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Erstes Brotzeitturnier der Stockschützen ausgerichtet

Mittwoch, 5. Juli 2017 – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richteten auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr erstes Brotzeitturnier dieser Saison aus. Schirmherr Georg Weigl konnte bei angenehmen Temperaturen fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Man kämpfte in einer Doppelrunde um den Sieg. Da es sehr genau zuging, musste mit dem Maßband manchmal nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube ist. Vorbeikommende Radfahrer und Fußgänger nahmen sich gerne Zeit, um den Sportlern zuzusehen. Erster Vorsitzender Karl-Heinz Schläger nahm nach manch engen Kämpfen die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Als Sieger wurde die Mannschaft des EC Arcobräu Moos mit 13:3 Punkten und einer Stockquote von 2,36 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich der Löwen-Fanclub Thundorf mit 12:4 Punkten vor den Dorffreunden Ruckasing mit 9:7 Punkten. Aufgrund der besseren Stockquote platzierte sich die Mannschaft des EC Greising mit 3:13 Punkten vor dem Bayern-Fanclub Insider aus Plattling. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise zum Aussuchen. Dankesworte richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch zusammen sitzen und erinnerte sich an alte Zeiten. (Fotos: Schwinger)

KJG-Grillparty zeugt von guter Dorfgemeinschaft

PNP Osterhofener Zeitung 21.07.2017

Haardorf. Bei noch angenehmen sommerlichen Temperaturen hat die Katholische Junge Gemeinde (KJG) im Weigl-Stadl und vor dem Feuerwehrhaus eine Grillparty gefeiert. Andreas Weigl begrüßte viele Einheimische und Gäste aus den Nachbarorten, unter ihnen auch Stadtrat Robert Kröll. Für die jüngsten Besucher war eine Hüpfburg aufgeblasen, die immer von Mädchen und Jungen fleißig frequentiert war. Gesprächsthemen gab es an den Tischen genügend: Mit direktem Blick auf die Martinskirche wurde lebhaft über den Baufortschritt diskutiert und auch über den behindertengerechten Zugang, der gerade gepflastert wird. Zu den üblichen Grillschmankerln gab es süffige Getränke. Dass so viele Besucher aus der Ortschaft kamen, zeigt den Zusammenhalt von Alt und Jung in der Dorfgemeinschaft. sr/Foto: Schwinger 

Kriegerdenkmal: Stadt übernimmt Teil der Kosten

PNP Osterhofener Zeitung 22.07.2017

Osterhofen. Stadtrat Robert Kröll hat bei der Stadt beantragt, das Kriegerdenkmal in Haardorf neu zu gestalten, nachdem die Außenanlagen im Zuge der Kirchenrenovierung renoviert wurden. Nach Rücksprache und Ortsterminen mit Kirchenverwaltung und Verantwortlichen des Krieger- und Soldatenvereins verständigte man sich darauf, dass die Stadt die Kosten dafür übernimmt, das Kriegerdenkmal wieder lotrecht zu stellen. Das war nach Setzungen des Bodens in Schieflage geraten. Zudem wird die relativ große Einfassung des Denkmals entfernt und verkleinert in die neue Gestaltung der Außenanlagen integriert. Dafür trägt die Kirche die Kosten. oz 

Damit Kosten nicht ausufern

Dienstag, 27. Juni 2017 – DONAU-ANZEIGER

Referat über die Aufgaben der Rechnungsprüfung

 

