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Leserbrief zu: 08.02.2017 (PNP) „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD

Leserbrief zu : „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD / 05.02.2017 PNP

IW: Politik nicht zuständig – „Strategie wie Trump“

von Andreas Herholz

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Liebe Wirtschaftsbosse, „ Politik nicht zuständig“ ?

Wenn ihr den Karren an die Wand fährt, wie bei der letzten Banken /  Finanz und Wirtschaftskrise, schreit ihr nach der Politik, Abwrackpräminen / Konjunkturprogramme / Kurzarbeitspläne und und und… wir sind nicht neidisch auf eure millionen Bonuszahlungen. Es ist eine „Moralische Debatte“ eine „ Anstands-Debatte“. Kein Arbeitsplatz der Welt kann diese Zahlungen rechtfertigen.

Es wird Zeit das die Politik die Fäden seines Marionetten-Daseins abschneidet und wieder zum Vertreter des Wählers wird, und sich genau da einmischt wo das Gleichgewicht zwischen Mensch und Wirtschaft aus dem Lot gerät.

Robert Kröll

Osterhofen-Haardorf

Kreisverkehr: „Bürgerwille nicht berücksichtigt“

Osterhofen 12. Dezember 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat Kröll kritisiert Entscheidung des Bauausschusses

Osterhofen. Mehrere Bürger von Osterhofen bedauern, dass nicht auch der Arbinger und der Mühlhamer Kreisel vom Bauhof der Stadt gepflegt werden: Dies drückte Stadtrat Robert Kröll am Donnerstag im Stadtrat aus.

Lob gab es für die gärtnerische Gestaltung der Kreisverkehre an der B 8 und in der Wisselsinger. Doch einen Antrag, auch die weiteren Kreisel zu pflegen, hatte der Bauausschuss kürzlich abgelehnt, weil der Aufwand für die Mitarbeiter zu hoch wäre. Damit, so Kröll, würde „der Bürgerwille nicht berücksichtigt“.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier erläuterte, die Pflege sei nur bei den neu gebauten Kreisverkehren möglich, nicht aber die Aufnahme weiterer freiwilliger Aufgaben. Der Wunsch sei verständlich, aber angesichts der 111 Quadratkilometer Stadtfläche sei sie froh, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. gs

Rede zum Volkstrauertag 2016

Der Volkstrauertag hat eine lange Tradition, er wurde als Gedenktag für die Kriegsopfer des „Ersten Weltkrieges“ eingeführt …. die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Reichstagspräsident Paul Löbe rief damals eindringlich zur Abkehr von Hass auf und warb für Versöhnung und Verständigung.

Ein Aufruf der schon in der Weimarer Zeit wieder mit Füßen getreten wurde, angesichts der umstrittenen Deutung des Krieges.

Die politisch geteilte Gesellschaft erinnerte am Volkstrauertag zunehmend an den Kampf der deutschen Soldaten … ja man empfahl sogar der nächsten Generationen zur Nachahmung dieser Taten.  Die Nationalsozialisten schrieben diese Deutung 1934 per Gesetz fest:

Der Volkstrauertag wurde auf den 16. März gelegt und zum staatlichen „Heldengedenktag“ erklärt.

Es stand nicht mehr das christlich geprägte Totengedenken im Mittelpunkt  /  sondern Heldentum und Kampfbereitschaft … Propaganda für den Krieg nicht für Frieden und Versöhnung.

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch der deutschen Soldaten in Polen der „Zweite Weltkrieg“. Am Ende dieses „Sinnlosen Krieges“ waren über 50. Millionen Tote zu beklagen.

Nach diesem „ Dunklen Kapitel“ der deutschen Geschichte wurde 1945  der Heldengedenktag wieder zum Volkstrauertag und man gedachte den Opfern beider Weltkriege nicht nur den getöteten Soldaten sondern auch den zivilen Opfern. Im Vordergrund standen wieder Trauer um die Toten …. und Frieden / Freiheit und Versöhnung.

Doch was ist der Volkstrauertag Heute … als was sollten wir ihn verstehen :

Es geht vor allem nicht darum beim Gedenken an die Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges, …. das sich alle Deutschen, das wir uns schuldig fühlen sollen. Sondern es geht darum, dass alle Menschen wissen sollen warum Widerstand gegen rechtes Gedankengut / gegen Diktatoren / gegen Kriegstreibern …. Heute wieder notwendiger geworden ist denn Je.

