Ihr Stadtrat

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Frühjahrputz der Fischer an der Donau und den Weihern

Osterhofen 4. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Fischereinverein Osterhofen-Arbing sorgt für saubere Natur

Osterhofen. Der Unrat, den 35 Mitglieder des Fischereivereins Osterhofen-Arbing mit ihrem Vorsitzenden Roland Jummer bei ihrer alljährlichen Frühjahrsputz-Aktion am Samstagvormittag an den Ufern der Donau zwischen Aicha und Winzer sowie an den Vereinsweihern in Endlau aus der Natur entfernt haben, füllt einen kompletten Container.

Einen ausrangierten Geschirrspüler, mehrere Auto- und Motorradreifen, Getränkeflaschen aus Glas und Plastik sowie Unmengen Müll jeglicher Art hatten Zeitgenossen, die offensichtlich für eine saubere Natur nichts übrig haben, an den Ufern und mancherorts sogar in den Gewässern abgelagert bzw. beim Baden oder Grillen einfach liegen lassen. Am Samstag um 8 Uhr trafen sich die Petrijünger, darunter auch eine Frau, im Vereinslokal Vogl in Aicha, um dann in alle Himmelsrichtungen auszuschwärmen.

Einige waren mit Anhängern und Kombifahrzeugen gekommen, um den Unrat und die vielen vollen Müllsäcke abschließend zur Firma Heinz im Donaugewerbepark zu transportieren. Die Entsorgungskosten übernimmt die Stadt Osterhofen. In Paragraph 2 seiner Satzung hat sich der Fischereiverein die Förderung des Umweltschutzes ins Buch geschrieben. Dabei geht es besonders um die Erhaltung und den Schutz der vereinseigenen und angepachteten Gewässer.oz

Verdienstkreuze vom Kameradschaftsbund

Osterhofen 3. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Jahreshauptversammlung der Reservisten – Auszeichnung für Josef Schmid und Adi Schweiger

Haardorf. Große Ehre ist zwei Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha am Samstag in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knöckl zuteil geworden: Günther Müller vom Landesvorstand Oberösterreich (OÖKB) zeichnete den Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins Haardorf, Adi Schweiger, mit dem Landesverdienstkreuz mit Schwertern in Silber aus, für den Kreisvorsitzenden der Reservisten, Josef Schmid, gab es das Kreuz in Gold. Damit sagte der Kameradschaftsbund Dank für ihr Engagement um die Partnerschaft.

Nach einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche hieß 1. Vorsitzender Franz Klingerbeck zur Versammlung auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Tobias Wimmer und Organisationsleiterin Christiane Loferer willkommen. Nach dem Totengedenken gab Schriftführer Josef Zauner seinen Bericht über das Vereinsjahr. Er berichtete u.a. von der Beteiligung am Jahrtag des KSV mit Stellung der Ehrenwache, am Maifest der FF Aicha, am Weinfest in Thundorf, am Gründungsfest des ESC Haardorf und an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt. Die RK nahm am Schießen in Otzing und an der Landesmeisterschaft des OÖKB in Marchtrenck als beste auswärtige Mannschaft teil. Besucht wurden die Graf-Aswin-Kaserne in Bogen am Tag der offenen Tür und Kreisvorstandsitzungen. Die Kreisgruppe hat einen Ehrungsausschuss unter Leitung von Franz Klingerbeck eingerichtet. Ehrenwachen stellte die RK bei den Volkstrauertagen in Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf. Beim Weinfest im Knöckl-Stadl gab es schöne Preise zu gewinnen.

Kassenwart Ferdinand Kaspar trug den Kassenbericht mit einem positiven Ergebnis vor. Besondere Erwähnung fand das gute Sammelergebnis für die Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen. Die Kassenprüfer Erwin Fredl und Franz Weigl bescheinigten ihm genaue Buchführung, so dass die Versammlung Entlastung erteilte.

Vorsitzender Franz Klingerbeck gab für 2017 einen Ausblick. Die Reservistenkameradschaft wird sich am Jahrtag des KSV Haardorf am 7. Mai, an der Vereinsmeisterschaft in Otzing und an der Landesmeisterschaft in Marchtrenck beteiligen. Besondere Einladung ergeht für die sicherheitspolitische Veranstaltung mit einem Vortrag über Auslandseinsätze in Bogen und an das 110-jährige Gründungsfest in Oftering. Für 7. Oktober ist wieder ein Weinfest mit Tombola fest eingeplant. Sorge bereitet den Verantwortlichen, dass Reservisten über 65 Jahre nicht mehr am Schießen teilnehmen dürfen. Vom Kreisverband wird es eine Umfrage geben, wie diese Reservisten wieder besser integriert werden können.

