Tischkegler sind auch auf Asphalt stark

04.07.2019 PNP Osterhofener Zeitung

Fünf Mannschaften traten zur Dorfmeisterschaft auf der ESC-Anlage an – Wanderpokal für ESC

Haardorf. Bei unangenehm hohen Temperaturen hat der ESCauf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße die Dorfmeisterschaft ausgetragen. Vorsitzender Karl-Heinz-Schläger konnte fünf Mannschaften begrü- ßen, die in einer Doppelrunde jeder gegen antreten mussten. Nach spannenden Wettkämpfen gewann wiederholt der TischKegel-Club in der Besetzung mit Tom Wagner, Pepe Weigl, Andreas Birkeneder, Heinrich Drasch, Mike Wagner, Erhard und Christian Knöckl mit 14:2 Punkten und einer Stockquote von 4,05. Den Wanderpokal überreichten Vorsitzender Karl-Heinz Schläger. Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft KSV/RK mit 12:4 Punkten und einer Stockquote von 3,03. Den dritten Platz erkämpften sich die Frauen des ESC mit 10:6 Punkten und einer Stockquote von 1,17 vor der Mannschaft der Feuerwehr mit 4:12 Punkten und der Jugendmannschaft der KJG. Aus einem reichhaltigen Brotzeitsortiment konnten sich die siegreichen Mannschaften einen Preis aussuchen. Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll dankten den Verantwortlichen des Vereins für die Ausrichtung der Meisterschaft. Diese sei wichtiger Beitrag für eine lebendige Dorfgemeinschaft.

Weißwurst-Frühstück in der Alten Schule

03.07.2019 PNP Osterhofener Zeitung

Haardorf. Der katholische Frauenbund Haardorf hat nach der Fronleichnamsprozession in der „Alten Schule“ zum Weiß- wurst-Frühstück eingeladen. Nach der anstrengenden, langen Prozession von der Pfarrkirche St. Martin bis zu den Gerstl-Kapellen in Mühlham und zurück war es ein willkommener Anlass zur Einkehr. Viele Gäste fanden sich im ehemaligen Klassenzimmer ein, darunter Pfarrvikar Pater Kuriakose und Stadtrat Robert Kröll. Die Tische waren wunderbar mit kleinen Brezen und bunten Blumen dekoriert. – sr/Foto: Schwinger

EC Greising bestes Team

20.06.2019 PNP Osterhofener Zeitung

Sommerbrotzeitturnier beim ESC Haardorf

Haardorf. Ihr traditionelles Sommerbrotzeitturnier richteten die Stockschützen des ESC Haardorf auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße aus. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger begrüßte bei sommerlichen Temperaturen fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung. Der Sieg wurde in einer Doppelrunde angepeilt. Da es oft sehr genau zuging, musste manchmal mit dem Maßband nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube platziert ist. Auch vorbeikommende Radfahrer und Spaziergänger nahmen sich gerne eine Auszeit, um den Sportlern zuzuschauen. Nach manch engen Kämpfen nahm Vorsitzender Karl-Heinz Schläger die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Wiederholter Sieger wurde die Mannschaft des EC Greising mit 14:2 Punkten und einer Stockquote von 1,97. Den zweiten Platz erkämpften sich die Dorffreunde aus Ruckasing mit 9:7 Punkten und einer Stockquote von 1,20 vor den Gastgebern des ESC Haardorf mit 7:9 Punkten und einer Stockquote von 1,00. Den 4. Platz belegte der Bayern-Fan-Club Plattling mit 6:10 Punkten vor der Mannschaft der Klosterer Altenmarkt mit 4:12 Punkten. Die beteiligten Mannschaften konnten sich aus vielen Sachpreise ihren Gewinn aussuchen. Worte des Dankes richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die beteiligten Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch gemütlich zusammen sitzen und jammerte über aggressive Mücken, die manchen Fehlschuss entschuldigen sollten. – sr

SPD bestätigt Vorstandschaft im Amt

Osterhofener Zeitung PNP 21.05.2019

 

Thomas Etschmann bleibt an der Spitze – Unterstützung für Franz Timmermans – Infos zur Kommunalpolitik

