Sommerfest des SPD – Ortsvereins

 

Bild (SPD Osterhofen)

Am vergangenen Sonntag veranstaltete der SPD-Ortsverein zum wiederholten Mal im herrlich dekorierten Biergarten des „Frühlings-Stüberls“ sein Sommerfest, das dank des sommerlichen Wetters sehr gut besucht war. Begrüßen konnte Ortsvorsitzender Thomas Etschmann unter den zahlreichen Gästen auch den SPD-Kreisvorsitzenden Ewald Straßer, den Fraktionsvorsitzenden im Deggendorfer Kreistag, Bernhard Feuerecker sowie die Stadträte Bruni Irber, Karl Heinz Hierzegger und Robert Kröll. Etschmann bedankte sich bei den Gästen für ihr Kommen und für die mitgebrachten Kuchenspenden. Den Höhepunkt des diesjährigen Sommerfestes stellte der Auftritt des Zauberers Kilian Seidl dar, der besonders auch die zahlreichen Kinder mit seinen Zaubertricks faszinierte. Schließlich wurde in heiterer Stimmung manches aktuelle politische Thema noch bis spät in die Nacht diskutiert. (etm)

Grillparty der KJG in der Weigl-Halle

19.07.2019 PNP Osterhofener Zeitung

Haardorf. Da Regen angesagt war, waren die Plätze im Inneren der Weigl-Halle bei den Besuchern mehr gefragt, als im Außenbereich. Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) organisierte eine Grillparty oder Abbruch-Party 2.0 im WeiglStadl. Markus Knöckl begrüßte viele Einheimische und Gäste aus den Nachbarorten; unter ihnen auch Stadtrat Robert Kröll, der für die elektrische Installation verantwortlich war. Für die jüngsten Besucher war eine Hüpfburg aufgeblasen, die gut frequentiert war. Die Schminkstation wurde ebenso gerne angenommen. – sr/Foto: Schwinger

Barmherzig sein, wie einst der Samariter

Osterhofen und Umgebung 19 – Osterhofener Anzeiger – Dienstag, 16. Juli 2019

Neupriester Magnus Pöschl wurde zur Nachprimiz in der Pfarrei Haardorf empfangen

PGR-Vorsitzender Rolf Schwinger überreicht Neupriester Magnus Pöschl ein Exemplar des Donau-Anzeigers.