Referatsleiter Artur Kolbe, Gemeinderat Thomas Erndl, Referent Ministerialrat a.D. Hartmut Osterburg, Seminarleiter Stadtrat Robert Kröll, 3. Bürgermeister Kurt Erndl, 2. Bürgermeister Thomas Etschmann. (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Hanns-Seidel-Stiftung e.V. hielt im Gasthaus Knöckl mit den Kooperationspartnern Stadt Osterhofen und Gemeinde Künzing ein kommunalpolitisches Seminar ab. Der Referent Ministerialrat a.D. Hartmut Osterburg gab einen Einblick zur Rechnungsprüfung. Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut, und Seminarleiter Robert Kröll, Stadtrat aus Osterhofen, konnten Mandatsträger aller Fraktionen und Mitglieder der Rechnungsprüfungsausschüsse sowie politisch Interessierte begrüßen. In einem Grußwort sprach Gemeinderat Thomas Erndl aus Künzing, ein Alt-Stipendiat der Einrichtung, über die bildungspolitischen Aufgaben der Hanns-Seidl-Stiftung. In seinem Referat ging Osterburg auf die wichtige Aufgabe des Rechnungsprüfungsausschusses ein. Die Mitglieder kontrollieren unter Mitwirkung der Verwaltung den sparsamen und zweckmäßigen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Haushalt und Jahresrechnung sind zentrale Elemente und Basis der Rechnungsprüfung. Darunter falle die Prüfung der rechtlichen Grundlagen und der Verwaltungsaufgaben. Im Vordergrund einer jeden Maßnahme stehen die Wirtschaftlichkeitsprüfung und die Prüfung von Architekten- und Ingenieurleistungen. Beim Angehen eines neuen Projektes darf man sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Bei Bauvorhaben steht zuerst die Bedarfsermittlung und Willensbildung bevor Planungsaufträge an Architekten und Ingenieure vergeben werden. Planungsabläufe und Planungsinhalte müssen feststehen. Nach der Vergabe der Bauaufträge an Baufirmen kommt es zur Durchführung. Zuletzt steht dann die Abrechnung. Ein wichtiger Punkt im gesamten Ablauf ist die Kostenklärung. Osterburg: „Die Gemeinde muss wissen, was sie will, und dies muss sie auch gegenüber Architekten durchsetzen, sonst ufern die Kosten oft aus.“ Das beste Beispiel dazu ist der Bau des Berliner Flughafens. Anhand des neuen Vergaberechts (VOB) von 2016 zeigte er viele praktische Beispiele auf.

Landkreis-SPD stark vertreten

PNP 13.07.2017

Straßer, Slowig, Kröll und Müller im Vorstand der Niederbayern-SPD

Teisnach. Bei der Bezirkskonferenz der Niederbayern-SPD in Teisnach sind Ewald Straßer, Inge Slowig und Robert Kröll in ihren Ämtern bestätigt worden. Thomas Müller ist neu im Vorstand der Niederbayern-SPD. Kreisvorsitzender und Kreisrat Ewald Straßer freut sich: „Wir sind wieder stark vertreten.“

Die Bezirkskonferenz schrieb sich neben vielen Debatten unter anderem auch auf die Agenda: „Wer arbeitet, soll von seinem Lohn gut leben können. Wir wollen, dass die Löhne steigen und Tarifbindung wieder zum Normalfall wird. Und Frauen müssen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen wie Männer. Mehr Geld muss es auch in sozialen Berufen geben.“

Das Rentenniveau liegt heute bei 48 Prozent. Dazu Straßer: „Es wird absinken, wenn wir es nicht jetzt verhindern. Und das Eintrittsalter zur Rente darf nicht auf 70 Jahre angehoben werden.“ Gleichzeitig solle der Beitrag zur Rentenversicherung nicht über 22 Prozent steigen. Ziel müsse eine gute, verlässliche Rente sein, ohne die jüngere Generation zu überfordern.

Die Parität im Gesundheitssystem sei ein Gebot der Gerechtigkeit, so Straßer. Tatsächlich wurden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bis 2005 paritätisch zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Daran scheine sich auf den ersten Blick heute nicht viel geändert zu haben. Denn seit Januar 2015 zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent zu gleichen Anteilen. Mit einem Unterschied: Da der Beitragssatz der Arbeitgeber auf 7,3 Prozent festgeschrieben wurde, wird der von den Krankenkassen erhobene Zusatzbeitrag alleine von Arbeitnehmern getragen. Im Jahr 2015 betrug dieser Zusatzbeitrag 0,9 Prozent, 2016 lag er bereits bei rund 1,1 Prozent.dz 

SPD: bezahlbaren Wohnraum für Bürger schaffen

Osterhofener Zeitung 17.05.2017

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins – Schwerpunkt: Bauen und Wohnen