Heute ist dieser Tag allen Opfern von Krieg / Terror und Gewalt gewidmet … der Vergangenheit und der Gegenwart. Wir haben Krieg und Terror noch lange nicht überwunden…. im Gegenteil … Frieden und Freiheit scheinen angesichts der aktuellen weltweiten Kriege / der Terroranschläge …  in weite Ferne gerückt zu sein. Demokratie scheint in einigen Staaten nur noch Makulatur zu sein.

Der heutige Volkstrauertag soll uns auch wieder daran erinnern das Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind. Das wir jeden Tag, ja sogar jede Stunde dafür kämpfen müssen.

Wir sehnen uns nach Frieden ….. nach dem Tag an dem es in den Nachrichten nicht mehr um Gewalt / Krieg und Terror geht, und wir nicht mehr auf einen anderen Sender umschalten weil wir das alles nicht mehr sehen und hören wollen.

Doch für ein Leben in Frieden kann und muss jeder von uns selber etwas tun…. wir dürfen uns nicht nur auf die Politik verlassen … wir müssen selber anfangen die Werte die wir von anderen Menschen derzeit einfordern wieder selber zu leben.

Wir reden ständig davon z.B.  wie wichtig die Integration von Flüchtlingen ist. Und gleichzeitig sind wir selber dabei uns von unserer eigenen Integration in der Gesellschaft zu verabschieden nur noch wenige nehmen sich Zeit für die Gemeinschaft für das Vereins oder Dorfleben oder für das “ christliche Leben .“  Man beschränkt sich auf seine eigenen vier Wände ….beteuert man habe keine Zeit …. und wie schlecht es einem geht …. und wie gut es die Anderen haben.

Dieser Trend in unsere Gesellschaft führt uns in eine falsche Richtung ….

Wenn wir unseren Kindern wirklich eine Welt  in Frieden hinterlassen wollen brauchen wir eine starke Gemeinschaft von Grund auf…..

Und wir müssen eine Behauptung des deutschen Physiker Georg Lichtenberg klar wiederlegen….diese behauptete :

Gesetzt den Fall, wir würden eines Morgens aufwachen und feststellen, dass plötzlich alle Menschen die gleiche Hautfarbe und den gleichen Glauben haben, wir hätten garantiert bis Mittag neue Vorurteile.

Vorurteile abbauen und eine starke Gemeinschaft … sind der Grundstock für eine starke Demokratie / Grundstock für einen dauerhaften Frieden … in Europa und in der Welt.

Als symbolischen Grundstock lege ich im Namen von uns allen diese Gedenkschale nieder in der Hoffnung dass wir uns aufmachen die Zukunft für unser Kinder in Frieden zu gestalten.  All die Toten der Vergangenheit und der Gegenwart von Krieg / Terror und Gewalt sollen diese Hoffnung untermauern und uns auf den Weg zum Frieden begleiten.

 

 

Stadt übernimmt nicht die Pflege für einen weiteren Kreisverkehr

Osterhofen 5. November 2016 – Osterhofener Zeitung

Bauausschuss stimmt gegen freiwillige Leistung

Osterhofen. Die von den Bauhofmitarbeitern um Stadtgärtner Michael Pokoj bepflanzten und gepflegten Kreisverkehrsanlagen an der Westtangente (Richtung Wisselsing und Richtung Niedermünchsdorf) werden allseits gelobt. Stadtrat Robert Kröll hatte deshalb angeregt, dass die Stadt auch die Pflege am Kreisverkehr bei Mühlham und am Arbinger Kreisel übernehmen könnte.

Dies jedoch lehnte der Bauausschuss am Mittwoch ab. Begründung: Neben Kosten von 1400 Euro für Material und 5500 Euro für den Arbeitseinsatz zur Bepflanzung verursacht jeder Kreisverkehr jährlich 1000 Euro Unterhaltskosten. Und: Die Pflege der beiden neu gebauten Kreisel an der Westtangente beruht auf einer Sondervereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt im Zuge des Straßenneubaus. Für die Pflege weiterer Verkehrskreisel müsste ebenso eine Sondervereinbarung getroffen werden – unabhängig davon, ob die Arbeiten die Stadt oder eine Privatfirma übernimmt. Der Bauausschuss plädierte dafür, dass sich die Stadt auf die Pflichtaufgaben konzentriert und nicht weitere freiwillige Leistungen aufbürdet. Johann Beham regte scherzhaft an, wenn ein Kreisverkehr in Roßfelden gebaut werden, könnte man zum Dank die Bepflanzung übernehmen. gs 