Haardorf. sr/Foto: Schwinger „Um einen Primizsegen zu erlangen, muss man ein paar Schuhsohlen durchlaufen“, sagt der Volksmund. Dies war für viele Gläubige aus der Pfarrei Haardorf und der Umgebung Anlass zur Nachprimiz von Neupriester Magnus Pöschl in die Martins-kirche zu kommen. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rolf Schwinger hieß ihn zusammen mit BGR Pfarrer Christian Altmannsperger herzlich willkommen. In seinem Grußwort ging er auf den Primizspruch aus Psalm 118 ein: „Meine Stärke und mein Lied ist der Herr“. „Daraus lässt sich die Kraft des Glaubens herleiten, die ihnen, Magnus Pöschl, Gott gegeben hat. Jesus Christus ist Menschensohn geworden, um für die Menschen da zu sein, um sie zu retten und um mit ihnen verbunden zu sein. Durch das Priesteramt sind sie mit Gott verbunden, aber auch mit den Menschen“, so Schwinger. Der Priester solle ein offenes Ohr haben und den Menschen in deren Nöten Hilfe anbieten. Die Menschen erbitten sich oft den Beistand Gottes. Wie der zweite Teil des Primizspruches sagt, liebt Neupriester Pöschl auch der Musik. Bischof Oster sagte in seiner Predigt: „Möge der Herr ihr Lied sein und möge er damit die Freude ihres Lebens sein. Möge dies doch zum Ausdruck bringen, dass es auch schöne Seiten in ihrem Beruf, der auch Berufung ist, gibt.“ Manche Entscheidungen könnten nur getroffen werden, wenn man Kompromisse eingeht. Jesus Christus war in vielen Belangen den Menschen gegenüber, die ihm begegneten, immer barmherzig. Auch ein Priester, der Größe zeigen will, solle die Botschaft Jesus Christus glaubwürdig vertreten. Kirchenpfleger Johann Weigl freute sich, dass Magnus Pöschl zur Nachprimiz in die Pfarrei gekommen ist und überreichte ihm ein Geschenk. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rolf Schwinger hatte den Osterhofener Anzeiger/Donau-Anzeiger dabei, der ausführlich von der Priesterweihe im Stephansdom zu Passau mit vielen Gläubigen aus dem Pfarrverband berichtete. Auch überreichte er eine DVD mit persönlichen Bildern von der Priesterweihe Zentrale Glaubensaussage
Anfangs des Gottesdienstes segnete Magnus Pöschl Weihwasser. Emmi Brandl trug die Lesung und die Fürbitten vor, Pfarrer Christian Altmannsperger las das Evangelium vom „Barmherzigen Samariter“. „Gottes Liebe und die Nächstenliebe stehen im Mittelpunkt des Evangeliums“, so Pöschl. Der Samariter habe barmherzig gehandelt, als er ihn pflegte. Für ihn sei der Primizspruch eine zentrale Aussage des christlichen Glaubens. „Jesus Christus ist unser aller Retter von Sünde und Tod, das alles zerstört. Der Primizspruch weist auf die Erlösung und auf die unendliche Liebe des Herrn hin. Zu wissen, geliebt zu werden, lässt mich den Herrn loben und preisen“, betonte der Neupriester. Dies könne nirgendwo besser ausgedrückt werden als in und mit der Musik. Genau dies brachte der Kirchenchor mit der alpenländischen Messe von Lorenz Maierhofer zum Ausdruck. Mit Christian Weigl an der Orgel wurde der Gottesdienst feierlich bereichert. Dem allgemeinen Primizsegen und dem Einzelprimizsegen schlossen sich auf dem Kirchvorplatz persönliche Gespräche mit dem Neupriester an.