Osterhofen. Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen hatte die SPD Osterhofen am Freitag ins Frühlingsstüberl eingeladen. Thomas Etschmann als Ortsvorsitzender und zweiter Bürgermeister begrüßte dazu neben vielen Mitgliedern auch Kreisvorsitzenden und Kreisrat Ewald Straßer, Matthias Meier, Stadtrat und Vorsitzender der SPD Gergweis, sowie die Stadtratskollegen Bruni Irber und Rober Kröll. Nach dem Totengedenken war es dem Kreisvorsitzenden eine besondere Ehre, als Neumitglied Miwa Sljivic unter starkem Applaus zu begrüßen und ihr das Parteibuch zu übergeben. In seinem Tätigkeitsbericht ging Thomas Etschmann auf die unterschiedlichen Aktivitäten der SPD im letzten Jahr ein. Er erinnerte unter anderem an Bräustüberlfahrt und Sommerfest und das erfolgreiche Schafkopfturnier im Mai. Der Jahresausflug der Parteigenossen führte nach Südtirol. Stolz war Thomas Etschmann auch über den positiven Zuspruch im Nachgang zur 100- Jahrfeier der SPD in der Osterhofener Stadthalle. Ebenso besuchte eine Abordnung aus Osterhofen den politischen Aschermittwoch in Vilshofen. In seiner kurzen Ansprache ging der zweite Bürgermeister auf die Europawahlen ein. Die SPD habe mit ihrem Spitzenkandidaten, dem Niederländer Frans Timmermanns, einen hervorragenden und fähigen Mann, der gegenüber dem niederbayerischen Manfred Weber nur positiv in Erscheinung treten könne. Timmermans spricht unter anderem sechs Sprachen fließend und nahezu akzentfrei. Der SPD-Spitzenkandidat sei für die Einführung eines europäischen Mindestlohnes von 60 Prozent des mittleren Einkommens, was für den Einzelnen mehrere positive Aspekte nach sich ziehe, führte Etschmann aus: Zum einen würde sich der Stundenlohn auf etwa zwölf Euro die Stunde erhöhen, zum anderen wäre es auch ein kleiner, aber wirksamer Schritt um der Altersarmut entgegen zu treten. Auch mit der Forderung eines europaweiten Frühwarnsystems für Rechtsstaatlichkeit denke Timmermanns im Sinne der SPD: Es kann doch nicht sein, so Etschmann, dass es in Europa Länder gibt, die gerne die Förderungen mitnehmen, aber viele Regeln unbeachtet lassen. Einschränkungen in der Presse- oder Meinungsfreiheit könnten so schneller geahndet werden. Ebenso seien einheitliche Steuern europaweit für Großkonzerne von Nöten, genau so wie die Digitalsteuer. Sehr hart ging Etschmann auf die enormen Rüstungsexporte aus Bayern ein. So stammten mit 1,9 Milliarden Euro rund 40 Prozent der Rüstungsexporte aus dem Freistaat Bayern, wovon der Löwenanteil nach Saudi Arabien gehe und damit der Krieg unter anderem in Jemen geführt werde. Im kommunalpolitischen Bereich streifte Thomas Etschman die Situation der Kindergärten, welche wohl mit einem erneuten Neubau im Stadtbereich sowie mit einer Kinderkrippe im Vilstal ausgebaut werden müssten. Erfreut zeigte sich Thomas Etschmann über die Installation eines Sozialberaters, dessen Teilzeitstelle von der Stadt mit jährlich 25 000 Euro finanziert und über die Caritas ausgeschrieben wird. Er wird sein Büro in den Räumen der Tafel der Stadt Osterhofen beziehen. Natürlich ging Thomas Etschmann auch auf die Frage der Bürgermeisterkandidatur kurz ein. Wie vergangene Woche gegen- über der OZ antwortete er mit dem doppelten Konjunktiv: „Wenn man mich fragen würde, würde ich nicht Nein sagen.“ Endgültig beantwortet wird diese Frage laut Etschmann erst in einer Nominierungsversammlung zu einem späteren Zeitpunkt. Hinsichtlich der möglichen Stadtratskandidaten meinte der Ortsvorsitzende, dass die SPD vermutlich eine Liste präsentieren könne mit Kandidaten für alle Generationen und Bevölkerungsschichten. Zum jetzigen Zeitpunkt bereits über eine Kandidatur zu sprechen bzw. Kandidaten festzulegen, halte er für verfrüht. Dazu erntete er die Zustimmung der Mitglieder. Im Anschluss gab Johann Irber den Kassenbericht. Die Kassenprüfer bescheinigten eine perfekte Kassenführung und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft. Kreisvorsitzender Ewald Straßer kritisierte in seinem Gruß- wort ebenfalls hart Rüstungsexporte und Rüstungshaushalt, der drastisch erhöht werden soll. Andererseits benötigten immer mehr Tafeln und Menschen finanzielle Unterstützung. Er ging auf die wachsenden Drohungen ein und meinte „Europa verhandelt, der Rest der Welt droht.“ Straßer bat, sich zahlreich an der anstehenden Europawahl zu beteiligen. In Bezug auf die Barrierefreiheit des Osterhofener Bahnhofes kritisierte Straßer den langen Verzug: Was nütze einem Rollstuhlfahrer eine Behindertenparkplatz vor dem Bahnhof, wenn er das für seinen Zug benötigte Gleis nicht erreichen könne. Bei der anschließenden Neuwahl übernahm Ewald Straßer die Wahlleitung, unterstützt von den Wahlhelfern Anton Foschum und Matthias Meier. Folgende Vorstandschaft wurde gewählt: Erster Vorsitzender bleibt Thomas Etschmann, sein Stellvertreter Robert Kröll. Die Kasse führt wie bereits seit 27 Jahren Johann Irber und die Schriftführung übernimmt Anton Foschum. Als Revisoren wurden Anton Altmann und Karl Schandl gewählt. Die Organisationsleitung obliegt Jakob Irber. Zu Beisitzern wurden Angelika Foschum, Insa Pfeiffer-Ruhland, David Lerchenberger, Jochen Seidl, Andreas Ortner und Alois Schöffberger bestimmt. Ebenso wurden die Deligierten für die Kreiskonferenz, die Unterbezirkskonferenz und die Aufstellungsversammlung gewählt. Hier fiel die Wahl jeweils auf Thomas Etschmann und Robert Kröll mit den Ersatzmännern Jochen Seidl und Anton Foschum. − wis