Kommentar:

Schon etwas verwundert…. immer wieder wurden von mehreren Stadträten aller Fraktionen die Kreisverkehre angesprochen mit der Bitte diese zu verschönern. Diese Kreisverkehre konnte man auch als “ Willkommen in Osterhofen “ verstehen, wie es auf der Homepage der Stadt zulesen ist. Eine Einladung in Osterhofen ein zu kaufen /  sich einen schönen Tag in der Herzogstadt zu machen.

Grundsätzlich ist es ja in Ordnung wenn sich eine Kommune/Stadt auf seine Pflichtaufgaben konzentriert. Würde man diese Vorgehensweise etwas konsequenter verfolgen … eine Stadthallensanierung für 2,2 Millionen Pflichtaufgabe? Die Bereitstellung von 1 Million Euro für das Kirchenumfeld der Basilika in Altenmarkt Pflichtaufgabe ?

Nicht falsch verstehen, ich könnte beiden Projekten zustimmen wenn bei der Stadthalle ein schlüssiges Konzept zur Nutzung vorliegen würde und der Zuschuss etwas höher…..außerdem ist es ein Gebäude der Stadt.

Auch dem Kirchenumfeld in Altenmarkt wenn es im Rahmen der 5% Bezuschussung wie üblich gehandhabt werden würden ( Derzeit 100 %  Kostenübernahme der Stadt ) Angesichts der kulturellen Bedeutung, und wenn  Eigenanteil und Eigenleistung stimmen würden gerne auch etwas darüber….

Zu den Pflichtaufgaben gehört die Feuerwehr !

Sicherlich kann man über die eine oder andere Ausgabe bei den Feuerwehren geteilte Meinung haben … und wer mich kennt, weiß das ich nicht für alle Anschaffungen meine Zustimmung im Stadtrat gegeben habe. Doch wenn lange eingeplante FF-Fahrzeuge aus den Haushaltsplänen gestrichen werden … auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden hab ich so meine Bedenken wie und wann man die Begriffe „Pflichtaufgaben“ und „ Freiwillige Leistungen „ gegeneinander ausspielt.

Habe auf den Zeitungsbericht positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten.“ weiter an der Sache dran zu bleiben“! Auch gute Vorschläge/ Ideen um die Kosten zu minimieren.

 

Mehr Licht, mehr Platz im Foyer

Grundsätzlich wäre ich auch für eine Sanierung der Stadthalle gewesen, immer wieder hat sich auch der Stadtrat  dafür ausgesprochen. Doch jetzt wo alle Bedingungen auf den Tisch lagen …. fehlten mir die richtigen und wichtigen Voraussetzungen:

Kein richtiges Konzept für was und wen wir die Stadthalle sanieren, was wollen wir in Zukunft erreichen welche Veranstaltungen sollen stattfinden.

Anfangs 90% Zuschuss in Aussicht gestellt zum Schluss nur rund 24 %

Die Neugestaltung der Stadthalle, das Aussehen hat mich zusätzlich nicht überzeugt. 

Also war meine Abstimmung : Nein

Osterhofen 17. Juni 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat beschließt Sanierungsumfang für die Stadthalle – 2,2 Millionen Euro Kosten, 446 100 Euro Zuschüsse

Bild

Osterhofen. Mit fünf Gegenstimmen hat der Stadtrat gestern Abend den Entwurf zur Sanierung der Stadthalle für rund 2,2 Millionen Euro Bruttokosten gebilligt. Da die Stadthalle seit Januar als Gewerbebetrieb geführt wird, belaufen sich die Kosten nach Vorsteuerabzug auf 1 845 500 Euro. Die Förderung aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) beträgt 446 100 Euro.

Zwar waren 90 Prozent Förderung für energetische Sanierungen und Barrierefreistellungen in Aussicht gestellt, da sich aber 1300 Kommunen beworben haben, musste aufgeteilt werden. 600 erhielten einen Zuschlag, darunter Osterhofen, freute sich Bürgermeisterin Liane Sedlmeier. Die Förderquote von 24 Prozent entspreche den erwarteten Zuschüssen bei der Besprechung der Maßnahme in vorausgegangenen Stadtratssitzungen.