Osterhofen. Im Gegensatz zur Bundes- und Landesparteiebene setzt der SPD-Ortsverein Osterhofen auf Stabilität in der Vorstandschaft. Ortsvorsitzender Thomas Etschmann umreißt bei der Jahreshauptversammlung am Freitag politisches Geschehen von der Bundes- bis zur Kommunalebene. Knapp die Hälfte der 40 Osterhofener Genossen konnte Etschmann im Frühlingsstüberl willkommen heißen. Darüber hinaus begrüßte er Kreisvorsitzenden Ewald Straßer, dessen Stellvertreterin Inge Slowik sowie den Ortsvorsitzenden der SPD Gergweis, Matthias Meier, welche die späteren Neuwahlen leiteten. Nach kurzem Innehalten für das verstorbene Mitglied Reinfried Taubenberger folgte der Bericht des ersten Vorsitzenden. Diesen begann Etschmann mit einer Rekapitulation des vergangenen Vereinsjahres und gab einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen wie den traditionellen Flohmarkt im Rahmendes Ferienprogramms. Er dankte allen Vorstandskollegen, Mitgliedern und Gönnern des Ortsvereins für ein gelungenes Jahr. Anschließen bezog der Ortsvorsitzende Stellung zur Parteispitze: „Ich glaube an die Fähigkeit von Martin Schulz und halte ihn für den besten Kandidaten.“ Auch zog er den Hut vor Sigmar Gabriel für dessen Rückzug. Der „Schulzeffekt“ sei bei den Landtagswahlen noch nicht zu spüren gewesen, zeichne sich aber bei den bundesweit 10 000 Neumitgliedern deutlich ab. Etschmann rechnet der SPD veritable Chancen aus, mit Schulz den nächsten Kanzler zu stellen. Angesichts der Steuermehreinnahmen hält Etschmann die seit Jahren versprochene Entlastung der Steuerzahler für längst überfällig und mehr als angebracht. In der Landespolitik kritisierte er die vielen Versäumnisse im Verkehrswegeplan: „Der sechsspurige Ausbau der A 3 lässt auf sich warten, die B 20 wurde nicht aufgewertet, die B 11 sogar herabgestuft und es wird keine zweigleisige Bahnstrecke Plattling-Landshut geben.“ Auch im Bereich Bildung zeigte der hauptberufliche Lehrer große Mängel auf. Keine einzige Schule profitiere derzeit vom „Bildungspakt“. Die 1000 neuen Gymnasiallehrer kommen laut Etschmann erst im Jahr 2025 und die versprochenen 50 zusätzlichen Lehrkräfte für 3000 Mittelschulen gleichen einem Tropfen auf den heißen Stein. Darüber hinaus belege Bayern im Ganztagesunterricht schon seit Jahren den letzten Platz. Beim Thema Schule bleibend, aber auf die kommunale Ebene wechselnd berichtete Etschmann, Zweiter Bürgermeister der Stadt, über die weiteren Entwicklungen bei der Zusammenlegung der Mädchenrealschule Damenstift und der Landgraf-Leuchtenberg Realschule für Knaben. Kürzlich wurde im Stadtrat das Konzept zur städtebaulichen Entwicklung des Schulzentrums Seewiese beschlossen. Bezahlt werden soll dies vom Kreis Deggendorf. Laut Landrat Christian Bernreiter allerdings nur bei stabilen Anmeldezahlen, führte Etschmann an. Deshalb schwebe ein Damoklesschwert über dem ganzen Projekt, denn die stark