Heizen mit Flüssiggas

Osterhofener Zeitung 29.03.2019 PNP

Übung der Wehren zur Unfallverhütung

Haardorf. Eine Übung zur Unfallverhütung hat die Feuerwehr Haardorf zusammen mit den Nachbarwehren Aicha und Thundorf im Vereinslokal Knöckl abgehalten. Kommandant Robert Kröll begrüßte dazu 45 Feuerwehrleute sowie Referent Fritz Gößwein mit Josef Hartl und Helmut Schütz. Vor Beginn der Schulung stellte Fritz Gößwein seinen Betrieb mit seinen Produkten vor. In einer Powerpoint-Präsentation wurde zunächst erläutert, was Flüssiggas ist: Propan und Butan werden in der Raffinerie aus Erdöl hergestellt. Diese Flüssiggase sind schwerer als Luft und leichter als Wasser. Bei praktischen Versuchen wurde dies anschaulich vorgeführt. Bei einer brennenden Gasflasche ist ein Flammenrückschlag in die Gasflasche nicht möglich. Flüssiggas hat eine Siedetemperatur von minus 42 Grad Celsius. Ein Hautkontakt mit Flüssiggas muss vermieden werden, da es sonst zur Schockgefrierung der Haut kommt. Die verschiedenen Aufstellungsarten von Behältern wurden mit Vor- und Nachteilen erklärt, wobei besonders auf den explosionsgefährdeten Bereich eingegangen wurde. Flüssiggasflaschen dürfen nicht über Kanalund Bodeneinläufen, Luft- und Lichtschächten oder neben elektrischen Geräten aufgestellt werden. Für eine Verbrennung sind Sauerstoff, brennbarer Stoff und Zündquelle notwendig. Um eine Brandentstehung zu verhindern ist es notwendig, dass Zündquelle und der brennbare Stoff strikt voneinander getrennt sind. Bei einem Flüssiggasaustritt ohne Brand ist bei einem Einsatz der Rettungskräfte darauf zu achten, dass man mit dem Wind anfährt, weiträumig absperrt und vor allem möglichen Zündquell nicht betätigt. Fahrzeuge sollen außerhalb von Senken in großem Abstand aufgestellt werden. Sicherungstrupps mit Pulverrohren und Wasserwerfern sollen bereitgestellt werden. Es ist möglich, kleinere Leckstellen zu vereisen. Der Flüssiggassicherungsdienst kann von den Einsatzkräften vor Ort angefordert werden. Ein kontrollierter Gasbrand ist relativ ungefährlich. Große Gefahren gehen von erhitzten Behältern aus, die bersten und explodieren können, da sich darin das Gas um ein Vielfaches ausdehnt. Fragen der Teilnehmer der UVV-Schulung beantworteten die Referenten Fritz Gößwein, Josef Hartl und Helmut Schütz kompetent. Diese Schulung war von großem Interesse, da in den Ortschaften Thundorf und Aicha viele Hausbesitzer verstärkt Flüssiggasheizungen installiert haben. – sr

Bienen und Holzwürmer retten

Osterhofen und Umgebung 19 – OSTERHOFENER ANZEIGER     Mittwoch, 10. April 2019

20-jähriges Jubiläumsstarkbierfest: Oscars für das Strong Beer Festival in Hairvillage