Geplant ist ein neues Foyer, das der Stadthalle vorgesetzt wird und durch die Öffnung großer Fensterelemente mit dem Vorplatz eine Einheit bilden kann, stellte Planer Thorsten Erl vor. Darin können Ausstellungen stattfinden, zudem wird dort die Garderobe untergebracht. Im Bereich der bisherigen Garderobe wird die Toilettenanlage erweitert und zudem ein Behinderten-WC eingebaut.

Der Grundriss des Saals bleibt unverändert, allerdings wird an der Südseite künftig das Stuhllager untergebracht. Dafür soll auf Anregung von Stadtrat Franz Groh noch eine bessere Lösung gefunden werden. Die Küche wird auf Cateringservice reduziert. Die Empore mit Bar muss aufgegeben werden, weil kein zweiter Rettungsweg möglich ist: Die Halle steht bereits auf der Grundstücksgrenze, ein Anbau ist nicht möglich.

Erhalten bleibt die markante Dachgestaltung, allerdings soll die Fassade ein „modernes Gesicht“ durch schmale Fenster erhalten – was unter den Stadträten durchaus umstritten ist. Laut Erl soll damit aber mehr Licht in den Saal gelangen.

Erneuert wird die Saaldecke mit Lüftung und Technik, neu wird auch die Beschallungs- und Medientechnik. Außerdem wird es ein zweites Heizsystem (Bodenheizung im Saal) geben. Automatische Be- und Entlüftung sowie eine neue Bestuhlung sind laut Thorsten Erl in die Kosten ebenfalls eingerechnet.

Karl-Heinz Hierzegger erkundigte sich, ob durch Verzicht auf die Außendämmung Geld gespart werden könnte? Davon rät Planer Erl in Absprache mit dem Energieberater ab, da dies angesichts der neuen Fenster Feuchteprobleme im alten Mauerwerk bringen würde. Zudem müsste man Putz und Fassade auch ohne Dämmung sanieren.

Die Sanierung schieße über das Ziel hinaus, wandte Mathias Meier ein, eine Erneuerung der Deckenhalle sei der wichtigste Aspekt. Auch weitere Stadträte hatten Bedenken angesichts der hohen Kosten: Rainer Flieger und Johann Beham erkundigten sich, ob nicht doch ein Verschieben der Maßnahme und ein späterer Neubau sinnvoller wären. „Die zwei Millionen Euro könnten wir ganz notwendig brauchen für weitere Projekte“, sagte Beham. Auch Franz-Xaver Lechner sprach sich für ein Verschieben des Vorhabens aus. Ein Neubau, so Bürgermeisterin Sedlmeier, sei angesichts des engen Grundstücks an der Stelle nicht möglich. Auch sei keine Kostenersparnis durch Verzicht auf Ausschreibung der Arbeiten möglich – wie von Bruni Irber vorgeschlagen – da dafür die Halle an Privat verkauft werden müsste.

Das Projekt ist laut Sedlmeier im Stadtrat mehrfach durchgesprochen und in den Haushalt eingerechnet. Außerdem, so Stadtrat Fritz Gößwein, sei die Halle nach der Sanierung eine Bereicherung für die Stadt und geriere zusätzliche Einnahmen. Der Stadtrat habe sich zwei mal für eine Sanierung und gegen einen Neubau ausgesprochen, wandte Paul Ammer ein. Da müsse man nicht „das Pferd neu aufzäumen“, zumal die Halle dann barrierefrei und die Toilettensituation „um 1000 Prozent“ verbessert würden.

Da die Empore wegen des Brandschutzes entfernt werden muss, bat Mario Kaiser darum, die Bar an anderer Stelle einzurichten. Zudem befürchtete er, dass künftig keine Partys mehr möglich seien. Diese werden, so Sedlmeier, weiter zugelassen, allerdings müsse dann mehr auf die Halle geachtet werden. Bislang war die Stadt bei Schäden aufgrund des schlechten Zustands der Halle kulant.