Der Neupriester bei der Einzelsegnung von Stadtrat Robert Kröll

Wo das Trinkwasser herkommt…

Osterhofener Zeitung PNP

Feuerwehr besichtigt Wasserwerk – Überwachung durch laufende Untersuchungen

Haardorf. Die Feuerwehr Haardorf hat das neue Wasserwerk in Moos besichtigt. Es stellt weiches „Waldwasser“ nun auch für die Gemeinden südlich der Donau zu Verfügung. Werkleiter Hermann Gruber informierte eingehend über die Wasserversorgung. Zunächst aber berichtete er vom Fund einer Einheit Enterokokken auf 100 Milliliter an der Wasserentnahmestelle in Sammern. Mitteilungen wurden bereits an die Presse und an den Rundfunk über ein vorsorgliches Abkochgebot ausgesandt. Die Desinfektion des Leitungsnetzes mit Chlor wurde schon veranlasst. Neben eigenen Laboruntersuchungen übernehmen Fremdfirmen die Kontrolle des Wassers. Immer wieder erkundigten sich besorgte Bürgermeister telefonisch über die eingeleiteten Maß- nahmen. „Trinkwasser ist das am besten untersuchte und überwachte Lebensmittel“, so Gruber. Das Wasserwerk Moos stellt gesundes Trinkwasser mit der zentralen Enthärtungsanlage her. Das Wasser wird aus einer Tiefe von zehn Metern entnommen. Pro Stunde werden 400 Kubikmeter in vier Stufen aufbereitet: Im Oxidator wird Sauerstoff zugeführt, der Sandfilter entfernt Eisen und Mangan, geringe Spuren von Uran werden herausgefiltert, bevor durch das Enthärtungsverfahren CARIX® das Wasser durch ein Ionenaustauscher-Mischbettverfahren „weich“ wird. Weiches Wasser hat den Vorteil, dass weniger Reinigungs- und Waschmittel im Haushalt benötigt werden und keine privaten Enthärtungsanlagen mehr nötig sind. Durch diese Maßnahmen spart sich jeder Haushalt etwa 150 Euro im Jahr. Das Wasserschutzgebiet Moos hat eine Fläche von 1216 Hektar. Das Einzugsgebiet des Trinkwasserbrunnens Moos wird durch ein Kooperationsmodell mit den Landwirten sichergestellt. Dabei werden die Flächen weniger gedüngt und es werden durchgehend Bodenproben entnommen. Die Landwirte erhalten als Gegenleistung Ausgleichszahlungen. Das zweite Standbein ist die Talsperre Flanitz im Bayerischen Wald. In der Talsperre befinden sich 22 Millionen Kubikmeter Wasser, was die Versorgung für zwei Jahre absichert. Die Talsperre dient als Hochwasserrückhaltebecken, wird zur Niedrigwasseraufhöhung eingesetzt und ist ein Faktor für den Fremdenverkehr. Mit diesem Wasser werden rechts der Donau die Gemeindeteile Aicha und Haardorf versorgt. Die Wasserversorgung ist seit 1923 Pflichtaufgabe für die Gemeinden. Um diese zu erfüllen, haben sich die Gemeinden zu einem Zweckverband, zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, zusammengeschlossen. Waldwasser hat 70 Beschäftigte südlich und nördlich der Donau. Vollautomatisch gesteuert werden Pumpen, Wasserentnahme zentral in der EDV-Anlage in Moos. Zum Abschluss bedankte sich Vorsitzender Johann Weigl für die interessante Führung bei Werkleiter Hermann Gruber. Trinkwasser sei ein schützenswertes Gut, das für die nachfolgenden Generationen erhalten werden müsse. Dass dies gelingt, zeigen auch die vorsorglichen Maßnahmen bei Störungen. – sr

Feuerwehren üben den Ernstfall

Osterhofen und Umgebung 20 – Osterhofener Anzeiger Freitag, 3. Mai 2019

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr lud zu einer Gemeinschaftsübung die Nachbarwehr aus Langenisarhofen ein. Die in Brand geratene Maschinenhalle von Erhard Knöckl sollte gelöscht werden. Wasser konnte durch einen nahen Hydranten vor dem Gasthaus entnommen werden, was zur Brandbekämpfung nicht ausreichte (linkes Bild). Hier zahlt sich die regelmäßige Wartung der Hydranten vor Ort aus. Um ausreichend Wasser zum Löschen zu haben, musste eine 220-Meter lange Leitung vom Haardorfer Mühlbach durch den Weigl-Hof über die Straße aufgebaut werden. Das Wasser wurde mithilfe eines Flachsaugers entnommen. Innerhalb kürzester Zeit war die Leitung aufgebaut (rechtes Bild). Die Absicherung über die Staatsstraße wurde von Feuerwehrmännern vorgenommen. Um Beschädigungen an den Schläuchen zu verhindern, wurden Schlauchüberführungen aufgebaut. Vorbeikommende PKWs mussten sehr langsam darüber fahren. Die örtliche Einsatzleitung hatte Kommandant Robert Kröll. Die Gruppenführer Florian Donnerbauer (Haardorf) und Christian Zacher (Langenisarhofen) wurden zwischen den Wehren ausgetauscht. Als Beobachter war Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl anwesend, der in der Schlussbesprechung den beteiligten Wehren gute Zusammenarbeit bescheinigte. Dies ist auch bei einem Brandfall notwendig. Kommandant Robert Kröll zollte den anwesenden Feuerwehrmännern für deren Engagement Dank. Trotz Austausch der Führungskräfte hatte beim Aufbau alles geklappt. Fotos: Schwinger

