Quelle: Mediengruppe Attenkofer, Ausgabe Donau-Anzeiger (Osterhofen und Umgebung) vom Freitag, 02.10.2026. Autor Rolf Schwinger

Eine „vermisste Person“ wird von den Feuerwehrlern auf einer Trage transportiert. Fotos: Rolf Schwinger
Haardorf. (rs) Die Wehren aus Thundorf, Aicha an der Donau und Haardorf aus der ehemaligen Donaugemeinde Aicha hielten zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr von Niedermünchsdorf eine Traditionsfeuerwehrübung ab. Nacheinander trafen die Feuerwehren in Thundorf ein, die umgehend in ihre Aufgaben eingewiesen wurden. Einsatzleiter Robert Kröll teilte die FF Haardorf zur Brandbekämpfung der landwirtschaftlichen Maschine ein. Die Feuerwehren von Niedermünchsdorf, Thundorf und Aicha simulierten eine Waldbrandbekämpfung. Eine lange Schlauchleitung wurde von einem Unterflurhydranten aufgebaut, um ein Wasserbecken der FF Thundorf mit zehn Kubikmeter zu befüllen. Den Löschangriff zur Bekämpfung des Waldbrandes übernahm der FF Aicha. Gleichzeitig begannen die Feuerwehren Thundorf und Aicha die Vermisstensuche. Klar war allen, dass bei einem realen Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung mehr Wehren mit Ausrüstung und Feuerwehrmännern zur Verfügung stehen müssen. Die FF Thundorf kam mit einem Ölwehranhänger, der Teil des Waldbrandkonzeptes im Landkreis Deggendorf ist, und Löschwasserbehälter für zehn Kubikmeter und 50 Kubikmeter mit sich führt. Nach der Übung erläuterte Kommandant Markus Friedl von der FF Thundorf die verschiedenen Gerätschaften des Ölwehranhängers. Einsatzleiter Robert Kröll zeigte sich mit der Übung zufrieden und dankte den Wehren der früheren Gemeinde Aicha und Niedermünchsdorf für deren Engagement und deren Zusammenhalt bei den jährlichen gemeinsamen Übungen. –