Zusammenarbeit lief reibungslos

Quelle: Mediengruppe Attenkofer, Ausgabe Donau-Anzeiger (Osterhofen und Umgebung) vom Donnerstag, 30.04.2026. Autor Rolf Schwinger

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Langenisarhofen und Haardorf

KBM Armin Zitzelsberger (l.) war externer Beobachter beim angenommenen Flächenbrand.

Die Gruppen der FF Langenisarhofen und Haardorf bei der Besprechung mit KBM Zitzelsberger (r.) vor dem Feuerwehrhaus.

Langenisarhofen. (rs) Bereits zum festen Termin im Kalender ist die Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren Langenisarhofen und Haardorf geworden. Vor Kurzem fand sie diesmal in Langenisarhofen statt.

Die Funkalarmierung wurde um 19 Uhr ausgelöst. Über die Mooser Straße, vorbei an Blindmühle, führte der Weg zum Ortseingang von Langenisarhofen. Dort wurden die Feuerwehrmänner empfangen und eingewiesen. Die Übung hatten im Vorfeld Herbert Schemmerer und Martin Kröninger von der FF Langenisarhofen ausgearbeitet. Angenommen wurde ein Flächenbrand auf einem Feld. Aufgabe der Haardorfer Wehr war es, aus einem nahen Hydranten Wasser zu entnehmen und eine Schlauchleitung aufzubauen. Dabei musste die Ortsverbindungsstraße überquert werden.

Um Beschädigungen an den Schläuchen zu verhindern, wurden Schlauchüberführungen aufgebaut. Fast hätte ein tiefer gelegtes Auto dabei Probleme bekommen. Die Wehr von Langenisarhofen entnahm das Wasser des nahegelegenen Haardorfer Mühlbaches, der ausreichend Wasser führte. Die örtliche Einsatzleitung hatte Kommandant Florian Leibrecht, von Haardorf war der zweite Kommandant Florian Donnerbauer anwesend. Überörtlicher Beobachter war KBM Armin Zitzelsberger. Bei der Schlussbesprechung lobte Zitzelsberger beide Wehren für die gute Zusammenarbeit. Er zollte den anwesenden Feuerwehrmännern Dank für deren Engagement. Bei der Besprechung wurde angeführt, dass der Mühlbach im Sommer oft zu wenig Wasser führt und es Probleme mit Biberbauten geben könne. Dann ist der Einsatz von Tankwagen notwendig. Angesprochen wurden auch die Speicher an den PV-Anlagen, die bei Bränden Schwierigkeiten bereiten können. Hier ist es notwendig, wegen der Säure einen Messwagen anzufordern, um Gefahren im Vorfeld zu erkennen. Bei Gefahr können die Feldbewässerungsbrunnen benutzt werden.

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