Rückblick auf das Vereinsjahr

Osterhofen und Umgebung 20 – OSTERHOFENER ANZEIGER – Montag, 6. Mai 2019

Jahreshauptversammlung des Tischkegelclubs: Ehrung der Jahresmeister und Neuwahlen

Der Vorstand des TKC (v.r.) mit Wahlleiter Stadtrat Robert Kröll, Stefan Weigl, Erhard Knöckl, Josef (Pepe) Weigl, Christan Weigl, Matthias Moser, Mike Wagner, Alois Jahrstorfer, Thomas Wagner, Christian Knöckl. Fotos: Schwinger

Haardorf. (rs) Der Tischkegelclub (TKC) hielt seine Jahreshauptversammlung mit Ehrung der Jahresmeister und mit Neuwahlen im Gasthaus Knöckl ab. Dazu konnte Teamsprecher Christian Knöckl viele Mitglieder, Stadtrat Robert Kröll und Vertretungen der Vereine begrüßen. Die von Christian Knöckl gestifteten Pokale erhielt als Vereinsmeister der Saison 2018/19 als Sieger nach 22 Kegelabenden mit 1561 Holz und einem Durchschnitt von 70,95 Holz Markus Knöckl. Die Plätze zwei und drei belegten Erhard Knöckl mit 1558 Holz und Johann Weigl (sing) mit 1541 Holz. Weitere Plätze belegten Christian Weigl (1505 Holz), Martin Unverdorben (1439 Holz), Martin Apfelbeck (1428 Holz), Christa Knöckl (1386 Holz), Rolf Schwinger (1327 Holz), Tom Obermeier (1248 Holz) und Hermann Unverdorben (1244 Holz). Insgesamt nahmen 64 Keglerinnen und Kegler an der Vereinsmeisterschaft teil. Im Durchschnitt waren 30 Kegler pro Kegelabend anwesend. Kassier Alois Jahrstorfer trug einen detaillierten Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Rolf Schwinger bescheinigten ihm eine korrekte Buchführung, worauf die Versammlung den Kassier und den Vorstand entlastete. Schriftführer Thomas Wagner gab einen ausführlichen Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Ein Höhepunkt war die Beteiligung an der Segnung der neuen Sakristei durch Bischof Dr. Stefan Oster. Der Bischof meinte, „da fast nur Männer im Verein sind, ist das wie in der Kirche. Ihr müsst ein katholischer Verein sein!“ 2018 stiftete Alois Jahrstorfer den Maibaum, der von der Dorfgemeinschaft aufgestellt wurde. Anschließend traf man sich im Hof von Weigl Pepe bei Kaffee und Kuchen, gestiftet vom Frauenbund, und Brotzeit und Bier vom TKC. Das Ziel des gemeinsamen Ausflugs mit der Feuerwehr war das Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg und der Schemmer-Hof in Angerstorf. Einkehr wurde im Bräustüberl in Mariakirchen gehalten. Bei der Grillparty wurde der Maibaum versteigert, den Erhard Knöckl gewann. Die Dorfmeisterschaft des ESC gewann man in der Besetzung Andreas Birkeneder, Christian Knöckl, Heinrich Drasch und Thomas Wagner. Das Watter-Turnier gewann das Team Johannes Dorfmeister und Tobias Halser. Der Kirchenchor gestaltete den besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier. Siegerin beim Weihnachtskegeln wurde Beate Knöckl vor Christa Knöckl und Sandra Birkeneder; Sieger wurde Christian Knöckl vor Ludwig Fröschl jun. und Konrad Moser. Das Er- und Sie-Kegeln gewannen Beate und Christian Knöckl. Ein weiterer Höhepunkt des Vereinsjahres war das 20. Starkbierfest im Vereinslokal. Im Mittelpunkt stand das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und „Rettet die Holzwürmer“, eine Anspielung auf den Frauenbundfasching. Der Postbote überbrachte den weltbesten Schauspielern den Haardorfer Oscar.
Führung im Team
Die anschließende Neuwahl führte Stadtrat Robert Kröll durch. Der Verein wird als Team geführt. Diesem Team gehören gleichberechtigt an Erhard Knöckl, Matthias Moser, Christian Knöckl, Mike Wagner, Christian Weigl, Josef Weigl (Pepe) und Stefan Weigl. Zum Schriftführer wurde Thomas Wagner und zum Kassier Alois Jahrstorfer gewählt. Kassenprüfer für die kommenden Jahre sind Helmut Schütz und Rolf Schwinger. Christian Knöckl bedankte sich für die rege Teilnahme am Vereinsleben und bei allen, die den Verein unterstützen. Dank gilt auch dem Team, das immer konstruktiv und kameradschaftlich zusammenarbeitet. Eine gemeinsame Bräustüberlfahrt ist mit den örtlichen Vereinen für den Frühsommer geplant. Am 15. Juni 2019 findet die Grillparty vor dem Weigl-Stadl statt.