 Superman, der Pfarrer, rettet die Holzwürmer

Haardorf. (rs) Mit dem Gstanzl „Wir hamma an Fehler in unsara Gmoa, die Kircha is z´groß und des Wirtshaus is z´kloa“ begrüßte Stefan Weigl für den Tischkegelclub alle Besucher des Jubiläumsstarkbierfestes im bis auf den letzten Platz besetzten Landgasthaus Knöckl. Besondere Willkommensgrüße galten den Abordnungen der Vereine aus Haardorf und Aicha, besonders des Frauenbundes, und den Stadträten Robert Kröll und Alfons Kastenmeier. Der erste Teil des 20. Starkbierfestes war politisch geprägt. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wurde zum Anlass genommen, Alois Glück (Mike Wagner) als Moderator des runden Tisches auftreten zu lassen. Gekommen war von der örtlichen Prominenz der „rote“ Stadtrat Robert Kröll (Matthias Moser). Vervollständigt wurde die Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (Christian Weigl), dem Ministerpräsidenten Markus Söder (Tom Wagner) und Anton Hofreiter (Alois Jahrstorfer) von den Grünen. Obwohl die Thematik das Volksbegehren war, sprachen die hochrangigen Politiker vom Hochwasserschutz und vom Pumpwerk in Mühlham, das zügig gebaut werden soll. „Geld spielt keine Rolle“, so Söder. Beim Auftritt von Angela Merkel durfte der Satz „Wir schaffen das“ natürlich nicht fehlen. „Jedes Lebewesen, das in Deutschland leben möchte, müssen wir mit offenen Armen aufnehmen!“ Einwurf von Robert Kröll: „Wir wollen die Bienen retten, nicht abschieben!“, was natürlich großes Gelächter im Saal auslöste.
Bauern-Aufregung
Zwei Bienen (Stefan und Pepe Weigl) summten mit dem Plakat „Rettet die Bienen“ zwischen dem Publikum. Mit dem Ergebnis sind beide zufrieden, obwohl viele Bürger unterschrieben haben, aber Details nicht lasen. Die Biene Willi, bester Stecher in Schwingers Garten, ist mit dem Ausgang des Volksbegehrens zufrieden: „Jetzt kemma uns wieda fortpflanzn!“ Auch ein betroffener Landwirt (dargestellt von Christian Knöckl) aus dem Nachbarortsteil kam zum runden Tisch dazu. Über ihn wird erzählt, dass er mit seinem Traktor auf der Autobahn gefahren sei und die Leuchten im Display seines „Johnnys“ nicht richtig lesen kann. Er regt sich über den Erfolg des Volksbegehrens übertrieben auf: „Des is guad und recht, aba ned nur auf Kosten von uns Bauern!“ Er erzählt, dass es in Miedorf (Niedermünchsdorf) einen Bauern gibt, der die Artenvielfalt in seinen Zuckerrübenfeldern durch viele Beikräuter pflegt. Dass nicht alles in Aicha in Ordnung ist, zeigen Briefe, die wegen der neuen, zu schweren Orgel an den Bischof nach Passau geschrieben werden. Ursache ist aber in Wirklichkeit das Gewicht des Kirchenchores, was zur großen Erheiterung führte. Für Anton Hofreiter (Alois Jahrstorfer) gibt es nichts Schöneres als an der Donau zu liegen und dem Summen der Bienen zuzuhören. Da muss er natürlich mit dem Aichaer Bauern in Streit geraten. Der letzte Gast wird als Landwirt, Beamter, Schweinezüchter und Wasserberater angekündigt. Jeder im Dorf kennt ihn, der von Erhard Knöckl authentisch dargestellt wird. Seinen urbayerischen Dialekt kann Bundeskanzlerin Merkel nicht verstehen. Da muss dann „Gfickarats“ übersetzt werden: „Ich kann Bienen nicht leiden“. Und wie geht der runde Tisch aus? „Wia in da großn Politik: Viel Bla-bla und aussakemma duad nix“. Mit viel Applaus wurden die Akteure in die Pause geschickt.
Ohne Frauenbund geht nix
In Anspielung auf dem Frauenbundfasching war der zweite Teil mit „Rettet die Holzwürmer“ überschrieben. Mit spitzer Zunge wird Hans Weigls Arbeitszeit beschrieben: „Sieben Tage die Woche, 12 Stunden jeden Tag und des 365 Tage im Jahr.“ Roberts Nachfrage: „Is do s´Ratschn eigrechnet?“ Weigl: „Des ist reine Arbeitszeit!“ Die Darsteller wissen noch, dass Fender die Jagdprüfung macht, aber auch, dass der Frauenbundfasching seine Spuren da und dort hinterlassen hat. Man sucht nach einer Begründung für den Ausfall der Wintergrillparty beim ESC und wem die Schminkstube in Mühlham nützt. Inzwischen läuft ein Dorfbegehren, das Kirchenpfleger Weigl auszählen muss. Es geht darum, ob die letzten fünf Holzwürmer vergast werden sollen. Ein „glasklares“ Ergebnis ist dabei herausgekommen: „Nur der Frauenbund hat für das Überleben gestimmt!“ Claudia und Martina bleibt nichts anderes übrig, als sich unauffällig zu verkriechen. Zwei Vergaser kommen mit ihren Spritzen herein. „Fangts auf da Weibaseitn an, damit´s Gift sicher für de Viecha reicht!“ Da kommt der Pfarrer den Holzwürmern als Superman zur Rettung: „Ich rette Biene, Wurm und Hund, wenn´s sein muss auch den Frauenbund.“ Da lamentiert der Kirchenpfleger: „Jetzt hammas wieder ned weida brochd!“ Das Resümee aller: „Ohne Frauenbund wars a ned schee!“ So ist der Dorffrieden wieder hergestellt.
Oscar-Überraschung
Mit Gstanzl der Darsteller über Bienen, Frauenbund-Würmer, Glyphosat, Bauern sollte das Starkbierfest beendet sein. Zur Überraschung aller brachte der Postbote (Rolf Schwinger) ein großes Paket aus San Franzisco, adressiert an das „Strong Beer Festival in Hairvillage near Osterhofen“. Mit der neu kreierten „Haardorfer Oscar Sculpture“ wurden die Darsteller zum 20-jährigen Jubiläum ausgezeichnet.
Beste Hauptdarsteller
Geehrt wurden als bester Hauptdarsteller Matthias Moser, als beste Hauptdarstellerin Erhard Knöckl, als bester Moderator Mike Wagner, als bester Nebendarsteller Christian Weigl, als bester ausländischer Darsteller Tom Wagner, für das beste Kostüm die Bienen Pepe und Stefan Weigl, als bester Drehbuchschreiber Christian Knöckl. Einen Sonderoskar gab es für sein Lebenswerk für Bruder Hermannus. Mit viel Beifall wurde den Darstellern des Kegelclubs für ihre langjährigen Auftritte gedankt. Es ist ihnen wieder gelungen mit viel Insiderwissen oder auch guten Erfindungen einen Beitrag für eine aktive Dorfgemeinschaft auf die Beine zu stellen. Stefan Weigl überreichte für die Arbeit im Hintergrund bei den Vorbereitungen an Beate Knöckl, Andrea Wagner und Christa Knöckl einen Blumenstrauß. Sehr lange blieb man noch sitzen, diskutierte, freute sich, dass man erwähnt wurde. Applaus! Applaus!