In seinem Grußwort lobte Stadtrat Robert Kröll die Reservistenkameradschaft als aktiven Verein, der sich mit verschiedenen Aktionen in die Dorfgemeinschaft einbringe. Er stellte die gute Zusammenarbeit mit dem KSV und mit Oftering heraus. Ein kurzes Grußwort sprach auch Tobias Wimmer vom Kreisverband. sr

 

Zu zwölf Einsätzen ausgerückt

Donau Anzeiger | Osterhofen und Umgebung | 14.03.2017

Freiwillige Feuerwehr Haardorf zog Jahresbilanz und ehrte verdiente Mitglieder

Die Geehrten mit den Ehrengästen. (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr Haardorf hielt ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knöckl ab. Vorab nahmen die Feuerwehrkameraden am Gottesdienst für ihre verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche teil.

Der Vorsitzende Johann Weigl konnte viele Ehrengäste zur Versammlung begrüßen, darunter Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Stadtrat Robert Kröll, stellvertretenden Landrat Roman Fischer, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer, Kreisbrandmeister und Stadtrat Manfred Ziegler, Fahnenmutter Therese Weigl, Ehrenvorstand Hermann Unverdorben und Ehrenkommandant Hans Weigl (Moser). Kassier Alfred Eiglmeier trug den Kassenbericht vor, der, vor allem wegen der Anschaffung von kleinen Uniformen, zu einer negativen Bilanz führte.

Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Hans Gerstl bescheinigten einwandfreie Kassenführung. Schriftführer Helmut Schmid trug den Jahresbericht für 2016 vor. Beim Ehrenabend der Kreisbrandinspektion wurden Johann Weigl und Josef Schmid mit dem Ehrenabzeichen der Kreisbrandinspektion in Gold, Josef Weigl in Silber und Alfred Eiblmeier in Bronze ausgezeichnet. Kommandant Robert Kröll nahm die Fluthelfermedaille 2013 stellvertretend für den Verein entgegen. Bei der Wanderversammlung im Mühlhamer Keller wurden Josef Schmid und Josef Weigl (Pepe) verabschiedet. Für ihr Engagement erhielten sie einen geschnitzten Heiligen Florian. Es wurde mit den Tischkeglern ins Bräustüberl nach Aldersbach gefahren. Der Verein beteiligte sich an der Fahrzeugweihe in Gergweis und sicherte kirchliche Umzüge ab. Jugendwart Florian Donnerbauer lobte in seinem Bericht die hohe Einsatzbereitschaft der 17 Jugendlichen. Die Feuerwehrjugend glänzte beim Wissenstest. Mit Gold wurde dabei Andreas Weigl ausgezeichnet. Zweimal im Monat findet die regelmäßige Ausbildung im Feuerwehrhaus statt.

In einem sehr detaillierten Jahresbericht listete Kommandant Robert Kröll zwölf Einsätze wie Verkehrsunfall, Absicherung von Umzügen, Brand und Auspumpen von Kellern in Moos auf. Es fanden fünf interne Übungen, vier Gemeinschaftsübungen und fünf Funkübungen statt. Insgesamt wurden 54 Termine wahrgenommen. Bei der Planung für 2017 nannte er anstehende Aktivitäten wie Leistungsprüfung, modulare Truppausbildung, SMS-Alarmierung und 30 Jahre Jugendfeuerwehr in Haardorf. Kröll prangerte den übertriebenen Bürokratismus in der Feuerwehr an. So mussten beispielsweise Stärkemeldungen dreimal wiederholt abgegeben werden. „Es ist notwendig, Bürokratie abzubauen und das Ehrenamt zu stärken,“ forderte er von der Politik ein.

In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier den Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden für ihren Einsatz für die Gemeinschaft und für die Zeit, die sie für dieses Ehrenamt investieren. Sie lobte die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet, für die insgesamt 832 000 Euro ausgegeben wurden. Sie verwies darauf, dass manche Grundsatzurteile zum Aufbau von Bürokratie betragen. Sedlmeier lud zum „Blaulichttag“ am 8. Juli in Osterhofen ein. 2018 feiert die Feuerwehr Osterhofen ihr 150-jähriges Gründungsfest.

Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer versprach in seinem Grußwort, die modulare Truppausbildung zeitlich zu strecken. Um den Kommandanten mit seinen vielfältigen Aufgaben zu entlasten, ist daran gedacht, künftig einen dritten Kommandanten wählen zu können. Vorausblickend soll 2018 die digitale Alarmierung eingeführt werden.

Stellvertretender Landrat Roman Fischer lobte vor allem die Jugendlichen, die die Zukunft eines Vereins sind.

„Ihr übernehmt heute schon Verantwortung! In nicht zu ferner Zukunft werdet ihr noch größere Verantwortung in Führungspositionen im Verein übernehmen.“ Die Feuerwehren sind oft schon vor der Polizei am Unfallort und leisten wichtige Arbeit, wie das Herausschneiden von Verletzten oder den Aufbau von Umleitungen. Fischer nahm zusammen mit Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer und Kommandanten Robert Kröll die Ehrungen aktiver Mitglieder vor. Für 40 Jahre aktive Tätigkeit wurden Johann Dorfmeister, Alfred Eiblmeier und Josef Zauner ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Woche Aufenthalt mit Frau oder Partnerin in Bayerisch Gmein. Für 30 Jahre wurden geehrt Helmut Schmid, Helmut Schütz, Ludwig Fröschl jun., Christian Knöckl, Thomas Brandl und Robert Kröll; für 20 Jahre Stefan Apfelbeck und für zehn Jahre Johannes Dorfmeister. Der Vorsitzende Johann Weigl ehrte mit einer Urkunde für langjährige Vereinszugehörigkeit Eduard Schmid für 60 Jahre Mitgliedschaft. Es folgen für 50 Jahre Alfons Moser, Leo Brandl sen., Josef Winhart sen., Ludwig Fröschl sen.; für 40 Jahre Johannes Dorfmeister, Alfred Eiblmeier jun., Josef Wagner, Josef Zauner, Josef Eckl.; für 30 Jahre Robert Kröll, Helmut Schmid, Stefan Unverdorben, Reinhard Wagner, Helmut Schütz, Johann Hofmeister, Ludwig Fröschl jun., Siegfried Bauer, Christian Knöckl, Thomas Brandl; für 25 Jahre Christian Hartmann, Hermann Unverdorben jun., für 20 Jahre Martin Mutzl, Stefan Apfelbeck, Klaus Kopicer, Richard Lobe, Hans Peter Unverdorben; für zehn Jahre Johannes Dorfmeister, Benjamin Zauner.

Vorsitzender Johann Weigl bedankte sich für das Vertrauen und bat darum, untereinander immer das Gespräch zu suchen, an Übungen gewissenhaft teilzunehmen, sich an Kirchenfesten eifriger zu beteiligen und bei Alarmierungen Einsatzwillen zu zeigen. Man werde am Jubiläum des Spielmannszuges in Osterhofen in diesem Jahr teilnehmen.

Das gemütliche Beisammensein soll in Zusammenkünften wie einem Weißwurstessen nicht zu kurz kommen.

Lässt Jobcenter Mütter aufs Geld warten?

Osterhofen 10. März 2017 – Deggendorfer Zeitung

Kinderschutzbund Osterhofen bestätigt Doppelspitze mit Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer Ruhland

Osterhofen. Für seine Zehn-Jahres-Feier hat sich der Kinderschutzbund Osterhofen etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gruppe „Sternschnuppe“ bringt am 17. März 2018 Theater zum Mitmachen, Musical und Kinderlieder in die Stadthalle.

Dies gab der Verein am Mittwochabend in der Jahreshauptversammlung in den „Arcobräu Stuben“ bekannt. 1. Vorsitzende Brigitte Treichl begrüßte dazu besonders Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sowie die Stadträte Paul Ammer und Robert Kröll.

Als Wahlleiterin präsentierte Liane Sedlmeier folgende Vorstandschaft: 1. Vorsitzende Brigitte Treichl, 2. Vorsitzende Insa Pfeiffer-Ruhland und Kassier Herbert Köhlnberger als „Quotenmann“ in der Frauenriege. Eine personelle Veränderung gab es beim Amt der Schriftführerin: Katharina Sigl folgt hier auf Claudia Müller. Diese ist künftig Beisitzerin zusammen mit Irene Fragner, Esra Koch, Manuela Kiermayer und Theresia Pfeiffer. Die Kasse prüfen Robert Kröll und Sabine Feuerecker. Aus der Vorstandschaft verabschiedet wurden Bettina Krümmel und Sabina Flieger.