Bruni Irber regte an, ein Betriebskonzept zu erstellen und durch Vermietung der sanierten Halle beispielsweise an Verbände Einnahmen zu gewinnen. Dies erfolgt nach Zustimmung zum Sanierungsentwurf, führte Liane Sedlmeier aus. gs

Rede Jahrtag KSV Haardorf 2016

Sehr geehrter Herr Pfarrer /Sehr geehrter Herr Feigl /                                    Liebe Vereinsabordnungen / Sehr geehrte Ehrengäste /                                     Sehr geehrte Dorfgemeinschaft

In einer Zeit in der Terror / Krieg / Vertreibung an die Haustüre Europas klopfen. Wo Mauern und Grenzzäune mit Stacheldraht wieder aufgebaut werden. Sind solche Tag wie der Jahrtag des KSV Haardorf wichtiger denn je.

Zweck eines Krieger und Soldatenvereins, so steht es auch in der Satzung : Förderung von Völkerverständigung und des Friedens.

Beides sind Themen die… zugegeben etwas weitgegriffen … das überleben der Menschheit sichern.

Und gerade die Länder Europas …. vor allem Deutschland kann mit seiner Vergangenheit aus dem 1. und 2 Weltkrieg einen positiven Weg aufzeigen. Seit über 70 Jahre leben wir in Europa in Frieden

Wir dürfen unsere Werte von Frieden und Freiheit nicht den Anschauungen von radikalen Muslimen von Terroristen oder den Diktatoren unserer Welt  unterordnen. Wir müssen für unsere Demokratie und auch für unseren „Christlichen Glauben“ kämpfen und sie nicht als Selbstverständlichkeit betrachten.

Ein Landwirt der seine Felder nicht bestellt sie nicht düngt und pflegt bis zur Ernte … kann nicht erwarten das seine Felder „nicht“ von Unkraut und Schädlingen befallen werden.

Dünger für Frieden / Freiheit und Demokratie ist die Völkerverständigung … Verständnis für Menschen die ihre Heimat verlassen und vor Krieg und Terror fliehen. Wir sollten Flüchtlinge nicht Vor-Verurteilen deren Schicksale wir nicht kennen und nicht erlebt haben. Wir sollten sie vielmehr in unser Leben integrieren ihnen zeigen was unsere Werte des Lebens sind, aber auf diese auch bestehen.

Pflege für Frieden / Freiheit und Demokratie ist auch der heutige Jahrtag, das Gedenken an  all die Toten des 1 und 2 Weltkrieges an all den Hass und Terror der Völker untereinander von damals aber auch leider immer noch von heute.

All die Namen der Kriegsopfer auf den Kriegerdenkmälern und Soldatenfriedhöfe der Welt mahnen uns…. Kriegstreibern und Kriegslobbyisten entgegen zu treten. Gemeinsam für Frieden und Demokratie ein zu treten. Dafür lohnt es sich zu kämpfen nicht für Gier oder Macht und Geld.

Als Zeichen dieses Kampfes für Frieden und Freiheit legen wir diese Schale am Kriegerdenkmal nieder.

Leserbrief zu „Bischof Oster erwartet Kirchenschließungen“ 23.03.2016

Veröffentlicht in der PNP 06.04.2016

Schon erschreckend wenn ein Bischof von Kirchenschließungen redet, da fragt man sich was ist unsere Kirche überhaupt? Ein Wirtschaftsunternehmen, das je nach Rentabilität seine Filialen schließt?  Hat die Kirche durch diese Aussage die  Insolvenz des Glaubens bekannt gegeben? Wurde den vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen in der katholischen Kirche durch die Blume die Kündigung ausgesprochen? Ein Buch „ Gott ohne Volk? „ Gott ist nicht ohne Volk vielmehr ist die Kirche ohne Volk. Die Gründe warum die Menschen die Kirche verlassen ist die Kirche selbst, nicht der Glaube an Gott und Jesus Christus.

Außerdem stellt sich mir auch die Frage „Was kommt nach der katholischen Kirche“ Vielleicht doch die Islamisierung des Abendlandes wie es aus manchem Munde zu hören ist? Ich hoffe nicht.

Statt ein Buch zu schreiben über das Ende der Kirchen, sollen die Druckerpressen angeworfen werden um „ Das neue Testament „ zu drucken. Hunderttausende Asylsuchende kommen zurzeit nach Europa, und es ist unsere „Christliche Nächstenliebe“ unser Glaube, unsere Religion die sie Willkommen heißt. Wo sind die Missionare der Kirche die in den Asylunterkünften und an den europäischen Grenzen den Menschen den „Christlichen Glauben“ näher bringen. Gerade jetzt in einer Zeit wo Krieg Terror und Verfolgung auf dem Vormarsch sind braucht die Menschheit eine starke positiv denkende Kirche um Halt und Kraft im Glauben zu geben für die Herausforderungen der Zukunft. Die Kirche sollte sich nicht selbst bedauern wie schlecht es ihr geht, sonder sich auf einen modern, selbstbewussten Weg machen, alte Zöpfe abschneiden und sich dem 21. Jahrhundert anpassen.

