Hoch motiviert und finanziell gesund

Osterhofen 15. Januar 2018 – Osterhofener Zeitung

 

 Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins mit Ehrung verdienter Mitglieder

Haardorf. Zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Haardorf hat Vorsitzender Adi Schweiger besonders Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Festmutter Martina Brandl, Stadtrat Robert Kröll, BKV-Kreisvorsitzenden Heinz Obtmeier, den Bezirksvorsitzenden der Reservisten, Josef Schmid, Artur Kolbe mit einer Abordnung als Vertreter der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha und die Vertreter der Ortsvereine begrüßt. Eine Gedenkminute wurde den verstorbenen Kameraden Franz Kröll und Josef Winhart gewidmet. Schriftführer Rolf Schwinger begann seinen Jahresbericht mit einem Rückblick auf diverse Versammlungen. Am 7. Mai wurde der Jahrtag in Haardorf begangen. Mit Abordnungen beteiligte man sich an den Jahrtagen der Nachbarvereine Thundorf und Moos. Bei der Vereinsmeisterschaft siegte Artur Kolbe vor Josef Zauner und Adi Schweiger. Das Kriegerdenkmal wurde in Zusammenarbeit der Stadt Osterhofen und der Kirchenverwaltung ansprechend neugestaltet. Ein Weißwurstessen fand bei Vereinsmitglied Erwin Skoda im „Goldenen Engel“ in Deggendorf statt. Erwähnung fand auch die Beteiligung an den oberösterreichischen Landesmeisterschaften im Kleinkaliber-Schießen in Marchtrenk mit dem Sieg in der Gästeliste und Platz 4 im Gesamtklassement. Der KSV wurde beim Dorfschießen im Stockschießen zum dritten Mal Sieger. Der Wanderpokal ging damit in den Besitz des Vereins über. Mit Abordnungen beteiligte man sich an den Fronleichnamsumzügen in Haardorf und Aicha. Der Volkstrauertag wurde in Aicha, Haardorf und Niedermünchsdorf begangen, ebenso nahm man an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt teil. Höhepunkt des Vereinsjahres war die Teilnahme am 110. Vereinsjubiläum des oberösterreichischen Kameradschaftsbundes Oftering am 3. September. Neben Festmutter Martina Brandl begleitete 1. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier die Abordnung. Dabei wurde ein Fahnenband übergeben, das die Freundschaft und Kameradschaft der Vereine über die bayerisch-österreichische Grenze hinweg bekräftigt. Mit der traditionellen Christbaumversteigerung wurde das Vereinsjahr abgeschlossen. Die von den Kassenprüfern Hans Schwarzhuber und Franz Wiesmann für in Ordnung befundene Buchführung legte Kassier Robert Kröll offen. Anschließend entlastete die Versammlung den Kassier einstimmig. Vorsitzender Adi Schweiger lobte den Kameradschaftsgeist, der sich besonders in der Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins und bei Beerdigungen verstorbener Kameraden zeigte. Der Kassenstand gebe Sicherheit für künftige Aufgaben. Er sprach der Vorstandschaft und der Reservistenkameradschaft Dank für die konstruktive Zusammenarbeit aus. Am 8. Juli 2018 beteiligt sich der Verein am 100. Gründungsfest mit Jahrtag beim Patenverein Thundorf. Am Samstag, 24. Februar, findet dazu das Patenbitten im Gasthaus Knöckl statt. In ihrem Grußwort lobte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier den KSV als regen Verein, der das Leben im Dorf mitträgt. Im Frühjahr werde es ein Treffen von Vertretern der Veteranenvereine mit der Stadt Osterhofen geben, um über die Pflege der Kriegerdenkmäler zu sprechen. Sie teilte mit, dass im Frühjahr die Planfeststellung für den Hochwasserschutz in der Stadt auf den Weg gebracht werde. Heinz Obtmeier, Vorsitzender des Kreisverbandes im BKV, sprach den Nachwuchsmangel in den Vereinen an. Die Ursache dafür sei, dass die Bundeswehr keine Wehrpflichtigen-Armee mehr sei. Er stellte heraus, dass der Haardorfer Verein mit seinen 116 Mitgliedern sehr gut aufgestellt sei. Abschließend gab er noch einige Termine bekannt: 2. März, Kreisversammlung in Gergweis; 16./17. Februar Kreismeisterschaft im Schießen in Otzing; 15. April, Bezirksversammlung in Altreichenau; 6. Okober, Friedenswallfahrt in Altenmarkt. KSV-Vorsitzender Adi Schweiger überreichte an Bürgermeisterin Liane Sedlmeier für ihre große Verbundenheit mit dem Verein ein Fotobuch vom 150. Vereinsjubiläum im Jahr 2013, als sie Schirmherrin war. Anschließend zeichneten Liane Sedlmeier, Heinz Obtmeier und Adi Schweiger mit dem Treuekreuz in Gold am Bande Martin Apfelbeck, Hans Oberleitner, Martin Meier und Josef Schmid für 45 Jahre Vereinsmitgliedschaft aus. Für ihre besonderen Verdienste und Aktivitäten wurden Alois Birkeneder, Rolf Schwinger, Hermann Unverdorben und Franz Weigl mit dem Ehrenkreuz in Gold am Band geehrt. sr 