rückläufigen Anmeldungen seien der Grund für die Maria-Ward-Stiftung gewesen, eine Zusammenlegung zu beantragen. „Man darf gespannt bleiben“, sagte Etschmann, aber durch die Fusion sollte der Bau möglich sein. Und so schlug der Vorsitzende den Bogen zu dem Thema, welches sich die Osterhofener Genossen seines Erachtens nach für die kommenden Jahre auf die Fahne schreiben müssen: Bauen und Wohnen. Dort gebe es wahrlich Engpässe und es stehe nicht ausreichend Grund zur Verfügung, kritisierte der SPD-Ortsvorsitzende. Deshalb müsse die Stadt Leerstände und Baulücken erfassen. Auch herrsche dringender Sanierungsbedarf bei städtischem Immobilienbesitz im Bereich der Innenstadt. Gäbe es einen Preis für die „greisligste“ Straße, hätte die Lohgasse gute Chancen, klagte Etschmann. Ein weiterer Kritikpunkt war das ehemalige Kino. Das dem Verfall preisgegebene Gebäude an der Einfahrtsstraße zum Stadtplatz sei „ein Schandfleck“ der Stadt Osterhofen und müsse behoben werden, eventuell mit Hilfe eines privaten Investoren. Die Sanierung der Dreifachturnhalle solle ebenfalls ins Auge gefasst werden. Mit Verweis auf den 30-prozentigen Zuschuss des Freistaates für Erwerb, Bau und Umbau von Immobilien zur Förderung sozialen Wohnraums, forderte Etschmann: „In der jetzigen Niedrigzinsphase kann die Stadt mit dem Erwerb von Immobilien Werte schaffen, innerstädtische Nachverdichtung und städtebauliche Korrekturen vornehmen und so bezahlbaren Wohnraum für ihreBürger schaffen.“ Kassier Johann Irber legte die finanziellen Lage des SPD-Ortsvereins dar. Ihm wurde eine gewohnt penible Kassenführung von den Kassenprüfern bescheinigt. Darauf ging die Versammlung zu den Neuwahlen über, welche der Kreisvorsitzende Ewald Straßer mit Unterstützung von Ingeborg Slowik und Matthias Meier leitete. In seinem Grußwort sprach Straßer all denjenigen, die sich der Pflege alter und kranker Menschen widmen seinen Dank und Respekt aus. Zusätzlich versprach er seinen Genossen sich weiter um den barrierefreien Ausbau des Osterhofener Bahnhofs, ein persönliches Herzensanliegen seinerseits, zu bemühen. Die Wahlgänge verliefen allesamt ohne Gegenstimmen und brachten folgende Ergebnisse: Erster Vorsitzender bleibt Thomas Etschmann, zweiter Vorsitzender Robert Kröll, Schriftführer Anton Foschum, Kassier Johann Irber, Kassenprüfer Karl Schandl und Klaus Kappelmayer, Organisationsleiter Jakob Irber, stellvertretender Organisationsleiter Armin Weller. Zu Beisitzern wurdne bestimmt: Insa Pfeiffer-Ruhland, Brunhilde Irber, Angelika Foschum, Jochen Seidl, Andreas Ortner, David Lerchenberger und Alois Schöfberger. Delegierte für Kreisversammlung und Landtagswahlen: Thomas Etschmann und Robert Kröll; Ersatzdelegierte für Kreisversammlung und Landtagswahlen: Insa Pfeiffer-Ruhland und Jochen Seidl; Delegierter Unterbezirkskonferenz: Thomas Etschmann; Ersatzdelegierter Unterbezirkskonferenz: Robert Kröll. – ajs

