Ihr Stadtrat

Diskutieren Sie mit mir zu ausgewählten Themen. Ihre Kommentare sind erwünscht.

Navigation

Allgemein

Gedanken zum Volkstrauertag 2017

“ Die letzten Tage der Menschheit“ von Schriftsteller Karl Kraus .. aus Reaktion auf den Ersten Weltkrieg ….. Zitat:

„Alles was gestern war, wird man vergessen haben. Was heute ist, nicht sehen. Was morgen kommt, nicht fürchten. Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren, vergessen haben, dass man ihn begonnen, vergessen, dass man ihn geführt hat. Darum wird er nicht aufhören.“

Sollte Karl Kraus wirklich Recht bekommen ? Werden wir vergessen … oder vielmehr …haben wir schon vergessen…..

… oder wir wissen einfach nicht  was Krieg bedeutet…. weil die meisten von uns es nie erlebt haben.

Wir kennen den Schmerz nicht Angehörige durch die Kugel eines anderen Menschen zu verlieren. Wir kennen es nicht mehr zu hungern … wir kennen es nicht vor dem nichts zu stehen .. wenn das Eigenheim wenn ganze Städte in Schutt und Asche liegt. Wir kennen das Gefühl nicht aus unserer Heimat vertrieben zu werden. Wir haben das Leid des Krieges nie gespürt…. wir leben seit 72 Jahren in Frieden.

Wir wissen es nicht mehr zu schätzen in Frieden und Freiheit zu leben… es ist zur Selbstverständlichkeit für uns in Deutschland in Europa geworden. … doch vor allem wissen viele nicht mehr wem wir diesen Frieden zu verdanken haben…… die Europäischen Union der Zusammenschluss von derzeit 28 Ländern….. sichert uns Frieden / Freiheit und Wohlstand.

Doch genau dieser Wohlstand ist es der uns vergessen lässt in die Vergangenheit zu schauen… wir haben das Gefühl … Krieg ist etwas was uns in Europa nicht mehr passieren kann …. Krieg ist etwas was wir im Fernseher sehn .. tausende Kilometer von uns entfernt in Ländern die nicht so kultiviert sind wie wir in Deutschland und in Europa.

Doch ist es wirklich so….

Viele von uns sind immer mehr und mehr unzufrieden mit Europa mit den großen „Volksparteien“ mit der Flüchtlingspolitik. In ganz Europa schüren rechtspopulistische Parteien Ängste gegen Flüchtlinge gegen Europa… und sie bekommen immer mehr Zulauf…..

auch wie Damals: Die NSDAP die Partei von Adolf Hitler eine Partei die die Demokratie ablehnte bekam bei der Reichstagswahl 1928 einen Stimmenanteil von 2,6 Prozent, 1930 waren es plötzlich 18,3 Prozent und im Juli 1932 wurde sie zur stärksten Partei mit 37,3 Prozent. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler von Deutschland er führte uns 1939 in den 2. Weltkrieg.

In einem Zitat das Adolf Hitzler zugeschrieben wird heißt es: Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht….

Sicherlich hat eine Demokratie wie wir sie in Deutschland haben die Freiheit / die Wahl / das Recht sich selbst als mitbestimmendes Volk abzuwählen….. doch dieses Mal wird uns keiner mehr Glauben wenn wir sagen wir haben es nicht gewusst.

17 Millionen tote des 1. Weltkrieges und 60 Millionen tote des 2. Weltkrieges sprechen eine andere Sprache… sie halten uns einen Spiegel vors Gesicht und werden sagen „ihr…du hast es gewusst“.

Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen noch in einem einheitlichen / friedlichen Europa leben dürfen. Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen eine demokratieorientierte Politik vorfinden werden…

Doch auch die Politik… die demokratischen Parteien müssen ihre Hausaufgaben machen….. sie müssen wieder das tun für was wir sie gewählt haben. „Ihr Volk vertreten“….und wieder zu mehr demokratieorientierter Politik zurückfinden …

Heute am Volkstrauertag ist eine gute Gelegenheit für beide Seiten für Volk und Politik sich daran zu erinnern.

Genauso wie wir uns alle Heute an all die toten des ersten und zweiten Weltkrieges an all die toten von Krieg und Terror der Gegenwart in Trauer erinnern …… um uns wieder ins Gedächtnis  zu rufen was es heißt in Frieden / Freiheit / und Demokratie leben zu dürfen… Seien wir Dankbar für 72 Jahre Frieden in Europa … und hoffen darauf das es so bleiben wird. Für diese Hoffnung lege ich im Namen für uns alle eine Gedenkschale am Kriegerdenkmal nieder.

Robert Kröll

Zu zwölf Einsätzen ausgerückt

Donau Anzeiger | Osterhofen und Umgebung | 14.03.2017

Freiwillige Feuerwehr Haardorf zog Jahresbilanz und ehrte verdiente Mitglieder

Die Geehrten mit den Ehrengästen. (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr Haardorf hielt ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knöckl ab. Vorab nahmen die Feuerwehrkameraden am Gottesdienst für ihre verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche teil.

Der Vorsitzende Johann Weigl konnte viele Ehrengäste zur Versammlung begrüßen, darunter Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Stadtrat Robert Kröll, stellvertretenden Landrat Roman Fischer, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer, Kreisbrandmeister und Stadtrat Manfred Ziegler, Fahnenmutter Therese Weigl, Ehrenvorstand Hermann Unverdorben und Ehrenkommandant Hans Weigl (Moser). Kassier Alfred Eiglmeier trug den Kassenbericht vor, der, vor allem wegen der Anschaffung von kleinen Uniformen, zu einer negativen Bilanz führte.

Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Hans Gerstl bescheinigten einwandfreie Kassenführung. Schriftführer Helmut Schmid trug den Jahresbericht für 2016 vor. Beim Ehrenabend der Kreisbrandinspektion wurden Johann Weigl und Josef Schmid mit dem Ehrenabzeichen der Kreisbrandinspektion in Gold, Josef Weigl in Silber und Alfred Eiblmeier in Bronze ausgezeichnet. Kommandant Robert Kröll nahm die Fluthelfermedaille 2013 stellvertretend für den Verein entgegen. Bei der Wanderversammlung im Mühlhamer Keller wurden Josef Schmid und Josef Weigl (Pepe) verabschiedet. Für ihr Engagement erhielten sie einen geschnitzten Heiligen Florian. Es wurde mit den Tischkeglern ins Bräustüberl nach Aldersbach gefahren. Der Verein beteiligte sich an der Fahrzeugweihe in Gergweis und sicherte kirchliche Umzüge ab. Jugendwart Florian Donnerbauer lobte in seinem Bericht die hohe Einsatzbereitschaft der 17 Jugendlichen. Die Feuerwehrjugend glänzte beim Wissenstest. Mit Gold wurde dabei Andreas Weigl ausgezeichnet. Zweimal im Monat findet die regelmäßige Ausbildung im Feuerwehrhaus statt.

In einem sehr detaillierten Jahresbericht listete Kommandant Robert Kröll zwölf Einsätze wie Verkehrsunfall, Absicherung von Umzügen, Brand und Auspumpen von Kellern in Moos auf. Es fanden fünf interne Übungen, vier Gemeinschaftsübungen und fünf Funkübungen statt. Insgesamt wurden 54 Termine wahrgenommen. Bei der Planung für 2017 nannte er anstehende Aktivitäten wie Leistungsprüfung, modulare Truppausbildung, SMS-Alarmierung und 30 Jahre Jugendfeuerwehr in Haardorf. Kröll prangerte den übertriebenen Bürokratismus in der Feuerwehr an. So mussten beispielsweise Stärkemeldungen dreimal wiederholt abgegeben werden. „Es ist notwendig, Bürokratie abzubauen und das Ehrenamt zu stärken,“ forderte er von der Politik ein.

In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier den Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden für ihren Einsatz für die Gemeinschaft und für die Zeit, die sie für dieses Ehrenamt investieren. Sie lobte die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet, für die insgesamt 832 000 Euro ausgegeben wurden. Sie verwies darauf, dass manche Grundsatzurteile zum Aufbau von Bürokratie betragen. Sedlmeier lud zum „Blaulichttag“ am 8. Juli in Osterhofen ein. 2018 feiert die Feuerwehr Osterhofen ihr 150-jähriges Gründungsfest.

Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer versprach in seinem Grußwort, die modulare Truppausbildung zeitlich zu strecken. Um den Kommandanten mit seinen vielfältigen Aufgaben zu entlasten, ist daran gedacht, künftig einen dritten Kommandanten wählen zu können. Vorausblickend soll 2018 die digitale Alarmierung eingeführt werden.

Stellvertretender Landrat Roman Fischer lobte vor allem die Jugendlichen, die die Zukunft eines Vereins sind.

„Ihr übernehmt heute schon Verantwortung! In nicht zu ferner Zukunft werdet ihr noch größere Verantwortung in Führungspositionen im Verein übernehmen.“ Die Feuerwehren sind oft schon vor der Polizei am Unfallort und leisten wichtige Arbeit, wie das Herausschneiden von Verletzten oder den Aufbau von Umleitungen. Fischer nahm zusammen mit Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer und Kommandanten Robert Kröll die Ehrungen aktiver Mitglieder vor. Für 40 Jahre aktive Tätigkeit wurden Johann Dorfmeister, Alfred Eiblmeier und Josef Zauner ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Woche Aufenthalt mit Frau oder Partnerin in Bayerisch Gmein. Für 30 Jahre wurden geehrt Helmut Schmid, Helmut Schütz, Ludwig Fröschl jun., Christian Knöckl, Thomas Brandl und Robert Kröll; für 20 Jahre Stefan Apfelbeck und für zehn Jahre Johannes Dorfmeister. Der Vorsitzende Johann Weigl ehrte mit einer Urkunde für langjährige Vereinszugehörigkeit Eduard Schmid für 60 Jahre Mitgliedschaft. Es folgen für 50 Jahre Alfons Moser, Leo Brandl sen., Josef Winhart sen., Ludwig Fröschl sen.; für 40 Jahre Johannes Dorfmeister, Alfred Eiblmeier jun., Josef Wagner, Josef Zauner, Josef Eckl.; für 30 Jahre Robert Kröll, Helmut Schmid, Stefan Unverdorben, Reinhard Wagner, Helmut Schütz, Johann Hofmeister, Ludwig Fröschl jun., Siegfried Bauer, Christian Knöckl, Thomas Brandl; für 25 Jahre Christian Hartmann, Hermann Unverdorben jun., für 20 Jahre Martin Mutzl, Stefan Apfelbeck, Klaus Kopicer, Richard Lobe, Hans Peter Unverdorben; für zehn Jahre Johannes Dorfmeister, Benjamin Zauner.