Die­ses Mal gab es et­was Be­son­de­res zu fei­ern

Osterhofen und Umgebung 17 – DONAU-ANZEIGER                         Freitag, 26. Januar 2018

Se­nio­ren­club fei­er­te das 20-jäh­ri­ge Be­ste­hen – Ly­ri­scher Rück­blick von Mart­ha Feigl

Die Ehrengäste mit den Geburtstagsjubilaren. (Fotos: Rolf Schwinger)

 Haardorf. (rs) Wie jeden Monat trafen sich Frauen und Männer des Seniorenclubs in der „Alten Schule“. Dieses Mal gab es etwas zu feiern: Vor fast genau 20 Jahren, am 21. Januar 1998, wurde der Seniorenclub von Josef Weigl mit seiner Frau Centa gegründet. Dazu konnte Horst Feigl Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Stadtrat Robert Kröll, Josef Lehner und Edi Aigner neben mehr als 40 Mitgliedern besonders herzlich begrüßen. Martha Feigl, die Initiatorin des Seniorenclubs, ließ in Reimen die vergangenen Jahre Revue passieren. Angedacht war er anfangs als Treffen von Witwen zu Kaffee und Kuchen. Aber es zeigte sich, dass immer mehr daran Interesse zeigten. Auch Rentnerinnen und Rentner kamen vermehrt in der neu renovierten „Alten Schule“ monatlich zusammen. Josef Weigl und seine Frau Centa übernahmen bis 2006 die Leitung. Für das Finanzielle war Anni Eiblmeier zuständig, heute Lies Hörndl. Jeder ist ein „Rädchen“ Das Mitbringen von Kuchen und Gebäck wird von den Teilnehmern genauso akribisch organisiert, wie der Küchendienst, das Aufstellen der Tische und Stühle oder das Dekorieren des Saales. Jede und jeder übernimmt Aufgaben, die zum Gelingen der monatlichen Veranstaltungen beitragen. Armin Weber trägt spaßige Texte vor, Hermine Dullinger glänzt mit auswendig aufgesagten Gedichten und Josef Loibl erzählt manch frechen Witz. Im Jahreskreis werden Feste wie Weihnachten, Fasching oder Muttertag besonders gefeiert. Auch einmal im Jahr wird mit dem Bus in die nähere Umgebung gefahren, da aufgrund des Alters Radfahren und Gehen oft nicht mehr flott genug gelingen. Martha Feigl zum Schluss: „So haben wir die 20 Jahr gemeinsam hinter uns gebracht, wir haben nett ge(t)ratscht und oft gelacht.“ In ihrem Grußwort gratulierte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier dem Seniorenclub zu seinem 20-jährigen Bestehen, der durch Eigeninitiative entstanden ist und von Ehrenamtlichen getragen wird. „Auch in einer kleinen Ortschaft wie Haardorf ist es wichtig, dass Senioren einen Nachmittag in Gesellschaft verbringen können und dabei mit Ihresgleichen zusammen kommen können“, so die Rathauschefin. Auch sei es notwendig unter die Leute zu gehen, um im Gespräch zu bleiben und Neuigkeiten zu erfahren und zu diskutieren. Eine Untersuchung besage, dass dies großen Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Liane Sedlmeier informierte auch über das Planfeststellungsverfahren zum Hochwasserschutz. Zur Unterhaltung an diesem Nachmittag hatte man Josef Lehner, Autor der „Mooserer G´schichtn“, verpflichtet. Er las Texte mit Witz, Humor und Esprit aus seinem Werk vor. Personen, die darin vorkamen, sind teilweise auch in Haardorf bekannt. Als ehemaliger Lehrer konnte er natürlich Anekdoten aus der Schule authentisch erzählen, was viel zur Aufheiterung beitrug. Adi Aigner mit seinem Akkordeon unterhielt mit bekannten Liedern und Musikstücken zwischendurch. Als Hof-Filmer von Haardorf zeigte Ludwig Hörndl einen Zusammenschnitt von Filmen der Anfangszeit. Man war beim Wackelstein, in Bodenmais, in Altötting mit Gnadenkapelle, in Bad Reichenhall in der Saline und im Kurmittelhaus, am Arbersee oder beim Bräu im Moos mit Schnupferlehrgang. In alten Filmen sah man besonders deutlich, wie die Jahre vergangen sind. Jeden Monat wird auch zum Geburtstag gratuliert. Dieses Mal waren es Marianne Schmidt, Elke Brandl, Ludwig Fröschl, Ewald Birgmann, Angela Loibl und Anneliese Dreifke. Horst Feigl überreichte dazu einen Piccolo und eine Tafel Schokolade. Auch ein Geburtstagsständchen durfte nicht fehlen. Neben Kaffee und Kuchen gab es diesmal als besonderen Festschmaus „saure Zipfl“. Auch ein Stamperl selbst gemachter Eierlikör durfte nicht fehlen. Alle freuen sich schon auf das nächste Treffen am Mittwoch, 21. Februar 2018, in der „Alten Schule“ in Haardorf.