 

Zum Fastenessen aufgekocht

Osterhofen und Umgebung 17 OSTERHOFENER ANZEIGER – Donnerstag, 18. April 2019

 Haardorf. (rs) Nach dem Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin hielt der Katholische Frauenbund Haardorf im Jugendheim „Alte Schule“ das alljährliche Fastenessen. Für den einen oder anderen war eine heiße Fastensuppe mit allerlei Gemüse und Würstl als Zwischenmahlzeit sehr willkommen, bevor man sich dann beim Rossmarkt sich nochmal stärkt. Mancher Gast war aber froh, dass es keinen Braten mit Knödel gab und verzichtete auf ein Bier und trank nur Wasser, um in der Fastenzeit etwas für seine Figur zu tun. Es war ein Kommen und Gehen. Das alte Klassenzimmer war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Organisationsteam freute sich, dass viele Gäste, jung und alt, gekommen waren, darunter auch Kirchenpfleger Johann Weigl und Stadtrat Robert Kröll. Die schmackhafte Suppe wurde von Frauenbundfrauen gekocht und dann serviert. F: Schwinger

Das Heilige Grab aufgebaut

Osterhofen und Umgebung 20 OSTERHOFENER ANZEIGER – Donnerstag, 18. April 2019

Gläubige an den Kartagen zum Gebet und stillem Gedenken eingeladen

 

Viele fleißige Helfer fanden sich ein, das Heilige Grab auf dem Kreuzberg aufzubauen. Foto: Schwinger