Moderator Mike Wagner begrüßt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

Anforderungen an Wehren steigen

Osterhofen 13. März 2019 – Deggendorfer Zeitung

FF-Jahreshauptversammlung mit Einsatzbilanz, Beförderungen und Terminvorschau

Haardorf. Im Durchschnitt einmal im Monat ist die Feuerwehr Haardorf im Vorjahr ausgerückt. Kommandant Robert Kröll listete in seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung insgesamt 13 Einsätze auf. Dabei handelte es sich um sieben Zugabsicherungen, eine Straßensperrung, einen Verkehrsunfall, einen Gefahrguteinsatz an der Donau, eine Personensuche, einen Brand und eine technische Hilfeleistung.

Vorab hatten die Feuerwehrkameraden im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin für ihre verstorbenen Mitglieder gebetet. FF-Vorsitzender Johann Weigl hieß als Ehrengäste besonders 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, Pfarrer Christian Altmannsperger, Diakon Magnus Pöschl, Stadtrat Fritz Gößwein, KBM und Stadtrat Manfred Ziegler, Fahnenmutter Therese Weigl, Ehrenvorsitzenden Hermann Unverdorben und Ehrenkommandant Hans Weigl (Moser) im Vereinslokal Knöckl willkommen. Später stießen noch Landrat Christian Bernreiter, KBR Alois Schraufstetter und KBI Erwin Wurzer dazu. In einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder Alfred Eiblmeier und Ehrenkommandanten Josef Schmid.

In Vertretung von Helmut Schmid trug stellvertretender Vorsitzender Alois Dorfmeister jun. den detaillierten Jahresbericht vor. Mitte März fand ein Motorsägenkurs mit theoretischer und praktischer Schulung statt. In der Wanderversammlung im „Mühlhamer Keller“ wurden das geplante Schöpfwerk an der Mühlbachmündung und die Hochwasserproblematik angesprochen. Mit einer großen Abordnung beteiligte man sich am Festgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster zum Abschluss der Kirchenrenovierung und des Neubaus der Sakristei. Der gemeinsame Ausflug mit dem TKC führte nach Waldkraiburg zum Bayerischen Feuerwehrmuseum, zur Barockkirche St. Peter und Paul in Erharting und zum Hofbauernhof Schemmer in Wurmannsquick. Man beteiligte sich an den Gründungsfesten der Feuerwehren in Pleinting, Osterhofen und Wallerdorf sowie des KSV Thundorf. Bei der Kommandantentagung im Februar 2018 verlieh Ehrenkommandant Josef Schmid im Auftrag des ungarischen Brigadegenerals und Präsidenten der ungarischen Reservisten Ernö Szeles dem Haardorfer Kommandanten Robert Kröll einen ungarischen Orden.

Kassier Alfred Eiglmeier trug den Kassenbericht vor, der den ideellen Tätigkeitsbereich, die Vermögensverwaltung und den Zweckbetrieb umfasst. Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Hans Gerstl bescheinigten einwandfreie Buchführung. Daraufhin wurde Alfred Eiblmeier einstimmig entlastet.