Alten Osterbrauch neu belebt

Osterhofen 12. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Hl. Grab in der Kreuzbergkirche lädt zum Gebet und stillen Gedenken ein

Haardorf. Pfarrangehörige haben für die Kartage schon das Heilige Grab in der Kreuzbergkirche aufgebaut. Seit Ende der achtziger Jahre lebt dieser alte Osterbrauch alljährlich wieder auf.In der Nische des Haupteingangs wurde die Gruft mit dem Leichnam Jesu unter einem durchscheinenden weißen Tuch errichtet. Das Hl. Grab soll um 1770 von Benjamin Schreiter, Hengersberg, errichtet worden sein. An den Kar- und Ostertagen sind die Gläubigen zum stillen Gebet und Verweilen eingeladen.

In der Geschichte der Heiligen Gräber wurde das Heilige Grab in Jerusalem an vielen Orten nachgeahmt. Es entstanden teilweise große architektonisch Anlagen, die oft auch mit figürlichen Darstellungen ausgeschmückt wurden. Später errichtete man auch in Wandnischen im Kircheninneren reduzierte Anlagen, so wie in Haardorf. Von der Romanik bis zum Barock und Jugendstil entstanden solche Anlagen.

Auf Initiative des Kirchenverwaltungsmitgliedes Martin Apfelbeck kam ein Kamerateam mit Praktikantin Sofie Späth und Praktikant Andreas Erb von DonauTV, um einen Bericht für den Nachrichtenblock aufzunehmen. Das Heilige Grab mit dem Allerheiligsten ist am Karfreitag nach der Kreuzverehrung um 15 Uhr bis 18 Uhr zugänglich. Am Karsamstag ist die Auferstehungsfeier mit Segnung der Osterkerze und der Speisen um 21 Uhr auf dem Kreuzberg.sr 

 

Frühjahrputz der Fischer an der Donau und den Weihern

Osterhofen 4. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Fischereinverein Osterhofen-Arbing sorgt für saubere Natur

Osterhofen. Der Unrat, den 35 Mitglieder des Fischereivereins Osterhofen-Arbing mit ihrem Vorsitzenden Roland Jummer bei ihrer alljährlichen Frühjahrsputz-Aktion am Samstagvormittag an den Ufern der Donau zwischen Aicha und Winzer sowie an den Vereinsweihern in Endlau aus der Natur entfernt haben, füllt einen kompletten Container.

Einen ausrangierten Geschirrspüler, mehrere Auto- und Motorradreifen, Getränkeflaschen aus Glas und Plastik sowie Unmengen Müll jeglicher Art hatten Zeitgenossen, die offensichtlich für eine saubere Natur nichts übrig haben, an den Ufern und mancherorts sogar in den Gewässern abgelagert bzw. beim Baden oder Grillen einfach liegen lassen. Am Samstag um 8 Uhr trafen sich die Petrijünger, darunter auch eine Frau, im Vereinslokal Vogl in Aicha, um dann in alle Himmelsrichtungen auszuschwärmen.

Einige waren mit Anhängern und Kombifahrzeugen gekommen, um den Unrat und die vielen vollen Müllsäcke abschließend zur Firma Heinz im Donaugewerbepark zu transportieren. Die Entsorgungskosten übernimmt die Stadt Osterhofen. In Paragraph 2 seiner Satzung hat sich der Fischereiverein die Förderung des Umweltschutzes ins Buch geschrieben. Dabei geht es besonders um die Erhaltung und den Schutz der vereinseigenen und angepachteten Gewässer.oz

Verdienstkreuze vom Kameradschaftsbund

Osterhofen 3. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Jahreshauptversammlung der Reservisten – Auszeichnung für Josef Schmid und Adi Schweiger

Haardorf. Große Ehre ist zwei Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha am Samstag in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knöckl zuteil geworden: Günther Müller vom Landesvorstand Oberösterreich (OÖKB) zeichnete den Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins Haardorf, Adi Schweiger, mit dem Landesverdienstkreuz mit Schwertern in Silber aus, für den Kreisvorsitzenden der Reservisten, Josef Schmid, gab es das Kreuz in Gold. Damit sagte der Kameradschaftsbund Dank für ihr Engagement um die Partnerschaft.

Nach einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche hieß 1. Vorsitzender Franz Klingerbeck zur Versammlung auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Tobias Wimmer und Organisationsleiterin Christiane Loferer willkommen. Nach dem Totengedenken gab Schriftführer Josef Zauner seinen Bericht über das Vereinsjahr. Er berichtete u.a. von der Beteiligung am Jahrtag des KSV mit Stellung der Ehrenwache, am Maifest der FF Aicha, am Weinfest in Thundorf, am Gründungsfest des ESC Haardorf und an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt. Die RK nahm am Schießen in Otzing und an der Landesmeisterschaft des OÖKB in Marchtrenck als beste auswärtige Mannschaft teil. Besucht wurden die Graf-Aswin-Kaserne in Bogen am Tag der offenen Tür und Kreisvorstandsitzungen. Die Kreisgruppe hat einen Ehrungsausschuss unter Leitung von Franz Klingerbeck eingerichtet. Ehrenwachen stellte die RK bei den Volkstrauertagen in Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf. Beim Weinfest im Knöckl-Stadl gab es schöne Preise zu gewinnen.