Haardorf. (rs) Pfarrangehörige haben für die Kartage schon das Heilige Grab in der Kreuzbergkirche aufgebaut. Seit Ende der achtziger Jahre lebt dieser alte Osterbrauch alljährlich wieder auf. In der Nische des Haupteingangs wurde die Gruft mit dem Leichnam Jesu unter einem durchscheinenden weißen Tuch errichtet. Das Hl. Grab soll um 1770 von Benjamin Schreiter, Hengersberg, errichtet worden sein. An den Kar- und Ostertagen sind die Gläubigen zum stillen Gebet und Verweilen eingeladen. In der Geschichte der Heiligen Gräber wurde das Heilige Grab in Jerusalem an vielen Orten nachgeahmt. Es entstanden teilweise große architektonische Anlagen, die oft auch mit figürlichen Darstellungen ausgeschmückt wurden. Später errichtete man auch in Wandnischen im Kircheninneren reduzierte Anlagen, so wie in Haardorf. Von der Romanik bis zum Barock und Jugendstil entstanden solche Anlagen. Am Gründonnerstag findet in der St. Martin-Kirche um 19 Uhr die Messe vom „Letzten Abendmahl“ statt. Anschließend wird das Allerheiligste zur Kreuzbergkirche in einer Prozession übertragen. Nach dem Gloria verstummen alle Kirchenglocken und die Orgel. Das Heilige Grab ist am Karfreitag nach der Feier vom Leiden und Sterben Jesu Christi um 13.30 Uhr anschließend bis 18 Uhr zur Grabwache zugänglich. Da die Kirchenglocken in „Rom“ sind, kündigen die Ministranten mit ihren Ratschen die Gottesdienste in Mühlham und Haardorf an. Am Karsamstag beginnen die Auferstehungsfeierlichkeiten mit der Entzündung des Osterfeuers und mit der Segnung der Osterkerze um 21 Uhr auf dem Kreuzberg. Anschließend wird zur Pfarrkirche St. Martin gezogen, in der während des Gottesdienstes das Taufwasser geweiht wird und die Tauferneuerung stattfindet. Anschließend werden die Speisen gesegnet. In einem Korb befinden sich gefärbte Ostereier, ein gebackenes Lamm mit der Auferstehungsfahne, Salz, Brot, Geräuchertes. Den Festgottesdienst am Ostersonntag zelebriert um 9 Uhr Generalvikar Klaus Metzl. Die Gestaltung der Gottesdienste übernimmt der Kirchenchor.

 

 

 

Tag der Verbundenheit, Trauer und Mahnung

Osterhofen und Umgebung 21 – OSTERHOFENER ANZEIGER – Montag, 6. Mai 2019

Kriegerjahrtag in Haardorf: Gedenken und Kranzniederlegung – Ehrung von Adi Schweiger

Kirchenzug der Vereine.Foto: Rolf Schwinger

Haardorf. (rs) Der Krieger-, Soldaten- und Reservistenverein Haardorf und Umgebung hielt traditionell am ersten Maisonntag seinen Jahrtag. Im Hof des Vereinslokals Knöckl begrüßte erster Vorsitzender Adi Schweiger die Abordnungen der Vereine, als Vertreter der Stadt Osterhofen zweiten Bürgermeister Thomas Etschmann und Stadtrat Robert Kröll, die Fahnenmutter Martina Brandl und vom Kreisverband der BKV Bernhard Zitzelsberger. Angeführt von der Vilstaler Blasmusik machten sich Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Haardorf und Aicha, des Patenvereins KSV Thundorf, des oberösterreichische Kameradschaftsbundes Oftering, der Reservistenkameradschaft Haardorf/Aicha sowie der KRK Moos auf zum Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin. In der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal sprach Pfarrvikar Pater Kuriakose für die gefallenen und vermissten Soldaten, für getötete Zivilisten, für die Opfer von Terror und Gewalt und für die verstorbenen Mitglieder Gebete und Fürbitten. Anschließend segnete er das Kriegerdenkmal. In seiner Ansprache zum Jahrtag stellte Vorsitzender Adi Schweiger fest, dass die Erinnerung an die Kriegstoten stetig abnehme. Der Gedenktag sei ein Zeichen der Verbundenheit, der Trauer und der Mahnung für die vielen Toten. „Es ist ein Moment des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens mit denen, die familiäre Verluste zu tragen hatten“, betonte Schweiger. Der Jahrtag sei eine moralische Verpflichtung den Toten gegenüber. „Die Erinnerung mahnt und lehrt uns, für dauerhaften Frieden und für die Gerechtigkeit einzustehen.“ Schweiger erzählte zudem eine Episode aus dem Zweiten Weltkrieg, als eine Frau furchtbare Angst empfand, als sie in einem Güterwagon deponiert wird. Ein Rabbi, selbst von Angst gelähmt, erinnerte an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten in das Meer hineingehen mussten. Und es geschah ein Wunder, als sich das Meer teilte. Genauso erging es vielen Soldaten, die in den Krieg ziehen mussten und nicht mehr nach Hause kamen. Das Erinnern an die Eltern, Geschwister, Freunde und die Heimat hat so manches Wunder geschaffen. Es gab Hoffnung auf eine Heimkehr. Trotzdem seien viele Menschen mit der Erinnerung an die Heimat gefallen und gestorben. Sie wurden vernichtet, nicht aber ihre Hoffnung. Als Zeichen des Einsatzes für Frieden und Freiheit stellte Adi Schweiger am Kriegerdenkmal eine bunte Blumenschale ab. Die Musikkapelle spielte zu Böllerschüssen und den Ehrbezeugungen das Lied vom guten Kameraden. Die Ehrenwache stellte am Kriegerdenkmal von der Reservistenkameradschaft Günther und Josef Zauner, Josef Ammerseder und Erwin Fredl.
Ehre, wem Ehre gebührt
Nach dem Festzug wurden im Hof des Vereinslokals Knöckl im Beisein von stellvertretendem Bürgermeister Thomas Etschmann durch den Vorsitzenden Adi Schweiger die Kameraden Siegfried Hehenberger und Gerhard Reichard, vom oberösterreichischen Kameradschaftsbund Oftering, mit dem Tätigkeitsabzeichen freiwilliger Reservistenarbeit in Gold ausgezeichnet. Aus den Händen von Kreisvorsitzenden des BKV Bernhard Zitzelsberger wurde Vorsitzender Adi Schweiger mit der Jubiläumsmedaille für 50 Jahre Mitgliedschaft im Krieger- und Soldatenverein, für 30 Jahre Engagement in der Vorstandschaft und für 20 Jahre als Vorsitzender ausgezeichnet. Nachträglich gratulierte der OÖKB Oftering Adi Schweiger zum 70. Geburtstag. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein mit gemeinsamen Essen an.