Vorsitzender Johann Weigl bedankte sich für das Vertrauen und bat darum, untereinander immer das Gespräch zu suchen, an Übungen gewissenhaft teilzunehmen, sich an Kirchenfesten eifriger zu beteiligen und bei Alarmierungen Einsatzwillen zu zeigen. Man werde am Jubiläum des Spielmannszuges in Osterhofen in diesem Jahr teilnehmen.

Das gemütliche Beisammensein soll in Zusammenkünften wie einem Weißwurstessen nicht zu kurz kommen.

Lässt Jobcenter Mütter aufs Geld warten?

Osterhofen 10. März 2017 – Deggendorfer Zeitung

Kinderschutzbund Osterhofen bestätigt Doppelspitze mit Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer Ruhland

Osterhofen. Für seine Zehn-Jahres-Feier hat sich der Kinderschutzbund Osterhofen etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gruppe „Sternschnuppe“ bringt am 17. März 2018 Theater zum Mitmachen, Musical und Kinderlieder in die Stadthalle.

Dies gab der Verein am Mittwochabend in der Jahreshauptversammlung in den „Arcobräu Stuben“ bekannt. 1. Vorsitzende Brigitte Treichl begrüßte dazu besonders Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sowie die Stadträte Paul Ammer und Robert Kröll.

Als Wahlleiterin präsentierte Liane Sedlmeier folgende Vorstandschaft: 1. Vorsitzende Brigitte Treichl, 2. Vorsitzende Insa Pfeiffer-Ruhland und Kassier Herbert Köhlnberger als „Quotenmann“ in der Frauenriege. Eine personelle Veränderung gab es beim Amt der Schriftführerin: Katharina Sigl folgt hier auf Claudia Müller. Diese ist künftig Beisitzerin zusammen mit Irene Fragner, Esra Koch, Manuela Kiermayer und Theresia Pfeiffer. Die Kasse prüfen Robert Kröll und Sabine Feuerecker. Aus der Vorstandschaft verabschiedet wurden Bettina Krümmel und Sabina Flieger.

Brigitte Treichl bilanzierte in ihrem Tätigkeitsbericht die ausschließlich ehrenamtliche Arbeit im Kinderschutzbund Osterhofen. „Wir sind ein Begegnungszentrum geworden“, sagte Insa Pfeiffer-Ruhland. Besonderer Dank ging an die Stadt Osterhofen, die kostenlos die Räume in der Mittelschule zur Verfügung stellt. Die Kleiderkammer ist das wichtigste Angebot des Kinderschutzbundes. Dieses niederschwellige Angebot dient als Türöffner. Die Hilfesuchenden kommen mit den Helfern des Kinderschutzbundes ins Gespräch und bei Bedarf werden Termine mit professionellen Beratungsangeboten vermittelt. Hier bestehen Kooperationen mit dem Frauennotruf, dem Jugendamt und der Schwangerenberatung im Landkreis Deggendorf. Letztere bietet nicht nur Konfliktberatung, sondern unterstützt die Mütter auch nach der Geburt.

Insa Pfeiffer Ruhland berichtete, dass es immer häufiger Probleme mit dem Jobcenter Deggendorf gebe. Zwischen Antragstellung und erster Auszahlung vergingen oft drei Monate, so Pfeiffer Ruhland. In einem Fall habe eine Frau sieben Monate lang kein Geld erhalten. Immer wieder sei die Antragstellerin wegen fehlender Unterlagen vom Amt abgewiesen worden. Einmal schickte sie das Jobcenter wegen eines fehlenden Merkblattes weg. Erst als Insa Pfeiffer-Ruhland die Frau ins Jobcenter begleitete, kam Bewegung in die Sache: Zwei Tage vor Weihnachten erhielt die Bedürftige eine Barauszahlung.

Die von Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer-Ruhland als zuverlässig beschriebene Frau war sich sicher: Ohne die Hilfe des Kinderschutzbundes hätte sie wieder kein Geld bekommen. „Das ist gegen die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde. So kann man mit Menschen nicht umgehen!“, kritisierte Insa Pfeiffer-Ruhland das „sehr restriktive“ Vorgehen des Jobcenters Deggendorf.

„Wir werden gehört“, ist sich Brigitte Treichl sicher. Das Landratsamt wird in Kürze ein Netzwerktreffen mit Jobcenter, Jugendamt und Kinderschutzbund anberaumen. Dieses Treffen geht auf eine Initiative des Kinderschutzbundes zurück. Letztes Jahr wurde der Stadtrat vom Kinderschutzbund gebeten, ein Sozialbüro in Osterhofen einzurichten. Die Stadt reichte diesen Antrag an den Landkreis weiter, da dieser für die Jugendarbeit zuständig ist.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier empfahl, das Netzwerktreffen abzuwarten und bot an, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Osterhofen daran teilnehmen. „Eigentlich sollten Ehrenamtliche den Behörden nicht sagen müssen, wo es lang geht“, befand Insa Pfeiffer-Ruhland.

Kassier Herbert Köhlnberger dankte in seinem Bericht allen Sach- und Geldspendern: „Wir sind davon abhängig und freuen uns über jedes Kindergewand und über jede Geldspende.“ Köhlnberger rief Interessierte dazu auf, sich beim Kinderschutzbund zu engagieren: „Schaut’s vorbei!“ mik

Rede zum Volkstrauertag 2016

Der Volkstrauertag hat eine lange Tradition, er wurde als Gedenktag für die Kriegsopfer des „Ersten Weltkrieges“ eingeführt …. die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Reichstagspräsident Paul Löbe rief damals eindringlich zur Abkehr von Hass auf und warb für Versöhnung und Verständigung.