Brigitte Treichl bilanzierte in ihrem Tätigkeitsbericht die ausschließlich ehrenamtliche Arbeit im Kinderschutzbund Osterhofen. „Wir sind ein Begegnungszentrum geworden“, sagte Insa Pfeiffer-Ruhland. Besonderer Dank ging an die Stadt Osterhofen, die kostenlos die Räume in der Mittelschule zur Verfügung stellt. Die Kleiderkammer ist das wichtigste Angebot des Kinderschutzbundes. Dieses niederschwellige Angebot dient als Türöffner. Die Hilfesuchenden kommen mit den Helfern des Kinderschutzbundes ins Gespräch und bei Bedarf werden Termine mit professionellen Beratungsangeboten vermittelt. Hier bestehen Kooperationen mit dem Frauennotruf, dem Jugendamt und der Schwangerenberatung im Landkreis Deggendorf. Letztere bietet nicht nur Konfliktberatung, sondern unterstützt die Mütter auch nach der Geburt.

Insa Pfeiffer Ruhland berichtete, dass es immer häufiger Probleme mit dem Jobcenter Deggendorf gebe. Zwischen Antragstellung und erster Auszahlung vergingen oft drei Monate, so Pfeiffer Ruhland. In einem Fall habe eine Frau sieben Monate lang kein Geld erhalten. Immer wieder sei die Antragstellerin wegen fehlender Unterlagen vom Amt abgewiesen worden. Einmal schickte sie das Jobcenter wegen eines fehlenden Merkblattes weg. Erst als Insa Pfeiffer-Ruhland die Frau ins Jobcenter begleitete, kam Bewegung in die Sache: Zwei Tage vor Weihnachten erhielt die Bedürftige eine Barauszahlung.

Die von Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer-Ruhland als zuverlässig beschriebene Frau war sich sicher: Ohne die Hilfe des Kinderschutzbundes hätte sie wieder kein Geld bekommen. „Das ist gegen die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde. So kann man mit Menschen nicht umgehen!“, kritisierte Insa Pfeiffer-Ruhland das „sehr restriktive“ Vorgehen des Jobcenters Deggendorf.

„Wir werden gehört“, ist sich Brigitte Treichl sicher. Das Landratsamt wird in Kürze ein Netzwerktreffen mit Jobcenter, Jugendamt und Kinderschutzbund anberaumen. Dieses Treffen geht auf eine Initiative des Kinderschutzbundes zurück. Letztes Jahr wurde der Stadtrat vom Kinderschutzbund gebeten, ein Sozialbüro in Osterhofen einzurichten. Die Stadt reichte diesen Antrag an den Landkreis weiter, da dieser für die Jugendarbeit zuständig ist.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier empfahl, das Netzwerktreffen abzuwarten und bot an, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Osterhofen daran teilnehmen. „Eigentlich sollten Ehrenamtliche den Behörden nicht sagen müssen, wo es lang geht“, befand Insa Pfeiffer-Ruhland.

Kassier Herbert Köhlnberger dankte in seinem Bericht allen Sach- und Geldspendern: „Wir sind davon abhängig und freuen uns über jedes Kindergewand und über jede Geldspende.“ Köhlnberger rief Interessierte dazu auf, sich beim Kinderschutzbund zu engagieren: „Schaut’s vorbei!“ mik

Der Eisstockclub ordnet sich neu

Osterhofen 7. März 2017 – Deggendorfer Zeitung PNP

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen – Karl Heinz Schläger bleibt als Vorsitzender im Amt

Haardorf. Mit neuem Schwung geht der ESC Haardorf in das 31. Jahr seines Bestehens. Am Samstag hielt der Verein seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft im Vereinslokal Knöckl ab. In diesem Rahmen wurden auch langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet und treue Mitglieder geehrt.
Vorsitzender Karl Heinz Schläger hieß zur Versammlung besonders Stadtrat Robert Kröll und Schirmherr Georg Weigl willkommen. Nach einer Gedenkminute trug Kassier Siegi Baumgart die von Josef Pleintinger und Sebastian Gerstl geprüfte Buchführung vor, worauf die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte.

