Leserbrief zu „ Nicht reden, sondern handeln ! „ PNP 30.08.2019 ( wurde leider nicht abgedruckt)

Das unsere deutsche Wirtschaft ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlstands darstellt ist unumstritten, und das unsere Politik/Regierung gute Rahmenbedingungen schaffen muss auch. Doch wie Herr Ohoven den „Schwarzen Peter“ alleine der Regierung in die Schuhe schieben will, ist von vorgestern. Wenn es der Wirtschaft gut geht will sie von der Politik nicht wissen, haben sie etwas Bauchweh sind sie gleich sterbenskrank und erwarten Hilfe. Wo bleibt die Eigeninitiative der Wirtschaft, wo sind die Maßnahmen der Arbeitgeber? Sich zurückzulehnen und bis andere etwas machen, wird der Verantwortung die unsere Arbeitgeber haben nicht gerecht.
Wenn man sich darüber beschwert das der Staat 57% des Bundeshaushalt für Soziales ausgibt, stellt sich für mich zum einen die Frage, ist hier jemand neidisch auf dieses Geld, und zum anderen woran liegt das… vielleicht ein Grund dafür könnten die teilweise niedrigen Löhne sein die so mancher Arbeitgeber bereit ist zu bezahlen.
Die Forderungen der Wirtschaft an die Politik mögen zum Teil ihre Berechtigung haben, aber ich sehe sie derzeit nur als „Gewinnoptimierung“. Und die heraufbeschworene Krise wird nur herbeigeredet.
Herr Mario Ohoven eifert, weil die Wirtschaft zurzeit nicht die erste Geige spielt in der Politik, Themen wie Klimawandel und Umweltschutz haben derzeit berechtigterweise mehr Gehör. Und die Aussage: „Nicht reden, sondern handeln!“ trifft auch auf Herrn Ohoven zu. … was mach die Wirtschaft selbst um die angebliche Krise abzuwenden… außer darüber zu reden und von der Politik zu fordern.

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