SPD nominiert Thomas Etschmann

PNP Osterhofener Zeitung 26.10.2019

Zur Klausur im Kloster Aldersbach – Antrag wegen Steuererleichterung für Vereine zugelassen Gergweis.

Bereits zum dritten Mal ist der SPD-Ortsverein Gergweis am Donnerstag im Kloster Aldersbach in „Klausur“ gegangen, um wichtige Themen zu besprechen. Der Vorsitzende Matthias Meier begrüßte die Mitglieder samt Anhang und freute sich, dem langjährigen Parteimitglied Alois Mathe, der 1962 im Alter von 23 Jahren der Partei beigetreten ist, zum 80. Geburtstag ein Geschenk überreichen zu dürfen. Danach berichtete der Vorsitzende, dass sich die Vorstandschaft des Ortsvereins mit einem konkreten Antrag an die SPD-Spitze gewandt habe, um die Steuererklärungspflicht für kleinere Vereine zu lockern. Dieser Vorschlag stieß auf Zustimmung und man wurde aufgefordert, ihn beim Bundesparteitag einzureichen, was bereits geschehen ist. Es geht darum, dass kleinere Vereine einen Freibetrag von 75 Euro pro Mitglied erhalten sollen und so erst ab höheren Vermögen eine Steuerklärung fällig werden müsste. Vereine mit unter 2000 Euro sollten komplett von der Steuererklärung befreit sein. Vereine seien das Rückgrat unserer Gesellschaft und man wolle dadurch wieder mehr Engagement und nicht Bürokratie fördern, so Matthias Meier. Außerdem wies der Vorsitzende im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen darauf hin, dass in der Rückschau die SPD-Fraktion mit Abstand die aktivste Gruppe im Stadtrat darstelle und die meisten Anträge eingebracht habe. Die letzten sechs Jahre sei sehr intensiv gearbeitet worden und viele große Projekte wie der geplante Bau einer Kinderkrippe im Vilstal seien auf den Weg gebracht worden. Hier wurde betont, dass die SPD-Stadträte durch die Weiterleitung und Bearbeitung vieler Anfragen von Bürgern bewiesen hätten, dass sie für die Bevölkerung jederzeit als Ansprechpartner da seien. Im nächsten Tagesordnungspunkt war es keine Überraschung, dass Thomas Etschmann einstimmig als Bürgermeisterkandidat empfohlen wurde. Es spreche alles für ihn, so Meier, seine zwölfjährige Erfahrung als 2. Bürgermeister und sein „junges“ Alter. Thomas Etschmann betonte, dass er froh sei, dass jetzt endlich der Wahlkampf beginne. Er sei mit Herzblut bei der Sache. Ebenfalls schätze er die aktive Mitarbeit der Fraktionsmitglieder in den verschiedenen Ausschüssen und auch deren kritisches Hinterfragen von Maßnahmen. So seien große Projekte wie die Vorstadtund Bahnhofssanierung, der Bau des Bürgerhauses in Wisselsing oder die elektrotechnische Sanierung der Grundschule in Gergweis umgesetzt worden. Etschmann sprach sich für den Erhalt der kleinen Grundschulstandorte und die Notwendigkeit aus, Kinder- und Jugendliche am Ort zu halten. Er lud alle zur offiziellen Nominierungsveranstaltung, morgen, Sonntag, in die Arcobräu-Stuben in Osterhofen ein. Dort wolle er noch mehr aus seinem Wahlprogramm vorstellen. Etschmann will z.B. an Firmen herantreten und gemeinsam mit ihnen den ÖPNV verbessern, um Mitarbeiter eventuell in Kleinbussen zur Arbeit zu befördern. – oz

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