 

Für die Demokratie einsetzen

Osterhofen 24. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Gedenkakt zum Volkstrauertag mit Ansprachen und Kranzniederlegung

Niedermünchsdorf. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils Niedermünchsdorf haben sich am Mittwoch zum Gottesdienst in der St. Hippolyt-Kirche eingefunden, um mit Pfarrer Christian Altmannsperger einen Gottesdienst für die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege zu feiern. Unter den Besuchern war auch Johann Friedberger, ein Teilnehmer des 2. Weltkrieges.

Die Ansprache zum Volkstrauertag hielt als Vertreter der Stadt Osterhofen Stadtrat Robert Kröll. „Wir haben schon viel vergessen, vor allem haben wir vergessen, was Krieg bedeutet, da fast alle von uns dies nie erlebt haben.“ Auch kennen die heutigen Generationen nicht das Gefühl, aus der Heimat vertrieben worden zu sein. Sie haben das Glück, seit 72 Jahren in Frieden zu leben.

Der Volkstrauertag bietet laut Kröll die Gelegenheit sich daran zu erinnern, in einem friedlichen Europa zu leben. Aber es bleibe die Aufgabe, sich für die Demokratie einzusetzen, um nicht Verhältnisse zu bekommen, die zum 2. Weltkrieg geführt haben, mahnte der Stadtrat. Gerade nach der letzten Bundestagswahl müssten die demokratischen Parteien Verantwortung übernehmen.

An der Gedächtnisstätte im Vorraum zur Kirche sprach Pfarrer Christian Altmannsberger ein Gebet für die Gefallenen und Vermissten, für die Opfer von Terror und Gewalttaten. Stadtrat Robert Kröll stellte im Namen der Stadt eine Blumenschale ab. Mit dem „Lied vom guten Kameraden“ endete der offizielle Teil der Gedenkveranstaltung. Die Ehrenwache stellten Erwin Fredl und Günther Zauner von der Reservistenkameradschaft. 1. Vorsitzender Adi Schweiger bedankte sich für die rege Beteiligung am Volkstrauertag. Traditionsgemäß folgte anschließend ein gemütliches Beisammensein in der Bauernstube von Michael Wagner zu Brotzeit und selbst gemachtem Most.sr