Ausführlich Bericht über das Vereinsgeschehen erstattete Hans Gerstl. Seine Ausführungen erinnerten an die im Frühjahr erfolgte Bahneröffnung, das 30.Gründungsfest mit Ehrungen und Pokalturnier, aus dem der KSV als Sieger hervorging, drei gut verlaufene Brotzeitturniere, die Begräbnisbegleitung für Ehrenvorstand Hans Weininger, die erfolgreiche Teilnahme von zwei ESC-Mannschaften an der Stadtmeisterschaft im Stockschießen in Osterhofen mit Platz 1 und 3, das Anbringen einer neuen Außen- und Flutlichtbeleuchtung, die mit fünf Mannschaften gut besetzte Vereinsmeisterschaft im Stockschießen, die als Sieger Team ESC I sah, die Pflege und Renovierung von Wirtschaftsgebäude und Stockbahn, die Teilnahmen am FCB-Vierkampf in Thundorf mit den Plätzen 6 und 9, örtliche Vereinsfeste sowie Sitzungen zur Programmgestaltung.

Der Bericht von Karl Heinz Schläger befasste sich vor allem mit dem Einsatzwillen vieler freiwilliger Helfer, die durch persönliches Engagement das Hobby Stockschießen im Verein beleben. 63 Mitglieder hat der Verein, an 96 Abenden trafen sich im Durchschnitt zwölf Stockschützen auf zum Wettstreit um die Daube. Die häufigsten Bahnbesuche verzeichneten Karl Heinz Schläger (87 Mal), Roswitha Erndl (83) und Christian Knöckl (81).

Verabschiedet wurden Ehrenmitglied Matthias Unholzer, Hans und Sebastian Gerstl, Hans Eckl und Hans Dorfmeister. Für 20- und 30-jährige Vereinstreue wurden Matthias Unholzer, Alfred und Josef Schermer, Josef Hasreiter, Max Mutz, Josef Heidecker und Franz Wagner ausgezeichnet.

In ihren Grußworten lobten Stadtrat Robert Kröll und Schirmherr Georg Weigl den kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn. Zum Wahlleiter bestimmte die Versammlung Georg Weigl. Er konnte nach per Akklamation durchgeführtem Wahlgang folgende ESC Vorstandschaft benennen: 1. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger, ihn vertritt Rainer Friedl. Die Kasse führt Siegi Baumgart, das Schriftliche erledigt Ernestine Schläger. Zu Beisitzern berufen wurden Josef Duschl, Roswitha und Rupert Erndl. Die Kasse prüfen Josef Pleintinger und Christa Haslinger. Für die Ordnung auf den Stockbahnen ist Rupert Erndl zuständig. Für das leibliche Wohl sorgt Josef Duschl.as

Gemeinsame Lösungssuche beim Hochwasserschutz

Osterhofen 22. Februar 2017 – Deggendorfer Zeitung

Ortsbesichtigung der IG-Mitglieder mit Vertretern von WWA, RMD und Stadt Osterhofen

Thundorf/Aicha. Zum Lokaltermin hat sich die Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Thundorf-Aicha mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamts (WWA) Deggendorf, der RMD Wasserstraßenbau GmbH und Bauamtsleiter Christian Moosbauer von der Stadt Osterhofen getroffen. Die IG wollte mit den Ortsbesichtigungen Anregungen zu bestimmten Planbereichen beim Hochwasserschutz in den beiden Ortschaften geben. Ersichtlich wurde aus dem Treffen, dass eine konstruktive kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen ausführenden Organen und Anliegern sowie Kommune durchaus zu einer positiven Entwicklung führen kann.
Zum vorgelegten Punktekatalog der IG stellten Wolfgang Leuzinger (WWA Deggendorf) und Oliver Brand (RMD Wasserstraßenplanung München) ein Entgegenkommen in bestimmten Planbereichen in Aussicht, sofern die eingegangenen Vorschläge und Anregungen von der Stadtgemeinde Osterhofen fristgerecht an die Planungsobrigkeit weitergeleitet werden. Der von IG-Sprecher Franz Eichinger vorgestellte Katalog umfasste das Anlegen von Parkflächen an den Deichen in den Ortschaften Thundorf-Aicha, die Gestaltungen der Schutzmauern- und Pumpwerk-Umgebungen, die Binnenentwässerung in den Ortsteilen und den Altwasserarm Wirtgraben in Aicha als Entwässerungs-Element mit Pumphausneubau. Laut Planung soll der Container-Standort an der Überfahrt zur Thundorfer Fähre, der auch als Parkplatz von Naherholungssuchenden genutzt wird, wegfallen und der Pumphauszufahrt, der Deichüberfahrt, der Logistik bei Katastropheneinsätzen sowie der Löschwasserentnahmestelle zugeordnet werden. Als Lösung des Problems bieten sich verfügbare Freiflächen an, die eine Kaufoption eröffnen und damit den benötigten Platzverhältnissen entgegenkommen. Als Alternative zur Container-Abstellfläche empfahl Eichinger ein kleines Areal direkt an der Ostseite des Schöpfwerkes zu nutzen. Betrachtet wurde auch die Behinderten-gerechte Dammbegehung samt Aufgehhilfen, wobei wegen des Platzmangel auf der Landseite ein neuer Standort erwogen werden muss.