Ein Aufruf der schon in der Weimarer Zeit wieder mit Füßen getreten wurde, angesichts der umstrittenen Deutung des Krieges.

Die politisch geteilte Gesellschaft erinnerte am Volkstrauertag zunehmend an den Kampf der deutschen Soldaten … ja man empfahl sogar der nächsten Generationen zur Nachahmung dieser Taten.  Die Nationalsozialisten schrieben diese Deutung 1934 per Gesetz fest:

Der Volkstrauertag wurde auf den 16. März gelegt und zum staatlichen „Heldengedenktag“ erklärt.

Es stand nicht mehr das christlich geprägte Totengedenken im Mittelpunkt  /  sondern Heldentum und Kampfbereitschaft … Propaganda für den Krieg nicht für Frieden und Versöhnung.

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch der deutschen Soldaten in Polen der „Zweite Weltkrieg“. Am Ende dieses „Sinnlosen Krieges“ waren über 50. Millionen Tote zu beklagen.

Nach diesem „ Dunklen Kapitel“ der deutschen Geschichte wurde 1945  der Heldengedenktag wieder zum Volkstrauertag und man gedachte den Opfern beider Weltkriege nicht nur den getöteten Soldaten sondern auch den zivilen Opfern. Im Vordergrund standen wieder Trauer um die Toten …. und Frieden / Freiheit und Versöhnung.

Doch was ist der Volkstrauertag Heute … als was sollten wir ihn verstehen :

Es geht vor allem nicht darum beim Gedenken an die Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges, …. das sich alle Deutschen, das wir uns schuldig fühlen sollen. Sondern es geht darum, dass alle Menschen wissen sollen warum Widerstand gegen rechtes Gedankengut / gegen Diktatoren / gegen Kriegstreibern …. Heute wieder notwendiger geworden ist denn Je.

Heute ist dieser Tag allen Opfern von Krieg / Terror und Gewalt gewidmet … der Vergangenheit und der Gegenwart. Wir haben Krieg und Terror noch lange nicht überwunden…. im Gegenteil … Frieden und Freiheit scheinen angesichts der aktuellen weltweiten Kriege / der Terroranschläge …  in weite Ferne gerückt zu sein. Demokratie scheint in einigen Staaten nur noch Makulatur zu sein.

Der heutige Volkstrauertag soll uns auch wieder daran erinnern das Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind. Das wir jeden Tag, ja sogar jede Stunde dafür kämpfen müssen.

Wir sehnen uns nach Frieden ….. nach dem Tag an dem es in den Nachrichten nicht mehr um Gewalt / Krieg und Terror geht, und wir nicht mehr auf einen anderen Sender umschalten weil wir das alles nicht mehr sehen und hören wollen.

Doch für ein Leben in Frieden kann und muss jeder von uns selber etwas tun…. wir dürfen uns nicht nur auf die Politik verlassen … wir müssen selber anfangen die Werte die wir von anderen Menschen derzeit einfordern wieder selber zu leben.

Wir reden ständig davon z.B.  wie wichtig die Integration von Flüchtlingen ist. Und gleichzeitig sind wir selber dabei uns von unserer eigenen Integration in der Gesellschaft zu verabschieden nur noch wenige nehmen sich Zeit für die Gemeinschaft für das Vereins oder Dorfleben oder für das “ christliche Leben .“  Man beschränkt sich auf seine eigenen vier Wände ….beteuert man habe keine Zeit …. und wie schlecht es einem geht …. und wie gut es die Anderen haben.

Dieser Trend in unsere Gesellschaft führt uns in eine falsche Richtung ….

Wenn wir unseren Kindern wirklich eine Welt  in Frieden hinterlassen wollen brauchen wir eine starke Gemeinschaft von Grund auf…..

Und wir müssen eine Behauptung des deutschen Physiker Georg Lichtenberg klar wiederlegen….diese behauptete :

Gesetzt den Fall, wir würden eines Morgens aufwachen und feststellen, dass plötzlich alle Menschen die gleiche Hautfarbe und den gleichen Glauben haben, wir hätten garantiert bis Mittag neue Vorurteile.

Vorurteile abbauen und eine starke Gemeinschaft … sind der Grundstock für eine starke Demokratie / Grundstock für einen dauerhaften Frieden … in Europa und in der Welt.

Als symbolischen Grundstock lege ich im Namen von uns allen diese Gedenkschale nieder in der Hoffnung dass wir uns aufmachen die Zukunft für unser Kinder in Frieden zu gestalten.  All die Toten der Vergangenheit und der Gegenwart von Krieg / Terror und Gewalt sollen diese Hoffnung untermauern und uns auf den Weg zum Frieden begleiten.

 

 

Mehr Licht, mehr Platz im Foyer

Grundsätzlich wäre ich auch für eine Sanierung der Stadthalle gewesen, immer wieder hat sich auch der Stadtrat  dafür ausgesprochen. Doch jetzt wo alle Bedingungen auf den Tisch lagen …. fehlten mir die richtigen und wichtigen Voraussetzungen:

Kein richtiges Konzept für was und wen wir die Stadthalle sanieren, was wollen wir in Zukunft erreichen welche Veranstaltungen sollen stattfinden.