Kassenwart Ferdinand Kaspar trug den Kassenbericht mit einem positiven Ergebnis vor. Besondere Erwähnung fand das gute Sammelergebnis für die Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen. Die Kassenprüfer Erwin Fredl und Franz Weigl bescheinigten ihm genaue Buchführung, so dass die Versammlung Entlastung erteilte.

Vorsitzender Franz Klingerbeck gab für 2017 einen Ausblick. Die Reservistenkameradschaft wird sich am Jahrtag des KSV Haardorf am 7. Mai, an der Vereinsmeisterschaft in Otzing und an der Landesmeisterschaft in Marchtrenck beteiligen. Besondere Einladung ergeht für die sicherheitspolitische Veranstaltung mit einem Vortrag über Auslandseinsätze in Bogen und an das 110-jährige Gründungsfest in Oftering. Für 7. Oktober ist wieder ein Weinfest mit Tombola fest eingeplant. Sorge bereitet den Verantwortlichen, dass Reservisten über 65 Jahre nicht mehr am Schießen teilnehmen dürfen. Vom Kreisverband wird es eine Umfrage geben, wie diese Reservisten wieder besser integriert werden können.

In seinem Grußwort lobte Stadtrat Robert Kröll die Reservistenkameradschaft als aktiven Verein, der sich mit verschiedenen Aktionen in die Dorfgemeinschaft einbringe. Er stellte die gute Zusammenarbeit mit dem KSV und mit Oftering heraus. Ein kurzes Grußwort sprach auch Tobias Wimmer vom Kreisverband. sr

 

Zu zwölf Einsätzen ausgerückt

Donau Anzeiger | Osterhofen und Umgebung | 14.03.2017

Freiwillige Feuerwehr Haardorf zog Jahresbilanz und ehrte verdiente Mitglieder

Die Geehrten mit den Ehrengästen. (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr Haardorf hielt ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knöckl ab. Vorab nahmen die Feuerwehrkameraden am Gottesdienst für ihre verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche teil.

Der Vorsitzende Johann Weigl konnte viele Ehrengäste zur Versammlung begrüßen, darunter Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Stadtrat Robert Kröll, stellvertretenden Landrat Roman Fischer, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer, Kreisbrandmeister und Stadtrat Manfred Ziegler, Fahnenmutter Therese Weigl, Ehrenvorstand Hermann Unverdorben und Ehrenkommandant Hans Weigl (Moser). Kassier Alfred Eiglmeier trug den Kassenbericht vor, der, vor allem wegen der Anschaffung von kleinen Uniformen, zu einer negativen Bilanz führte.

Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Hans Gerstl bescheinigten einwandfreie Kassenführung. Schriftführer Helmut Schmid trug den Jahresbericht für 2016 vor. Beim Ehrenabend der Kreisbrandinspektion wurden Johann Weigl und Josef Schmid mit dem Ehrenabzeichen der Kreisbrandinspektion in Gold, Josef Weigl in Silber und Alfred Eiblmeier in Bronze ausgezeichnet. Kommandant Robert Kröll nahm die Fluthelfermedaille 2013 stellvertretend für den Verein entgegen. Bei der Wanderversammlung im Mühlhamer Keller wurden Josef Schmid und Josef Weigl (Pepe) verabschiedet. Für ihr Engagement erhielten sie einen geschnitzten Heiligen Florian. Es wurde mit den Tischkeglern ins Bräustüberl nach Aldersbach gefahren. Der Verein beteiligte sich an der Fahrzeugweihe in Gergweis und sicherte kirchliche Umzüge ab. Jugendwart Florian Donnerbauer lobte in seinem Bericht die hohe Einsatzbereitschaft der 17 Jugendlichen. Die Feuerwehrjugend glänzte beim Wissenstest. Mit Gold wurde dabei Andreas Weigl ausgezeichnet. Zweimal im Monat findet die regelmäßige Ausbildung im Feuerwehrhaus statt.

