses Mal wird uns keiner mehr Glauben wenn wir sagen wir haben es nicht gewusst.

17 Millionen tote des 1. Weltkrieges und 60 Millionen tote des 2. Weltkrieges sprechen eine andere Sprache… sie halten uns einen Spiegel vors Gesicht und werden sagen „ihr…du hast es gewusst“.

Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen noch in einem einheitlichen / friedlichen Europa leben dürfen. Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen eine demokratieorientierte Politik vorfinden werden…

Doch auch die Politik… die demokratischen Parteien müssen ihre Hausaufgaben machen….. sie müssen wieder das tun für was wir sie gewählt haben. „Ihr Volk vertreten“….und wieder zu mehr demokratieorientierter Politik zurückfinden …

Heute am Volkstrauertag ist eine gute Gelegenheit für beide Seiten für Volk und Politik sich daran zu erinnern.

Genauso wie wir uns alle Heute an all die toten des ersten und zweiten Weltkrieges an all die toten von Krieg und Terror der Gegenwart in Trauer erinnern …… um uns wieder ins Gedächtnis  zu rufen was es heißt in Frieden / Freiheit / und Demokratie leben zu dürfen… Seien wir Dankbar für 72 Jahre Frieden in Europa … und hoffen darauf das es so bleiben wird. Für diese Hoffnung lege ich im Namen für uns alle eine Gedenkschale am Kriegerdenkmal nieder.

Robert Kröll

Leserbrief zu: 08.02.2017 (PNP) „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD

Leserbrief zu : „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD / 05.02.2017 PNP

IW: Politik nicht zuständig – „Strategie wie Trump“

von Andreas Herholz

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Liebe Wirtschaftsbosse, „ Politik nicht zuständig“ ?

Wenn ihr den Karren an die Wand fährt, wie bei der letzten Banken /  Finanz und Wirtschaftskrise, schreit ihr nach der Politik, Abwrackpräminen / Konjunkturprogramme / Kurzarbeitspläne und und und… wir sind nicht neidisch auf eure millionen Bonuszahlungen. Es ist eine „Moralische Debatte“ eine „ Anstands-Debatte“. Kein Arbeitsplatz der Welt kann diese Zahlungen rechtfertigen.

Es wird Zeit das die Politik die Fäden seines Marionetten-Daseins abschneidet und wieder zum Vertreter des Wählers wird, und sich genau da einmischt wo das Gleichgewicht zwischen Mensch und Wirtschaft aus dem Lot gerät.

Robert Kröll

Osterhofen-Haardorf

Kreisverkehr: „Bürgerwille nicht berücksichtigt“

Osterhofen 12. Dezember 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat Kröll kritisiert Entscheidung des Bauausschusses

Osterhofen. Mehrere Bürger von Osterhofen bedauern, dass nicht auch der Arbinger und der Mühlhamer Kreisel vom Bauhof der Stadt gepflegt werden: Dies drückte Stadtrat Robert Kröll am Donnerstag im Stadtrat aus.

Lob gab es für die gärtnerische Gestaltung der Kreisverkehre an der B 8 und in der Wisselsinger. Doch einen Antrag, auch die weiteren Kreisel zu pflegen, hatte der Bauausschuss kürzlich abgelehnt, weil der Aufwand für die Mitarbeiter zu hoch wäre. Damit, so Kröll, würde „der Bürgerwille nicht berücksichtigt“.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier erläuterte, die Pflege sei nur bei den neu gebauten Kreisverkehren möglich, nicht aber die Aufnahme weiterer freiwilliger Aufgaben. Der Wunsch sei verständlich, aber angesichts der 111 Quadratkilometer Stadtfläche sei sie froh, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. gs