Anfangs 90% Zuschuss in Aussicht gestellt zum Schluss nur rund 24 %

Die Neugestaltung der Stadthalle, das Aussehen hat mich zusätzlich nicht überzeugt. 

Also war meine Abstimmung : Nein

Osterhofen 17. Juni 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat beschließt Sanierungsumfang für die Stadthalle – 2,2 Millionen Euro Kosten, 446 100 Euro Zuschüsse

Bild

Osterhofen. Mit fünf Gegenstimmen hat der Stadtrat gestern Abend den Entwurf zur Sanierung der Stadthalle für rund 2,2 Millionen Euro Bruttokosten gebilligt. Da die Stadthalle seit Januar als Gewerbebetrieb geführt wird, belaufen sich die Kosten nach Vorsteuerabzug auf 1 845 500 Euro. Die Förderung aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) beträgt 446 100 Euro.

Zwar waren 90 Prozent Förderung für energetische Sanierungen und Barrierefreistellungen in Aussicht gestellt, da sich aber 1300 Kommunen beworben haben, musste aufgeteilt werden. 600 erhielten einen Zuschlag, darunter Osterhofen, freute sich Bürgermeisterin Liane Sedlmeier. Die Förderquote von 24 Prozent entspreche den erwarteten Zuschüssen bei der Besprechung der Maßnahme in vorausgegangenen Stadtratssitzungen.

Geplant ist ein neues Foyer, das der Stadthalle vorgesetzt wird und durch die Öffnung großer Fensterelemente mit dem Vorplatz eine Einheit bilden kann, stellte Planer Thorsten Erl vor. Darin können Ausstellungen stattfinden, zudem wird dort die Garderobe untergebracht. Im Bereich der bisherigen Garderobe wird die Toilettenanlage erweitert und zudem ein Behinderten-WC eingebaut.

Der Grundriss des Saals bleibt unverändert, allerdings wird an der Südseite künftig das Stuhllager untergebracht. Dafür soll auf Anregung von Stadtrat Franz Groh noch eine bessere Lösung gefunden werden. Die Küche wird auf Cateringservice reduziert. Die Empore mit Bar muss aufgegeben werden, weil kein zweiter Rettungsweg möglich ist: Die Halle steht bereits auf der Grundstücksgrenze, ein Anbau ist nicht möglich.

Erhalten bleibt die markante Dachgestaltung, allerdings soll die Fassade ein „modernes Gesicht“ durch schmale Fenster erhalten – was unter den Stadträten durchaus umstritten ist. Laut Erl soll damit aber mehr Licht in den Saal gelangen.

Erneuert wird die Saaldecke mit Lüftung und Technik, neu wird auch die Beschallungs- und Medientechnik. Außerdem wird es ein zweites Heizsystem (Bodenheizung im Saal) geben. Automatische Be- und Entlüftung sowie eine neue Bestuhlung sind laut Thorsten Erl in die Kosten ebenfalls eingerechnet.

Karl-Heinz Hierzegger erkundigte sich, ob durch Verzicht auf die Außendämmung Geld gespart werden könnte? Davon rät Planer Erl in Absprache mit dem Energieberater ab, da dies angesichts der neuen Fenster Feuchteprobleme im alten Mauerwerk bringen würde. Zudem müsste man Putz und Fassade auch ohne Dämmung sanieren.

Die Sanierung schieße über das Ziel hinaus, wandte Mathias Meier ein, eine Erneuerung der Deckenhalle sei der wichtigste Aspekt. Auch weitere Stadträte hatten Bedenken angesichts der hohen Kosten: Rainer Flieger und Johann Beham erkundigten sich, ob nicht doch ein Verschieben der Maßnahme und ein späterer Neubau sinnvoller wären. „Die zwei Millionen Euro könnten wir ganz notwendig brauchen für weitere Projekte“, sagte Beham. Auch Franz-Xaver Lechner sprach sich für ein Verschieben des Vorhabens aus. Ein Neubau, so Bürgermeisterin Sedlmeier, sei angesichts des engen Grundstücks an der Stelle nicht möglich. Auch sei keine Kostenersparnis durch Verzicht auf Ausschreibung der Arbeiten möglich – wie von Bruni Irber vorgeschlagen – da dafür die Halle an Privat verkauft werden müsste.

Das Projekt ist laut Sedlmeier im Stadtrat mehrfach durchgesprochen und in den Haushalt eingerechnet. Außerdem, so Stadtrat Fritz Gößwein, sei die Halle nach der Sanierung eine Bereicherung für die Stadt und geriere zusätzliche Einnahmen. Der Stadtrat habe sich zwei mal für eine Sanierung und gegen einen Neubau ausgesprochen, wandte Paul Ammer ein. Da müsse man nicht „das Pferd neu aufzäumen“, zumal die Halle dann barrierefrei und die Toilettensituation „um 1000 Prozent“ verbessert würden.

Da die Empore wegen des Brandschutzes entfernt werden muss, bat Mario Kaiser darum, die Bar an anderer Stelle einzurichten. Zudem befürchtete er, dass künftig keine Partys mehr möglich seien. Diese werden, so Sedlmeier, weiter zugelassen, allerdings müsse dann mehr auf die Halle geachtet werden. Bislang war die Stadt bei Schäden aufgrund des schlechten Zustands der Halle kulant.