Aus dem Zeitungsbericht spüre ich keinen Überlebenswillen sondern eher Resignation der Kirche. Ich hoffe, dass das Buch zu einem anderen Ergebnis kommt.

Robert Kröll

 

Rede / Gedanken zum Volkstrauertag 2015

Wir schreiben das Jahr 2015… rund 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkrieges / 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges und 25 Jahre nach dem Mauerfall der Wiedervereinigung Deutschland‘ s.

Angesichts der Bilder und Berichte dieser Stunden aus Frankreich …. Angesichts der aktuellen Welt-Situation – angefangen mit dem Bürgerkrieg in Syrien … den Taliban im Irak ….. dem Islamischen-Staat …. den Flüchtlingsströmen nach Europa und Deutschland / angesichts der Menschen …der Kinder die im Mittelmeer auf der Flucht ertrinken,
ist es schwierig heute am Volkstrauertag über die Ereignisse des 1 und 2 Weltkrieges zu reden, von all den Toten / den gefallenen Soldaten / vom Leid der Menschen von Damals /

Wenn wir die Zeitung aufschlagen / den Fernseher oder Radio einschalten …. sehen und hören wir im Grunde die gleichen Bilder wie im 1. und 2. Weltkrieg …. Alles was wir in den Geschichtsbüchern über die beiden Weltkriege gelesen und gelernt haben scheint sich auf die eine oder andere Weise zu wiederholen.

Bis auf die Grundmauern zerstörte Häuser
Ganze Städte die dem Erdboden gleich gemacht wurden
Grenzzäune und Mauern werden wieder aufgebaut
Sonderzüge die Menschen von einem Ort zum Anderen bringen.
Millionen auf der Flucht …vor Krieg /Armut und Hunger und der Sehnsucht nach Frieden und Freiheit.
Terror / Gewalt /Verfolgung /und Tod unter den Menschen

….. nicht Vergangenheit sondern Gegenwart….

Der Mensch ist noch weit davon entfernt
“ miteinander in Frieden zu leben “ …… Die Menschheit ist noch weit davon entfernt … sich wirklich als Krone der Schöpfung oder als Ebenbild Gottes bezeichnen zu dürfen.

Selbst die Flüchtlingsströme der letzten Monate nach Europa treten in den Hintergrund angesichts der schrecklichen Bilder die uns dieser Tage aus Frankreich erreichen.

Ich bin überzeugt Europa wird aus diesen beiden Ereignissen gestärkt hervorgehen und seine Kultur seine Werte und Ziele noch mehr leben und verteidigen.

Genauso wie wir nach dem 2. Weltkrieg unsere Ziele / unsere Werte / unsere Kultur gemeinsam mit rund 12 Millionen Flüchtlingen bzw. Heimatvertriebenen wieder aufgebaut haben.

Gemeinsam haben sie Deutschland zu dem gemacht was wir heute sind. Ein angesehenes Land das sich ihrer Verantwortung bewusst ist / Ein Land das in diesen Monaten und Tage seine Werte nicht nur verteidigt sondern lebt. / Vor allem die vielen „Ehrenamtlichen Helfer“ die sich derzeit um die ankommenden Kriegs- Flüchtlinge kümmern zeigen der Welt was Nächstenliebe und Menschlichkeit bedeutet.

Aber alleine wird Deutschland weder die Flüchtlingsströme noch die Konflikte der Welt lösen können.

Einige sehen anscheinend die Lösung:

In brennenden Flüchtlingsunterkünften
In Demonstrationen wie der PEGIDA
In Demonstrationen gegen die PEGIDA
In Beifall klatschen und Willkommensschildern für Flüchtlinge
In Terror und Gewalt wie in diesen Tagen in Frankreich

Weder das Eine noch das Andere wird zur Lösung führen.