 

Um den Wanderpokal gekämpft

Osterhofen und Umgebung 21 – OSTERHOFENER ANZEIGER – Montag, 20. Mai 2019

Vier Mannschaften bei der Vereinsmeisterschaft des Eisstockclubs

Die teilnehmenden Mannschaften. Foto: Schwinger

Haardorf. (rs) Am Wochenende fand auf dem Vereinsgelände des Eisstockclubs (ESC) die Vereinsmeisterschaft statt. Dazu konnte Vorsitzender Karl-Heinz-Schläger viele Teilnehmer auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße begrüßen. Es beteiligten sich vier Mannschaften, dessen Teilnehmer zusammengelost wurden. Die Klasse einer Mannschaft zeigte sich in der sportlichen Beständigkeit. Manchmal war auch etwas Glück dabei. Bei der Platzierung der Mannschaft entschied bei Gleichstand nicht nur der Punktestand, sondern auch die Stockquote. Die Stockschützen waren vom Wettergott begünstigt. Bis zur Siegerehrung fiel kein Tropfen Regen. In einer spannenden Doppelrunde wurde die Mannschaft Ernestina Schläger, Klaus Maidl, Rupert Erndl und Andreas Birkeneder mit 10: 2 Punkten und einer Stockquote von durchschnittlich 1,97 Sieger. In Anwesenheit von Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll überreichte Vorsitzender Karl-Heinz Schläger den Wanderpokal und ein kleines Präsent. Den zweiten Platz erreichte die Mannschaft mit Roswitha Friedl, Siegfried Baumgart, Josef Pleintinger und Johann Haslinger mit 6: 6 Punkten und der besseren Stockquote von durchschnittlich 1,44 vor den Drittplatzierten Roswitha Erndl, Jana Baumgart, Josef Hötzinger und Karl-Heinz Schläger. Den nächsten Platz belegten Theresia und Josef Duschl, Josef Sterr und Uwe Breit. Georg Weigl und Robert Kröll lobten den sportlichen Einsatz der Teilnehmer und die Bereicherung des Dorflebens. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein bei einer deftigen Brotzeit an.