Aicha hatte das beste Zielwasser

Osterhofen und Umgebung – Osterhofener Anzeiger- Samstag, 16.07.2022

50 Jahre Gebietsreform: ESC organisierte Turnier für Stockschützen

Alle Spielerinnen und Spieler mit erstem Vorsitzenden Karl-Heinz Schläger (r.). Foto: Rolf Schwinger

 

Haardorf. (rs) Da in diesem Jahr 50 Jahre Gebietsreform gefeiert wird, organisierte der ESC ein Turnier für die ehemalige politische Gemeinde Aicha mit den Ortschaften Aicha und Haardorf. Hinzu kam die kirchliche Filiale Niedermünchsdorf, die zur Pfarrei Aicha gehört. Von der Ortschaft Thundorf konnte keine Mannschaft gestellt werden. Um das Teilnehmerfeld aufzufüllen, beteiligte sich auch eine Frauenmannschaft des ESC. Bei idealen sommerlichen Bedingungen konnte Vorsitzender Karl-Heinz Schläger dazu Schirmherrn Georg Weigl aus Niedermünchsdorf und Stadtrat Robert Kröll aus Haardorf mit den Schützinnen und Schützen auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße begrüßen. In einer Doppelrunde wurde der Sieg ausgeschossen. Da alle Amateure sind, verfehlte der eine oder andere Stock das anvisierte Ziel. Das Auge reichte oft nicht mehr aus, wenn es um Zentimeter oder auch weniger ging. Da musste dann das Maßband verwendet werden, um den Stock zu benennen, der näher an der Daube ist. In der Pause gab es Getränke und vom Grillmeister Robert Kröll Würstl- und Bratensemmeln. Nach manch engen Kämpfen nahm Vorsitzender Karl-Heinz Schläger die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Mit 2,17 Stockquote den Sieg gesichert Sieger wurde die Dorfgemeinschaft aus Aicha mit den Schützen Andreas Birkeneder, Josef Pleintinger, Kurt Schäffer und Josef Hötzinger mit 10: 2 Punkten und einer Stockquote von 2,17. Die Frauenmannschaft des ESC mit Ernestine Schläger, Christa Haslinger, Reserl Duschl und Siegfried Baumgart belegte den zweiten Platz mit 8: 4 Punkten und einer Stockquote von 1,29. Die Haardorfer Mannschaft mit Josef (Pepe) Weigl, Johann Weigl (Sing), Hans Gerstl und Karl-Heinz Schläger wurde Dritter. Sie konnten zwei Siege aufweisen und erreichten eine Stockquote von 0,64. Die Niedermünchsdorfer Filialkirchenmannschaft kam nicht über den vierten Platz, obwohl sie mit Helmut Zillinger, Michale Wagner, Andreas Schweizer, Reinhard Wagner, Stefan Schwarzhuber und Christian Kriegl sechs Spieler einsetzten. Sachpreise gab es in verschiedenster Zusammenstellung von Brot, Essiggurken, Schinkenwurst, Fünf-Liter-Bierfässchen, Käse und Senf zum Aussuchen. Worte des Dankes richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die Spieler für ihre Fairness und den Gemeinschaftsgeist und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf für die gelungene Idee, an die Gebietsreform zu erinnern. Gerne blieb man noch gemütlich beisammen, freute sich über den persönlichen Erfolg und ließ die eine oder andere Spielszene Revue passieren.

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