Meine persönliche Wahlanalyse zur Landtagswahl

Gereicht hat es nicht, dennoch zufrieden.

Zwar konnte ich mich dem freien Fall der SPD nicht entziehen dennoch ist mein Heimatergebnis in Osterhofen erfreulich :

Auszug aus dem Lokalteil der PNP : SPD legt leicht zu auf 11,75 Prozent

Die SPD erreicht in Osterhofen den vierten Platz mit 11,75 Prozent – und damit sogar mehr als 2013 (10,29 Prozent). Zudem liegt dieses Ergebnis fast doppelt so hoch wie im Landkreisschnitt (6,0 Prozent) und auch höher als der Bayernschnitt (9,6 Prozent). Als SPD-Hochburg erweist sich hier der Bereich Aicha mit 29,9 Prozent . Hier konnte vermutlich Listenkandidat Robert Kröll aus Haardorf viele Stimmen auf sich vereinen. 

( Richtig gelesen 29,9 % für einen SPDler )

Danke für eure Stimme und Unterstützung

Extreme Haltungen und übertriebene Wortwahl

Leserbrief:

Zum Bericht „400 Demonstranten und eine Populistin im Dirndl“ . in der Osterhofener Zeitung vom Freitag:

Ja, wir waren mehr. Schade fand ich von beiden Seiten die übertriebene Wortwahl. Weder glaube ich, dass die AfD die ‘Strafe Gottes’ ist, noch kann ich die Pauschalisierung einiger Gegendemonstranten mit Sprechchören wie ‘Nazis raus’ für gut heißen. Weder Gottesbeteuerungen noch Pauschalverurteilungen werden die Probleme unserer Zeit lösen.

Jeder hat seine Gründe auf der einen oder der anderen Seite zu stehen. Dafür leben wir in einer Demokratie, um Meinungen frei zu äußern, selbst wenn es manchmal ‘extreme Haltungen’ sind, sollte man sich gegenseitig mit Respekt gegenüber stehen. Nach wie vor habe ich die Hoffnung, dass auf beiden Seiten mehrheitlich Menschen sind die miteinander reden können und auch Gemeinsamkeiten haben. Lassen wir uns nicht von Populisten in irgendeine Richtung drängen. Dafür steht viel zu viel auf dem Spiel.

Wenn ich dem Ganzen etwas Positives abringen kann, dann die Erkenntnis, dass wir uns mit den politischen Problemen wieder mehr auseinander setzen, dass wir uns einmischen. Und die Politik der ‘alteingesessenen Parteien’ sollte sich wieder an den Menschen in unserem Land orientieren, ihre Sorgen ernst nehmen und Bürgernähe zeigen, ohne dabei das Ganze durch eine Parteibrille zu betrachten. Nur so würde man der AfD die Grundlage ihrer Existenz nehmen.

Robert Kröll,Haardorf

In Gemeinschaft gegen den Zeitgeist

Osterhofen 19. September 2018 – Deggendorfer Zeitung

Feuerwehrgruppen demonstrieren bei Leistungsprüfung hohen Ausbildungsstand

Aicha. Der Mangel an Bereitschaft, die Freizeit für ein Ehrenamt zu opfern, und beruflicher Zeitmangel lassen manches Vorhaben im Feuerwesen platzen und zwingen die Führungskräfte, zukunftsorientiert zu handeln. Das Zukunftsmodell in der Aus- und Weiterbildung lautet deshalb: „In Gemeinschaft gegen den Zeitgeist vorgehen.“ Am Sonntag stand das Projekt in der Altgemeinde Aicha erstmals auf dem Prüfstand.

Vorausgegangen war eine Ausbildung zur Ablegung verschiedener Leistungsstufen im Feuerwehrdienst, an dem Aspiranten der Wehren aus Aicha, Haardorf und Thundorf ihr Fachwissen vor der Schiedsrichterkommission abrufen konnten. Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen am Bürgerhaus Aicha erfuhren der Einsatzwille und der Ehrgeiz aller Teilnehmer Lob und Anerkennung durch die Führungskräfte.

Erstmals konnte für die drei Wehren ein gemeinsamer Ausbildungsplan erstellt werden. Mit Ehrgeiz und Eifer widmeten sich die Aus- und Weiterzubildenden den Vorgaben der Ausbilder Andreas Birkeneder und Florian Donnerbauer, um Knoten und Stiche zu beherrschen, einen ordentlichen Löschangriff durchzuführen und das Saugschlauchkuppeln sicher einzuüben. Die Ausbildungsaktivitäten überspannten vier gemeinsame Abende. Das Erlernte musste am Sonntagvormittag bei den abschließenden Leistungsprüfungen abgerufen werden. Vorgestellt haben die Feuerwehren dem Schiedsrichtergremium mit KBM Xaver Altschäfl, KBM Sandra Pöschl und Ehrenkreisbrandmeister Franz Eichinger am Feuerwehrgerätehaus in Aicha zwei Bronze- und eine gemischte Leistungsgruppe.

Ein außerordentlich gutes Prüfungsergebnis „Bronze“ bestätigte die Jury den Nachwuchsgruppen mit Stefan Würzinger, Corinna Schütz, Maria Weigl, Julia Donnerbauer, Martin Eiblmeier, Fabian und Markus Knöckl, Andrea Krenn, Tobias Halser, Thomas Wagner, Thomas Obermeier, Andreas Sigl und Lukas Halser unter Gruppenführer Johannes Dorfmeister. Sie haben mit Bravour die erste Hürde ihrer Feuerwehrkarriere genommen, attestierte Ehrenkreisbrandmeister Franz Eichinger und bat darum, die Motivation weiterhin so hochzuhalten.

2. Kommandant und Gruppenführer Andreas Birkeneder erreichte nach erfolgreicher Prüfung die Stufe III (Gold), Armin Martins I (Bronze), Stefan Leitl II (Silber), Fabian Saller, Roland Fredl, Matthias Schweiger und Thomas Maidl (alle III Gold). Über die Endstufe VI (Gold rot) freuten sich Michael Gaida und Christian Drasch.

KBM Xaver Altschäfl und 1. Kommandant Hans Pfaffinger lobten die gemeinsam errungenen FF Fertigkeiten und sehen darin die Zukunft eines erfolgreichen Miteinanders. Bei Freibier und Brotzeit wurde das erfolgreiche Abschneiden der FF-Prüfung gebührend gefeiert.as