Einigkeit herrschte über die Vorschläge der Gestaltung für die bis 1,2 Meter hohe und etwa 400 Meter lange Schutzmauer und die Verweilplätze auf der Deichkrone. Sie soll pflegeleicht und den Vorgaben der Naturschutzbehörde entsprechend ausgearbeitet werden.

Ein weiterer Diskussionspunkt galt dem Binnen-Entwässerungssystem an der Nordseite Thundorfs, das sich noch in Bau befindet. Dabei ist eine Teilung der Entwässerung durch Neugräben mit Zulaufrichtung Aicha bzw. Neupumpwerk Thundorf vorgesehen, was jedoch einen Mehrbedarf an Agrarflächen erfordert. Dammflächen und Hinterwege müssen im Notfall stabil Befahrbarkeit sein, entsprechende Erläuterungen dazu müsse die Kommune an die Ämter weiterleiten, erläuteten die Fachmänner.

Bei der Ortsbegehung in Aicha argumentierten die Fachleute Leuzinger und Brand gegen eine Freilegung des verlandenden Wirtweihers. Der Grund: Der Weiher dient keinem wasserwirtschaftlichen Zweck, die Pumpenleistung des neu zu erstellenden Schöpfwerkes reiche aus, auch eine bestimmte Schmutzfracht abzusaugen – wobei ein fest fixierter Wasserstand die Pumpentätigkeit regelt. Zudem müsste für das Vorgehen die Zustimmung der Naturschutzbehörde eingeholt werden.

Ersichtlich wurde bei der Besichtigung des gesamten Bauareals, dass Transportwege, Parkplätze, Schutzmauer und Gestaltung mit Neuanlage des Schöpfwerkes in keinem Vergleich zu Thundorf stehen. Hier sei ein vernünftiges Planen und Umsetzen des Vorhabens nötig. Bestehen bleibt das 1933 seiner Bestimmung übergebene Pumpwerk, das künftig zu einem Info-Punkt umgestaltet werden soll.

Ablehnung erteilten die Wasserbauer dem Vorschlag von IG-Mitglied Siegfried Rauscher: Er sieht die optimale Binnenentwässerung des Poschenlohgrabens und das Trockenhalten der Flure nicht in der Ableitung zum Wirtgraben, sondern in einem Graben, der parallel zum neu angelegten Polder zwischen Aicha und Mühlham verläuft. Dessen Wasser soll über den Mühlbach dem Neuschöpfwerk Mühlham zugeführt werden. Brand und Leuzinger halten hingegen am bislang genutzten und kompakten Entwässerungssystem mit selbstregelndem Rückstau-Mechanismus fest. Die in Frage gestellte Sicherheitslage halten sie für nicht angemessen, da das Einzugsgebiet der Entwässerung von der erhöhten Pumpenleistung im Neuschöpfwerk Aicha abhängig wird.

Beim abschließenden Gespräch wurde die Problematik Grundstücksfragen und Preise diskutiert: Ohne deren frühzeitige Klärung bestehe wenig Hoffnung auf baldigen Hochwasserschutz.as

Leserbrief zu: 08.02.2017 (PNP) „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD

Leserbrief zu : „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD / 05.02.2017 PNP

IW: Politik nicht zuständig – „Strategie wie Trump“

von Andreas Herholz

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Liebe Wirtschaftsbosse, „ Politik nicht zuständig“ ?