Kommandant Robert Kröll berichtete von 24 Übungseinsätzen. Neben neun internen Übungen beteiligte man sich an drei Gemeinschaftsübungen mit Aicha, Thundorf und Langenisarhofen sowie an fünf Funkübungen. Eine gemeinsame Leistungsprüfung der Wehren Aicha, Thundorf und Haardorf fand am Feuerwehrhaus in Aicha statt. Dabei erreichten Stefan Würzinger, Fabian Knöckl, Julia Donnerbauer, Andrea Krenn, Markus Knöckl, Corinna Schütz, Maria Weigl und Martin Eiblmeier die Stufe 1. Die Stufe 3 (Feuerwehrmann) bestand Johannes Dorfmeister, die Stufe 6 (Hauptfeuerwehrmann) Christian Drasch. Die Führungskräfte des Vereins nahmen 2018 insgesamt 78 Termine auf überörtlicher und örtlicher Ebene wahr. Einen ganztägigen Erste-Hilfe-Kurs absolvierten sieben Kameraden. 2018 erhielt die örtliche Wehr einen Flachwasser-Saugkorb. In geplanten Übungen wird in diesem Jahr die Einweisung dazu erfolgen.

Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr trug Jugendwart und zweiter Kommandant Florian Donnerbauer vor. Die modulare Truppausbildung ist der Einstieg in die „aktive“ Wehr. Teilnehmer waren Julia Donnerbauer, Martin Eiblmeier, Markus Knöckl und Corinna Schütz. Von der Jugendfeuerwehr wechselten Andreas Weigl, Michael Krenn, Fabian Knöckl und Martin Eiblmeier zu den Aktiven. Die Brandschutzwoche fand in Aicha statt: Die Haardorfer Jugendlichen mussten die Beleuchtung aufbauen und eine technische Hilfeleistung erbringen. Die Freizeit kam nicht zu kurz: Viel Freude bereitete das Bootfahren auf der Donau bei Ruckasing, das KBM Xaver Altschäfl organisiert hatte. Den Wissenstest bestanden Jasmin und Julia Donnerbauer, Markus Knöckl, Andrea Krenn und Maria Weigl.

Vorsitzender Johann Weigl sprach in seinem Bericht die Änderung der Geburtstagsgeschenke an. Die bisherigen Gratulationszeiträume werden nicht geändert. Die Kosten bei Sterbefällen erhöhen sich von Jahr zu Jahr erheblich. Da werden in der Vorstandschaft Alternativen besprochen werden müssen. Einstimmig beschloss die Versammlung den Jahresbeitrag auf zehn Euro zu erhöhen. Eine Wanderversammlung im Mühlhamer Keller ist im April geplant. Die Papierfabrik in Plattling soll erkundet werden. Man wird sich bei den Gründungsfesten der Feuerwehren in Winzer und Pielweichs beteiligen.

Zweiter Bürgermeister Thomas Etschmann sagte allen Aktiven für ihren Einsatz Dankeschön. In der Stadt Osterhofen leisten 661 Aktive, darunter 52 Frauen, aktiven Dienst zum Schutz der Bürger. Die Anforderungen an Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehren seien gestiegen. Heuer würden ein HLF 10 für Osterhofen-Altenmarkt zum Preis von 410 000 Euro und ein Wechsellader für 288 000 Euro angeschafft.

Kreisbrandrat Alois Schraufstetter stellte im Gedenken an Ehrenkommandanten Josef Schmid dessen ehrenamtliches Engagement heraus. Ein Ölschadencontainer werde in Osterhofen stationiert. Landrat Christian Bernreiter lobte den Einsatz der 94 Feuerwehren im Landkreis Deggendorf. In den letzten Jahren hätten sich die Mittel im Landkreis verdoppelt, die für Anschaffungen ausgegeben werden. Er verteidigte den Ausfall von Schulunterricht in diesem Jahr, obwohl es ein „ganz normaler“ Winter war. „Die Sicherheit und das Wohl der Schüler geht vor“, lautete seine verständliche Argumentation.

Anschließend nahm Bernreiter zusammen mit KBR Schraufstetter die Ehrungen für 40 Jahre aktiven Dienst vor. Er überreichte die Urkunden des Freistaates Bayern und des Landkreises an Johann Wagner, Johann Baumgartner, Max Mutz und Erhard Knöckl. Damit verbunden ist eine Woche Aufenthalt mit Frau oder Partnerin in Bayerisch Gmein.

Vorsitzender Johann Weigl ehrte mit einer Urkunde Willi Unverdorben und Josef Ammerseder für 50 Jahre treue Mitgliedschaft. Für 40 Jahre wurden Ferdinand Wagner jun., Johann Wagner, Johann Baumgartner, Max Mutz, Erhard Knöckl und Josef Krenn geehrt, für 25 Jahre Josef Eiblmeier und Alois Miedl, für 20 Jahre Manuel Staudhammer und Stefan Weigl sowie für zehn Jahre Ludwig Fröschl jun., Florian Weigl und Stefan Würzinger.