Nur ein gemeinsames handeln / eine gemeinsame Vorgehensweise / eine gemeinsame Strategie / von Europa / Amerika und Russland könnte die aktuelle Weltlage wieder ins Gleichgewicht bringen. ….. und die Menschheit würde sich selber beweisen …. das es aus den Ereignissen des 1. und 2. Weltkrieges wirklich gelernt hat….. und all die Toten von damals nicht umsonst ihr Leben ließen.
Wir haben es in der Hand was unsere Kinder unsere nachfolgenden Generationen in den zukünftigen Geschichtsbüchern über das 21. Jahrhundert lesen werden.

Nehmen wir die derzeitige Situation als Prüfung an ….. das sind wir unseren Toten der beiden Weltkriege das sind wir den Toten der Terroranschläge in Paris schuldig.

Als Zeichen dieser Prüfung und als Sinnbild dieser Herausforderung lege ich im Namen der Stadt Osterhofen im Namen von uns allen diese Gedenkschale nieder.

Gedenken wir heute am Volkstrauertag nicht nur an die Toten der beiden Weltkriege …… sondern an alle Menschen die durch Terror und Gewalt sinnlos ums Leben kommen ….. Gedenken wir heute insbesondere der Toten der Terroranschläge in Frankreich.

Vertrauen wir darauf dass unser Wille nach Frieden und Freiheit größer ist als die Angst vor Terror Hass und Gewalt.

Kollegen/innen besichtigen Damm

 

Info E-Mail an meine Stadtratskollegen/innen und Brügermeisterin

Bericht Osterhofener Zeitung unter:  www.haardorf.net

Leider konnte ich am Donnerstag an der Begehung des Dammes zwischen Mühlham / Aicha / Thundorf / Moos, aus „Arbeitstechnischen Gründen“ (war in Leipzig ), nicht teilnehmen. Dennoch möchte ich meine Standpunkte als Stadtrat und Komandant darlegen.

Das Hochwasser im Juni dieses Jahres hat gezeigt das jetzt handel angesagt ist und die Zeit des Stillstandes im Hochwasserschutz vorbei sein muss.

Die jetzigen Sofortmaßnahmen Deicherhöhungen / Deichspundungen sind richtige Maßnahmen und müssen auch in allen Bereichen fortgeführt werden. Diese Forderung beinhaltet vor allen den Bereich Isarmündung bis Mühlham und darüber hinaus. Ebenfalls sollte der bestehende Damm zwischen Thundorf und Aicha gespundet werden, auch wenn er in den Plänen zum Hochwasserschutz nach erfolgreicher Dammrückverlegung abgetragen werden sollte.

Bei der Veranstaltung mit Dr. Marcel Huber in Moos, wurden zwar viele Maßnahmen erklärt und dargestellt, dennoch kann man für den Bereich Thundorf / Aicha nicht von zufriedenstellenden Maßnahmen oder sogar Sofortmaßnahmen sprechen. Völlig offen ist auch das zeitliche Problem bis zum Abschluss der vorgesehenen Maßnahmen.

Auch gibt es, vor allem für Mühlham und Haardorf, einen weiteren Punkt eine weitere Baumaßnahme. Solange im Stadtgebiet Osterhofen der Damm im Bereich Mühlham (Mühlhamer Schleife) eine 150 Meter lange Lücke aufweist und die Donau ungehindert sich in Haardorf/Mühlham ausbreiten kann, ist der Hochwasserschutz an der Donau nicht vollständig, und verschlechtert bei zukünftigen Hochwassern die Situation in diesem Bereich.

Zum anderen hat das letzte Hochwasser gezeigt, dass auch vor allem Aicha durch die Hintertür geflutet wird, wenn sich die Donau über Haardorf in das Dammhinterland ausbreiten kann. Mit Nachdruck möchte ich noch mal auf diese beiden Schwachstellen im Hochwasserschutz an der Donau hinweisen. Alle Dörfer an der Donau haben einen gleichberechtigtes Recht auf Schutz.

Das geplante Schöpfwerk für den Mühlbach an der Mühlhamer Schleife schließt den Hochwasserschutz im Stadtgebiet Osterhofen ab, und bringt Sicherheit ( HW100 Donau ) für alle Bewohner der Stadtgemeinde. Im Juli 2013 hatte Minister Dr. Marcel Huber, bei einem Treffen mit dem Bauernverband, den Bau eines Schöpfwerk für 2014/2015 zugesichert.

Wir fordern die schnellstmögliche Umsetzung des Schöpfwerks, mit einer ausreichenden Pumpleistung. Die geplanten 2,1m3/s scheinen uns nicht ausreichend und bedürfen der Diskussion / Aussprache.