Wenn ihr den Karren an die Wand fährt, wie bei der letzten Banken /  Finanz und Wirtschaftskrise, schreit ihr nach der Politik, Abwrackpräminen / Konjunkturprogramme / Kurzarbeitspläne und und und… wir sind nicht neidisch auf eure millionen Bonuszahlungen. Es ist eine „Moralische Debatte“ eine „ Anstands-Debatte“. Kein Arbeitsplatz der Welt kann diese Zahlungen rechtfertigen.

Es wird Zeit das die Politik die Fäden seines Marionetten-Daseins abschneidet und wieder zum Vertreter des Wählers wird, und sich genau da einmischt wo das Gleichgewicht zwischen Mensch und Wirtschaft aus dem Lot gerät.

Robert Kröll

Osterhofen-Haardorf

Pflege der Kameradschaft im Mittelpunkt

Osterhofener Anzeiger

Neuwahlen und Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des KSV

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Bürgermeisterin Liane Sedlmeier zeichnet Alois Jahrstorfer mit dem Kanonierabzeichen zusammen mit Heinz Obtmeier und Adi Schweiger (v.l.) aus.

Haardorf. (rs) Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte erster Vorsitzender Adi Schweiger die Mitglieder des Vereins ebenso wie die Ehrengäste. Gekommen waren als Vertreterin der Stadt Osterhofen erste Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Stadtrat Robert Kröll, BKV-Kreisvorsitzenden Heinz Obtmeier, die Festmutter Martina Brandl, der Bezirksvorsitzende der Reservisten Josef Schmid, die Ehrenmitglieder Hans Schröck und Josef Birkeneder, Günther und Josef Zauner als Vertreter der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha und die Vertreter der Vereine.

Schriftführer Rolf Schwinger begann seinem Jahresbericht mit einem Rückblick auf die Jahreshauptversammlung im Jahr 2016, an die Teilnahme an den Versammlungen der Reservistenkameradschaft Haardorf, des OÖ-Kameradschaftsbundes Oftering und des BKV – Kreisverbandes in Oberpöring. Am 1. Mai wurde vom KSV der Jahrtag in Haardorf begangen. Erwähnung fand auch die Beteiligung an den oberösterreichischen Landesmeisterschaften im Kleinkaliber-Schießen in Marchtrenk mit dem Sieg in der Gästeliste und Platz fünf im Gesamtklassement. Der Verein wurde beim Dorfschießen im Stockschießen Sieger. Festschriften wurden als Belegexemplare an die Bayerische Staatsbibliothek in München gesandt. Mit Abordnungen beteiligte man sich an den Fronleichnamsumzügen in Haardorf und Aicha. Der Volkstrauertag wurde in Aicha, Haardorf und Niedermünchsdorf begangen, ebenso nahm man an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt teil. Mit der traditionellen Christbaumversteigerung wurde das Vereinsjahr abgeschlossen. Die von den Kassenprüfern Hans Schwarzhuber und Franz Wiesmann für in Ordnung befundene Kassenführung legte Kassier Robert Kröll offen, die für das vergangene Jahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte.

Vorsitzender Adi Schweiger lobte den Kameradschaftsgeist, der sich besonders in der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins und bei Beerdigungen verstorbener Kameraden zeigte. Der Kassenstand gebe Sicherheit für künftige Aufgaben.

In ihrem Grußwort verwies erste Bürgermeisterin Liane Sedlmeier auf das brüchige friedliche Miteinander in unserem Land. Wer in unser Land komme, müsse sich registrieren lassen und ausweisen können. „Ihm muss auch bewusst sein, dass er in ein Land mit christlichen Traditionen komme und sich somit der aufnehmenden Gesellschaft anpassen muss“.

Nach der Entlastung des Vorstands t übernahm Liane Sedlmeier die Neuwahlen. Wiedergewählt wurden Adi Schweiger als erster Vorsitzender und Horst Feigl als sein Stellvertreter.

Als neuer dritter Vorsitzender wurde Florian Donnerbauer gewählt. Schriftführer wurde Rolf Schwinger und Kassier Robert Kröll. Kanoniere sind weiterhin Alois Jahrstorfer und Günther Zauner, die Aufgabe des Fähnrichs übernimmt Florian Donnerbauer. Für weitere drei Jahre übernehmen Franz Wiesmann und Hans Schwarzhuber die Prüfung der Kasse.