Johann Weigl bedankte sich für das Vertrauen und bat darum, untereinander immer das Gespräch zu suchen, an Übungen gewissenhafter teilzunehmen, sich an Veranstaltungen eifrig zu beteiligen und bei Alarmierungen mehr Einsatzwillen zu zeigen. Nur das Miteinander habe Zukunft. sr

Keine neue Genossenschaftsgrenze

Osterhofen 1. März 2019 – Deggendorfer Zeitung

Jagdgenossenschaft lehnt angestrebte Verschiebung ab – Aus der Jahreshauptversammlung

Aicha. Nicht einverstanden ist die Jagdgenossenschaft Aicha mit der angestrebten Verlegung der Genossenschaftsgrenze unterhalb der Donaubrücke bei Roßfelden. Ohne Rücksprache mit den „Oachamern“ sollte das etwa 17 Hektar große Areal, das östlich der Staatsstraße 2115 liegt, der Jagdgenossenschaft Arbing zugeordnet werden. Dafür hätte Aicha im Gegenzug, ein weniger interessantes Jagdgebiet westlich der Staatsstraße Richtung Blaimberg/Herzogbach zugesprochen bekommen. Den definitiven Grenzverlauf zwischen den beiden Genossenschaften hätte die quer durchlaufende St 2115 gebildet, was die Genossen ablehnten.

Jagdhornbläser und Jagdvorsteher Siegfried Rauscher eröffneten die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Besondere Grüße ergingen an 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, Stadtrat Robert Kröll, den Wasserberater am Landratsamt, Alois Dorfmeister, und Jagdpächter Hermann Sedlmeier. Die Tagesordnung eröffnete Kassier Franz Wagner. Seine Ausführungen hatten die Kassenrevisoren Roland Stieglmeier und Albert Pirkl geprüft und in Ordnung befunden, was die Entlastung der Kassenverwaltung zur Folge hatte.

Jagdvorsteher Siegfried Rauscher griff in seinem Bericht Probleme im Genossenschaftsbereich auf. In den Fokus rückte dabei das Planfeststellungsverfahren Teil II zur Deichrückverlegung zwischen Thundorf und Aicha, welche die Regelung des Flurwegenetzes zu landwirtschaftlichen Flächen und deren Instandhaltung innerhalb des Polders klar definiert. Für Rauscher muss der Zuständigkeitsbereich der Jagdgenossenschaft erhalten bleiben, um eventuellen Eigentumsverschiebungen in Bezug auf die Jagdflächen vorbeugen zu können. Bei einem Erörterungstermin am Landratsamt Deggendorf will man sich mit der Sachlage auseinander setzen.

Das Verbissgutachten für Rehwild sieht keine Veränderungen in den Abschusszahlen vor. Probleme sieht Rauscher in der Wegenutzung und Instandhaltung auswärtiger Bewirtschafter. Diese fühlen sich wenig zuständig für den Wegebau, was sich in erhöhtem Maße auf die Kieskosten der Genossenschaft niederschlägt. Die Jagdgenossen müssten hierfür eine Regelung finden, ansonsten seien die um bis 20 Prozent pro ausgebrachter Tonne gestiegenen Kosten auf Dauer kaum tragbar. Ausgelastet sei die Nutzung im Maschinenverleih. Abgestimmt und ausgesprochen hat sich die Versammlung für den Datenschutz. Er sieht vor, dass sich nur Flureigner Zugang zum Jagdkataster verschaffen können. Die Einsichtnahme in das Jagdkataster obliegt Ludwig Sedlmeier.

Kaum Aufklärung betrieben haben die Medien in Sachen Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ Die wenigsten Unterschriftswilligen, so Rauscher, seien mit dem Sachverhalt vertraut gewesen. Sie bescheren dem Landwirt zunehmende Auflagen, obwohl dieser der Natur eng verbunden als Heger und Pfleger zur Seite steht.

Für Jagdpächter Hermann Sedlmeier ist es immer noch unverständlich, dass Niederalteicher Jäger seit 45 Jahren auf Aichaer Genossenschaftsgebiet im sogenannten „Staatshaufen“ der Jagd nachgehen dürfen, obwohl die Genossenschaftsgrenze in der Mitte der Donau verläuft. Laut Regelung des Landratsamt ist der Anspruch auf dieses Gebiet verfallen. Gut findet der Jagdpächter, dass man der Verlegung der Genossenschaftsgrenze bei Roßfelden ohne Rücksprache mit Aicha nicht nachgekommen sei.

2. Bürgermeister Thomas Etschmann sagte Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Mit dem Planfeststellungsverfahren soll der Hochwasserschutz bis ca. 2022 zu Abschluss kommen, was Einwände in der Ausführung durchaus zulasse und dem landwirtschaftlichen Nutzer entgegenkommen könnte.as

KJG hat viele Pläne im neuen Jahr

Osterhofen 18. Februar 2019 – Deggendorfer Zeitung

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen – Julia Donnerbauer und Lea Ott an der Spitze