Bruni Irber regte an, ein Betriebskonzept zu erstellen und durch Vermietung der sanierten Halle beispielsweise an Verbände Einnahmen zu gewinnen. Dies erfolgt nach Zustimmung zum Sanierungsentwurf, führte Liane Sedlmeier aus. gs

Einblick in den Abgeordneten-Alltag

Osterhofen 21. Juni 2016 – Deggendorfer Zeitung

Vereine aus Osterhofen und Künzing besuchen Bernd Sibler im Bayerischen Landtag

Landtag Bild I

( Auf Kosten der CSU im Landtag Stadtrat Robert Kröll 🙂 Bild links unter Bernd Sibler mitte )

Osterhofen/Künzing. Rund 100 Gäste aus dem Landkreis Deggendorf hat Staatssekretär Bernd Sibler am Freitag im Bayerischen Landtag willkommen geheißen. Auf Einladung des Plattlinger Landtagsabgeordneten machten sich Osterhofener und Künzinger in zwei Bussen auf den Weg nach München. Sie wollten Einblicke in die Abgeordnetenarbeit erhalten und die Arbeitsstätte der Abgeordneten, das imposante Maximilianeum, besichtigen. „Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis für meine politische Arbeit interessieren. Mit dem Besuch vor Ort kann ich den Gästen einen unmittelbaren Einblick in den politischen Alltag eines Abgeordneten vermitteln“, erklärt Bernd Sibler.

Sibler begrüßte die Mitglieder des TV Osterhofen um ihren Vorsitzenden Richard Majunke, des Frauen- und Müttervereins Altenmarkt mit ihrer Teamsprecherin Hiltrud Forster und des Vereins „Herbstlaub“ Künzing unter Führung von Willi Klinger bereits früh morgens im Deggendorfer Stimmkreis und begleitete sie im Bus nach München. Dort zeigte er ihnen erst den Landtags-Plenarsaal, die sogenannte „Herzkammer“ des bayerischen Parlaments. Die Bürger hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktuelle politische Themen mit Bernd Sibler zu diskutieren.

Im Anschluss besichtigten die Gäste die Räumlichkeiten des eindrucksvollen Maximilianeums, das 1874 vollendet worden ist. Ein Film informierte zudem über die Arbeit der Landtagsabgeordneten in Plenum und den Ausschüssen sowie über den parlamentarischen Weg eines Gesetzes.

Nach einem Mittagessen in der Landtagsgaststätte hatte die Besuchergruppe noch Zeit, den Tag in der Münchner Innenstadt ausklingen zu lassen, bevor es wieder zurück in die niederbayerische Heimat ging.oz

 

Gegenseitiges Verständnis fördert Demokratie

Osterhofen 3. Mai 2016 – Deggendorfer Zeitung

Jahrtag beim Krieger- und Soldatenverein – Plädoyer für Völkerverständigung und Frieden

Bild I
Haardorf. Der Krieger- und Soldatenverein begeht traditionell am ersten Maisonntag seinen Jahrtag. Im Hof des Vereinslokals Knöckl begrüßte 2. Vorsitzender Horst Feigl die Abordnungen der Vereine sowie 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, Stadtrat Robert Kröll, Fahnenmutter Martina Brandl und Bernhard Zitzelsberger vom BKV-Kreisverband. Angeführt von der Vilstaler Blasmusik machten sich Kameraden der Feuerwehren Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf, der Patenvereine Thundorf und Oftering, der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha sowie der KRK Moos auf den Weg zum Gottesdienst in der Kreuzbergkirche. Pfarrer Monsignore Hans Herlinger stellte in seiner Predigt heraus, dass Kriege und Terrorismus grausame Ereignisse seien. Zu Frieden gelange man nur, wenn das Miteinander gelingt. Auf Gott zu vertrauen und sich nicht ablenken zu lassen, könne ein gutes Mittel sein.

Bild II
In den Fürbitten erinnerte Josef Schmid an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Nach dem Gottesdienst zog der Festzug vorbei an den mit weiß-blauen Fahnen geschmückten Häusern zum Kriegerdenkmal an der Martinskirche. Die Ehrenwache stellten Kameraden der Reservistenkameradschaft. Pfarrer Herlinger sprach ein Gebet und gab den Segen. Die Ansprache hielt Stadtrat Robert Kröll: „In einer Zeit, in der Terror, Krieg, Flucht und Vertreibung wieder an die Haustüre Europas klopfen, in der Mauern und Grenzzäune aufgebaut werden, ist es notwendig, wieder mehr auf die Förderung von Völkerverständigung und Frieden aufmerksam zu machen“, sagte Kröll. Die Werte von Frieden und Freiheit dürfe man nicht Radikalen überlassen: „Wir müssen für die Demokratie und unseren christlichen Glauben eintreten.“ Dünger für Frieden, Freiheit und Demokratie sei das Verständnis für Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen. Es ist aber auch notwendig, sie zu integrieren, ohne eigene Werte aufzugeben. Als Zeichen des Einsatzes für Frieden und Freiheit stellte Kröll am Kriegerdenkmal eine Blumenschale ab.