Auch meiner Ansicht nach notwendige Sofortmaßnahmen im Dammbereich / Dammspundung zwischen Isarmündung / Thundorf / Aicha und Mühlham sollten noch mal mit allen Behörden diskutiert werden, und auf eine Umsetzung gedrängt werden.

Ich bin sicher bei der Begehung werdet ihr umfangreiche Infos erhalten die meine Standpunkte/ Ansichten untermauern werden.

Gedanken / Rede zum Volkstrauertag 2013

Es ist wieder soweit Volkstrauertag !!

Jahr für Jahr stehen wir hier am Kriegerdenkmal und versuchen die dunklen Kapitel unserer Geschichte, den 1. und 2. Weltkrieg, die Kriege der Welt in Worte zu fassen. Werden wir erinnert an die millionen Toten und Gefallenen.

Jahr für Jahr hören wir von Frieden und Freiheit auf der Welt, und legen eine Schale oder Kranz als Zeichen der Hoffnung am Kriegerdenkmal nieder.

Kriegerdenkmäler oder auch Kriegsgräber sind nicht nur Mahnmahle …. sie sind auch Sprachrohre der Toten… sie erzählen uns von all den Grausamkeiten all den Schmerzen und Leiden … die Kriege / Terror und Gewalt für die Menschheit mit sich bringen.

Aber wir müssen auch den Willen dazu haben zuzuhören… und vor allen das was uns die Toten sagen… mit der Realität des Alltages verknüpfen.

Schmerzen / Leid / Gewalt sind nicht Vergangenheit. Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt sind noch immer an der Tagesordnung….

Und die Gründe dafür werden uns oft als notwendige Maßnahme oder Reaktion verkauft. Staatsoberhäupter / Präsidenten treten vor die Kameras der Welt und erklären der Nation warum dieser Krieg… dieser Konflikt… eine Maßnahme zur Friedenssicherung ist.

Wir bekommen oft sogenannte „Beweise“ in Form von / Bilder / Videos oder Dokumente vorgelegt die das Eine oder Andere rechtfertigen sollen.

Vor rund 10 Jahren ( 2003 ) gab es eine sogenannte „Koalition der Willigen“ …. sie begannen den Irakkrieg……die Kriegsgründe hierfür sind widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet ….. man hat uns bewusst getäuscht.

In den Nachrichten wurden wir, wurde die Welt auf diesen Kriege / auf diese Auseinandersetzungen im Irak eingestellt / eingeschworen um ihn mitzutragen.

Nachrichten…. wie das Wort schon sagt werden oft „nachgerichtet“……um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

Ich denke in der Zukunft wird es immer wichtiger werden genauer hinzuschauen / hinzuhören …. was uns die Regierungen der Welt zu sagen haben.

 Zur Zeit ist es eher umgekehrt… Stichwort: Abhörskandal / Datenvorratsspeicherung / man vertraut sich nicht mehr ….. aber Vertrauen ist ein Grundstein für Frieden und Freiheit…. ist ein Grundstein unserer Demokratie.

…. Und in einer Demokratie befiehlt nicht der Staat dem Bürger sonder der Bürger dem Staat … es liegt an uns ….diesen Frieden …diese Demokratie aus zu üben.

Es wird nicht leicht werden in der Zukunft den Wolf im Schafspelz zu erkennen.

 Aber die Ereignisse der Vergangenheit und die Ereignisse der Gegenwart verpflichten uns wachsam zu bleiben. Wenn wir unser Zukunft unseren Kindern wirklich einen Weg zum Frieden bereiten wollen.

 Sicherlich kann man unsere Generation …. unsere Kinder nicht mehr verantwortlich machen für den 1. oder 2 Weltkrieg, aber es ist und bleibt unser Erbe ob wir wollen oder nicht.

 Und die Kriege und Konflikte von Heute und Morgen geben wir als Erbe an unsere Kinder weiter.

 Als Zeichen dieses mahnenden Erbes lege ich im Namen der Stadt Osterhofen, als Zeichen von uns allen, diese Schale nieder …. in der Hoffnung das es einmal eine Generation geben wird die als Erbe den Frieden weitergeben wird und nicht den Krieg.

 Meine Rede möchte ich schließen mit einem Zitat von David Eisenhower (34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika):

Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.