Haardorf. Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) hat im Jugendheim „Alte Schule“ ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Dazu konnte Johanna Fröschl Diakon Magnus Pöschl, Kirchenpfleger Johann Weigl, Stadtrat Robert Kröll, PGR-Vorsitzenden Rolf Schwinger und Ulli Hehenberger vom Bezirk der KJG begrüßen. Nach dem Essen ließ sie die Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden stand das Färben der Ostereier, die in der Osternacht an die Gottesdienstbesucher verteilt wurden, das Abhalten der Teestube und die Grillparty mit Hüpfburg auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die Organisation des Kinderzeltlagers mit vielfältigen Aktionen. Andreas Weigl legte einen detaillierten Kassenbericht vor, der von Julia Baumgartner und Johanna Fröschl geprüft wurde. Die Versammlung sprach dem Kassier und der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung aus. Ulli Hehenberger führte die Neuwahlen durch. Das Team besteht aus Julia Donnerbauer, die auch für die Kasse verantwortlich ist, und Lea Ott. Beisitzerinnen sind Johanna Fröschl und Franziska Brandl. Kassenprüfer sind Andreas Weigl und Markus Knöckl. Die Vorstandschaft wurde für zwei Jahre gewählt.
In diesem Jahr findet wieder die Jugendfußwallfahrt nach Altötting am 3./4. Mai statt. Für die „PalmRockNight“ wird vom Jugendbüro in Altenmarkt ein Bus eingesetzt. Sie findet am 14. April ab 18 Uhr im Haus der Jugend in Passau statt. Beworben wurde die 72-Stunden-Aktion von 23. bis 26. Juni. Diese Sozialaktion des BDKJ steht unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Dabei sollen vor Ort soziale Projekte in Angriff genommen werden, seien es Nachbarschaftstreffen, Bau von Sitzbänken, Partnerschaften. Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Im Haus der Jugend findet vom 22. bis 24 März ein Kinderwochenende statt. Die Mitglieder der KJG haben in ihr Programm die Gestaltung eines Jugendgottesdienstes in Haardorf im Rahmen der bischöflichen Visitation aufgenommen. Um die Gruppe zusammenwachsen zu lassen, ist ein gemeinsamer Ausflug in eine Hütte geplant. Ein Höhepunkt wird wieder das Jugendzeltlager und die Grillparty sein. sr

 

Visitation zeigt Wirklichkeit in der Pfarrei auf

13.02.2019 PNP Osterhofener Zeitung

Konstituierende Sitzung der neuen Kirchenverwaltung – Bericht liegt im September vor

Haardorf. Nach den Kirchenverwaltungswahlen im November 2018 haben sich die gewählten Mitglieder mit Pfarrer Christian Altmannsperger im Pfarrhof in Osterhofen zur konstituierenden Sitzung versammelt. Als Kirchenpfleger wurde Johann Weigl im Amt bestätigt. In den Aufgabenbereich von Konrad Moser fällt die Verwaltung des Friedhofs, Alois Miedl ist Kassier und Robert Kröll kümmert sich um den Kreuzberg. Als beratendes Mitglied gehört Rolf Schwinger als Pfarrgemeinderatsvorsitzender dem Gremiuman. Die Mitglieder der Kirchenverwaltung sind für die Kirche verantwortlich in rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten. So wurde in der Sitzung der Haushaltsplan für 2019 aufgestellt. Einnahmen wurden den Ausgaben gegenüber gestellt. Kirchensteuerzuweisungen, Miet- und Pachteinnahmen, kirchliche Sammlungen sind nötig, um Personalkosten, Aufwendungen für Gebäude, Verwaltungskosten abdecken zu können. Für die Verwaltung des Friedhofs wurde ein eigener Haushaltsplan aufgestellt, da dieser sich selbst tragen muss. Der Haushaltsplan liegt nun 14 Tage zur Einsichtnahme in der Sakristei der Pfarrkirche St. Martin in Haardorf aus. Die Amtszeit der Kirchenverwaltung endet am31. Dezember 2024. Obwohl die Kirchenrenovierung offiziell abgeschlossen ist, wird der behindertengerechte Zugang zur Kirche und zum Friedhof bis zur Straße hin vervollständigt. In der Kirche sind noch sicherheitsrelevante Maßnahmen wie die Beschaffung geeigneter Feuerlöscher, Erhöhung von Brüstungen gegen Absturzgefahr und Handläufe zu den Glocken im Kirchturm nötig. Bei einem Pfarrfamilienabend Werden weitere Informationen gegeben. 2019 wird im gesamten Dekanat Osterhofen eine bischöfliche Visitation durchgeführt. Die Visitation gliedert sich in mehrere Abschnitte. Die Wirklichkeit in der Pfarrei soll ungeschönt wahrgenommen werden. Dazu gehört die empirische Datenerhebung. Ehrenamtlich Engagierte treffen sich zusammen mit dem Seelsorgeteam bei einer Visitationsklausur zu Fragen der Pastoral am Samstag, 4. Mai, im Haus der Jugend in Passau. Eingeladen dazu sind Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungsmitglieder, Vertreter kirchennaher Verbände und Interessierte aus der Pfarrei. Der Visitationsberichtwirdam13. September 2019 dem Pfarrverband vorgestellt. Mit dem Visitationsbesuch am 18. Oktober wird mit einem Gottesdienst die Visitation abgeschlossen.