Nach dem Rückmarsch zum Vereinslokal wurden die langjährigen Fähnriche Josef Birkeneder und Josef Winhart von Horst Feigl für ihre Verdienste um den Krieger- und Soldatenverein zu Ehrenmitgliedern ernannt. oz

Rede Jahrtag KSV Haardorf 2016

Sehr geehrter Herr Pfarrer /Sehr geehrter Herr Feigl /                                    Liebe Vereinsabordnungen / Sehr geehrte Ehrengäste /                                     Sehr geehrte Dorfgemeinschaft

In einer Zeit in der Terror / Krieg / Vertreibung an die Haustüre Europas klopfen. Wo Mauern und Grenzzäune mit Stacheldraht wieder aufgebaut werden. Sind solche Tag wie der Jahrtag des KSV Haardorf wichtiger denn je.

Zweck eines Krieger und Soldatenvereins, so steht es auch in der Satzung : Förderung von Völkerverständigung und des Friedens.

Beides sind Themen die… zugegeben etwas weitgegriffen … das überleben der Menschheit sichern.

Und gerade die Länder Europas …. vor allem Deutschland kann mit seiner Vergangenheit aus dem 1. und 2 Weltkrieg einen positiven Weg aufzeigen. Seit über 70 Jahre leben wir in Europa in Frieden

Wir dürfen unsere Werte von Frieden und Freiheit nicht den Anschauungen von radikalen Muslimen von Terroristen oder den Diktatoren unserer Welt  unterordnen. Wir müssen für unsere Demokratie und auch für unseren „Christlichen Glauben“ kämpfen und sie nicht als Selbstverständlichkeit betrachten.

Ein Landwirt der seine Felder nicht bestellt sie nicht düngt und pflegt bis zur Ernte … kann nicht erwarten das seine Felder „nicht“ von Unkraut und Schädlingen befallen werden.

Dünger für Frieden / Freiheit und Demokratie ist die Völkerverständigung … Verständnis für Menschen die ihre Heimat verlassen und vor Krieg und Terror fliehen. Wir sollten Flüchtlinge nicht Vor-Verurteilen deren Schicksale wir nicht kennen und nicht erlebt haben. Wir sollten sie vielmehr in unser Leben integrieren ihnen zeigen was unsere Werte des Lebens sind, aber auf diese auch bestehen.

Pflege für Frieden / Freiheit und Demokratie ist auch der heutige Jahrtag, das Gedenken an  all die Toten des 1 und 2 Weltkrieges an all den Hass und Terror der Völker untereinander von damals aber auch leider immer noch von heute.

All die Namen der Kriegsopfer auf den Kriegerdenkmälern und Soldatenfriedhöfe der Welt mahnen uns…. Kriegstreibern und Kriegslobbyisten entgegen zu treten. Gemeinsam für Frieden und Demokratie ein zu treten. Dafür lohnt es sich zu kämpfen nicht für Gier oder Macht und Geld.

Als Zeichen dieses Kampfes für Frieden und Freiheit legen wir diese Schale am Kriegerdenkmal nieder.

Florian-Figur für zwei verdiente Wehrmänner

Osterhofen 28. April 2016 – Osterhofener Zeitung

Wanderversammlung der Feuerwehr verabschiedet Josef Schmid und Josef Weigl – Fluthilfe-Medaille hängt im Gerätehaus

Wanderversammlung
Mühlham. Zwei langjährige und verdiente Funktionäre der Feuerwehr Haardorf treten zurück ins zweite Glied: In einer Wanderversammlung im Mühlhamer Keller wurden 1. Vorsitzender Josef Schmid und 2. Kommandant Josef „Pepe“ Weigl aus ihren Ämtern verabschiedet. Zum Dank für ihr Engagement erhielten beide eine Holzstatuette des heiligen Florian.

Der neue Vorsitzende Hans Weigl berichtete zunächst über die ersten Ergebnisse der ersten Vorstandssitzung. Beschlossen wurde, dass es nach jeder Übung für die Teilnehmer eine Brotzeit gibt.

Diskutiert wurde über die Einführung eines Gesellschaftsabends, um das Miteinander weiter zu stärken. Gemeinsam mit dem TKC Haardorf wird eine Fahrt ins Bräustüberl unternommen, auch beim 30. Jubiläum des ESC Haardorf ist die Wehr vertreten.

1.Kommandant Robert Kröll zog Bilanz für den „Aktivenbereich“. Beim Ehrenabend der Landkreis-Inspektion haben Hans Weigl und Josef Schmid das Ehrenzeichen in Gold erhalten. Das Ehrenzeichen in Silber wurde Josef Weigl überreicht, das Ehrenzeichen in Bronze wurde Alfred Eiblmeier verliehen. Ihnen gratulierte Kröll ebenso wie den Teilnehmern, die die Prüfung bei der Fortbildung „Modulare Truppausbildung“ bestanden haben. Kröll selbst nahm die Fluthilfe-Medaille 2013 stellvertretend für die FF Haardorf in Empfang. Sie wird einen würdigen Platz im Gerätehaus finden.

Wie der Kommandant berichtete, seien die neuen Digitalfunkgeräte bereits eingebaut worden, Schulungen und Einweisungen erfolgen in nächster Zeit. Zudem wurden LED-Warnblinker zur Absicherung von Verkehrs- bzw. Einsatzstellen gekauft. Angedacht sei eine Übung für Maschinisten.