In einem sehr detaillierten Jahresbericht listete Kommandant Robert Kröll zwölf Einsätze wie Verkehrsunfall, Absicherung von Umzügen, Brand und Auspumpen von Kellern in Moos auf. Es fanden fünf interne Übungen, vier Gemeinschaftsübungen und fünf Funkübungen statt. Insgesamt wurden 54 Termine wahrgenommen. Bei der Planung für 2017 nannte er anstehende Aktivitäten wie Leistungsprüfung, modulare Truppausbildung, SMS-Alarmierung und 30 Jahre Jugendfeuerwehr in Haardorf. Kröll prangerte den übertriebenen Bürokratismus in der Feuerwehr an. So mussten beispielsweise Stärkemeldungen dreimal wiederholt abgegeben werden. „Es ist notwendig, Bürokratie abzubauen und das Ehrenamt zu stärken,“ forderte er von der Politik ein.

In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier den Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden für ihren Einsatz für die Gemeinschaft und für die Zeit, die sie für dieses Ehrenamt investieren. Sie lobte die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet, für die insgesamt 832 000 Euro ausgegeben wurden. Sie verwies darauf, dass manche Grundsatzurteile zum Aufbau von Bürokratie betragen. Sedlmeier lud zum „Blaulichttag“ am 8. Juli in Osterhofen ein. 2018 feiert die Feuerwehr Osterhofen ihr 150-jähriges Gründungsfest.

Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer versprach in seinem Grußwort, die modulare Truppausbildung zeitlich zu strecken. Um den Kommandanten mit seinen vielfältigen Aufgaben zu entlasten, ist daran gedacht, künftig einen dritten Kommandanten wählen zu können. Vorausblickend soll 2018 die digitale Alarmierung eingeführt werden.

Stellvertretender Landrat Roman Fischer lobte vor allem die Jugendlichen, die die Zukunft eines Vereins sind.

„Ihr übernehmt heute schon Verantwortung! In nicht zu ferner Zukunft werdet ihr noch größere Verantwortung in Führungspositionen im Verein übernehmen.“ Die Feuerwehren sind oft schon vor der Polizei am Unfallort und leisten wichtige Arbeit, wie das Herausschneiden von Verletzten oder den Aufbau von Umleitungen. Fischer nahm zusammen mit Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer und Kommandanten Robert Kröll die Ehrungen aktiver Mitglieder vor. Für 40 Jahre aktive Tätigkeit wurden Johann Dorfmeister, Alfred Eiblmeier und Josef Zauner ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Woche Aufenthalt mit Frau oder Partnerin in Bayerisch Gmein. Für 30 Jahre wurden geehrt Helmut Schmid, Helmut Schütz, Ludwig Fröschl jun., Christian Knöckl, Thomas Brandl und Robert Kröll; für 20 Jahre Stefan Apfelbeck und für zehn Jahre Johannes Dorfmeister. Der Vorsitzende Johann Weigl ehrte mit einer Urkunde für langjährige Vereinszugehörigkeit Eduard Schmid für 60 Jahre Mitgliedschaft. Es folgen für 50 Jahre Alfons Moser, Leo Brandl sen., Josef Winhart sen., Ludwig Fröschl sen.; für 40 Jahre Johannes Dorfmeister, Alfred Eiblmeier jun., Josef Wagner, Josef Zauner, Josef Eckl.; für 30 Jahre Robert Kröll, Helmut Schmid, Stefan Unverdorben, Reinhard Wagner, Helmut Schütz, Johann Hofmeister, Ludwig Fröschl jun., Siegfried Bauer, Christian Knöckl, Thomas Brandl; für 25 Jahre Christian Hartmann, Hermann Unverdorben jun., für 20 Jahre Martin Mutzl, Stefan Apfelbeck, Klaus Kopicer, Richard Lobe, Hans Peter Unverdorben; für zehn Jahre Johannes Dorfmeister, Benjamin Zauner.

Vorsitzender Johann Weigl bedankte sich für das Vertrauen und bat darum, untereinander immer das Gespräch zu suchen, an Übungen gewissenhaft teilzunehmen, sich an Kirchenfesten eifriger zu beteiligen und bei Alarmierungen Einsatzwillen zu zeigen. Man werde am Jubiläum des Spielmannszuges in Osterhofen in diesem Jahr teilnehmen.

Das gemütliche Beisammensein soll in Zusammenkünften wie einem Weißwurstessen nicht zu kurz kommen.