Die Laudationes bei der Verabschiedung hielten Kommandant Kröll und Vorsitzender Hans Weigl. Über zwei Jahrzehnte stand Josef Schmid an der Spitze der FF Haardorf und zwar von 1981 bis 1992 als Kommandant und von 2004 bis 2015 als Vorsitzender. Er gründete die erste Jugendgruppe und sorgte 1991 dafür, dass die Feuerwehr ein Fahrzeug bekam und zur selbständigen Truppe wurde. In seiner Amtszeit wurde auch das Gerätehaus gebaut. Schmids Führungsarbeit, so Weigl, sei geprägt gewesen von Gradlinigkeit, Verantwortungsbewusstsein, einer sparsamen Finanzpolitik und leidenschaftlichen Ansprachen.

Josef Weigl war 24 Jahre lang zweiter Kommandant der FF Haardorf. „In dieser Zeit hast du der Dorfgemeinschaft Haardorf-Mühlham Sicherheit gegeben“, dankte Kröll seinem bisherigen Stellvertreter, der als „Pionier der Jugendarbeit“ gilt. Der Kommandant verlieh abschließend seiner Hoffnung Ausdruck, das „Pepe“ der Wehr weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.sch 

Haushaltsrede 2016 Stadt Osterhofen

Stadt Osterhofen                               SPD/ÖDP Fraktion

Haushalt 2016

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin / Liebe Stadtratskollegin und Kollegen

Herr Stadtkämmerer Bernhard Thaller.

 

Vorweg der Dank an Stadtkämmerer Bernhard Thaller, die Ausführungen und bereitgestellten Unterlagen sind wieder wie gewohnt übersichtlich und selbsterklärend so dass wir als Stadträte auch etwas an die Hand bekommen das wir unterm Jahr als Leitlinie nutzen können. Danke

Ein Französischer Dichter hat mal gesagt:

Der öffentliche Haushalt ist kein Geldschrank – er gleicht vielmehr einer Bewässerungsanlage. Je mehr Wasser diese gibt, desto besser gedeiht das bewässerte Land.

Die SPD/ÖDP-Fraktion ist sich einig das der Haushalt 2016 der Stadt Osterhofen die richtige Menge Wasser aufweist und vielleicht noch wichtiger es richtig verteilt.

Zum Haushalt selbst

 der Haushalt ist ja im Finanzausschuss vorberaten worden, und offene Fragen wurden vor dieser Sitzung auch noch was an Fragen in der Fraktionssitzung der SPD auftauchten telefonisch geklärt.

Das Haushaltsvolumen von 26,20 Mio. € ist anhaltend hoch / Doch angesichts der notwendigen anstehend Ausgaben wie z.B. ( 3 Beispiele )

  • Wiederbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen 475.200,- €
  • Breitbandausbau 501.000,- €
  • Generalsanierung Stadthalle 1.331.500,- €

Ist der Haushalt 2016 angemessen.

Wenn nicht jetzt wann dann:

  • die Steuereinnahmen im allgemeinem sind hoch, auch wenn wir im Landesvergleich noch Luft nach oben haben.
  • Kredite sind so günstig wie nie, eine Kreditaufnahme von 600.000,- € für den Haushalt 2016 ist vertretbar. Berücksichtigt man das die Stadt gleichzeitig fast den gleichen Betrag an Schulden-Tilgungen für 2016 leistet ist das Ganze ein +/- Nullnummer.
  • unser Rücklagenstand im Vergleich zu den Schulden.. ist sehr gut …Rücklagen höher als Schulden.

…..

Trotz Senkung der Kreisumlage von 48 auf 45 Punkte bewirkt dies durch eine neue Berechnungsgrundlage eine Erhöhung in 208.000 Euro… eine Kröte die wir schlucken müssen.

Das eine Flächenkommune wie Osterhofen hohe Ausgaben im Bereich Straßenunterhalt hat versteht sich von selbst ….. sicherlich wären noch mehr Ausgaben wünschenswert … viele Straßen warten auf Sanierung aber die eingestellten HH-Mittel sind dennoch ebenfalls angemessen.

Zum Finanzplan 2017 – 2019 ein paar Worte:

 Vergleicht man ihn mit den Zahlen von 2015  fällt im Einzelplan 1 Öffentliche Sicherheit u. Ordnung auf, das fast rund 500.000,- € ( 2017/2018 ) für die  Wiederbeschaffung von Feuerwehrfahrzeuge rausgefallen sind.

Wir gehen davon aus das dies mit den betroffenen Kommandanten so besprochen ist, und die Einsatzbereitschaft dennoch gewährleistet ist. Zu bedenken ist das diese Fahrzeuge nur geschoben werden und sich leicht bei späteren Haushalten als Bumerang erweisen können. ( Mehrausgaben in den nächsten Jahren für Donauausbau / Hochwasserschutz )

Im Einzelplan 6 gibt es eine neue Haushaltszeile : Hochwasserschutz Donau mit einen Volumen von 2.500.000,- € die nächste 3 Jahre und das wird noch nicht das Ende sein.

Aber wir vertrauen darauf dass Herr Thaller die Finanzlage der Stadt Osterhofen auch weiterhin langfristig  so gut im Blick hat wie bisher und stimmen dem Haushalt 2016 uneingeschränkt zu.

Danke noch mal an Herr Thaller für sein sehr gute Arbeit … die SPD/ÖDP Fraktion freut sich auf eine „ Gute Zusammenarbeit 2016 „ mit Verwaltung und den Stadtratskollegen der anderen Fraktionen. Grundlage dafür ist der Haushalt 2016 und der Finanzplan 2017 – 2019

Robert Kröll

stellv. Fraktionssprecher