Kreisvorsitzender der BKV, Heinz Obtmeier, lobte in seinem Grußwort den KSV Haardorf als aktiven Verein, der so nicht untergehen kann. Er richtete einen Appell an die Pflege der Kameradschaft und an die notwendige Zusammenarbeit anderer örtlicher Vereine mit dem Traditionsverein. Mit dem Kanonierabzeichen in Bronze für über zehn Jahre Böllerschießen wurde Alois Jahrstorfer ausgezeichnet. Das silberne Abzeichen erhielt Günther Zauner für den Dienst über 18 Jahre.

Mit Gold wurde Adi Schweiger für 24 Jahre um Umgang mit Schießpulverladungen geehrt. Mit dem Reservisten-Verdienstkreuz wurden Josef Pleintinger, Josef und Günther Zauner ausgezeichnet. Die Auszeichnungen nahmen Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Heinz Obtmeier im Beisein von Vorsitzenden Adi Schweiger vor.

Im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde über den Zustand der alten Fahne von 1898 diskutiert. Es gab die Vorschläge, die Fahne zu vakuumieren oder zu überholen. Angesprochen wurde auch eine Renovierung des Kriegerdenkmals, was Aufgabe der Stadt Osterhofen wäre.

Am Ende der Veranstaltung gab Vorsitzender Adi Schweiger noch Termine bekannt: Am 17./18. Februar ist die BKV-Kreismeisterschaft im Schießen in Otzing, am 7. Mai findet der Jahrtag statt, am 3. September die 110-Jahr-Feier des OÖ-Kameradschaftsbundes Oftering und am 7. Oktober die BKV-Friedenswallfahrt in Altenmarkt.

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Der neue Vorstand, die Ehrengäste und die Geehrten. (Fotos: Schwinger)

 

„Thomas Etschmann wird 2020 noch mehr wert sein“

Osterhofen 21. Dezember 2016 – Deggendorfer Zeitung

Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Osterhofen mit Ehrungen – Bruni Irber ist auf dem Weg der Genesung

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Osterhofen. Sie ist eine Kämpferin geblieben. Sicher, der Schlaganfall hat Bruni Irber gezeichnet, aber er konnte nicht ihren Mut brechen. Es mögen dunkle Stunden hinter ihr liegen, aber aufgegeben hat sie nicht. Am Sonntagabend hat Bruni Irber die Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins in den „Arcobräu Stuben“ besucht und versprühte eine Zuversicht, die die arg gebeutelte SPD gebrauchen kann.

„Wir freuen uns, dass du wieder so fit bist“, begrüßte Ortsvorsitzender Thomas Etschmann die Stadträtin und ehemalige Bundestagsabgeordnete. „Liebe Bruni, ich freue mich, dich so aufrecht zu sehen“, sagte MdB Rita Hagl-Kehl. Unter den weiteren Gästen waren SPD-Kreisvorsitzender Ewald Straßer und sein Vorgänger Georg Weiß, Fraktionssprecher Karl-Heinz Hierzegger und Bernhard Taubenberger.

Gelassen beantwortete Bruni Irber die immer gleichen Fragen nach ihrem Gesundheitszustand. Nach der Reha war sie noch auf den Rollator angewiesen. Jetzt hat sie gute Aussichten, im kommenden halben Jahr wieder ganz zu genesen. Lächelnd erzählte sie, dass sie nun mit dem Stock gehen könne. „Ella Taubenberger hat mir Reinfrieds Stock gebracht“, erzählte sie dankbar lächelnd. Mit Reinfried Taubenberger haben die Osterhofener Genossen heuer eines ihrer Urgesteine verloren. Dass sie sich nun auf seinen Stock stützen kann, ist mehr als eine schöne Geste. Es ist ein Ausdruck von Zusammenhalt und tiefer Freundschaft.

Im Jahresrückblick von Thomas Etschmann sowie den Grußworten von Rita Hagl-Kehl und Ewald Straßer ließen sich die Themen kommender Wahlkämpfe erkennen. Von Flüchtlingen, Terror, Gefahr von rechts. Donald Trump und Altersarmut war die Rede. „Wir müssen als Sozialdemokraten gemeinsam für ein soziales und lebenswertes Deutschland kämpfen“, sagte Hagl-Kehl. „Die nationalistischen Hunde zerren an ihren Ketten“, erklärte Straßer und bekräftigte, dass „Nationalismus immer Krieg bedeutet.“ Wichtiger als die K-Frage sei das Wahlprogramm, fand Etschmann, und sprach sich für eine stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen und eine auskömmliche Rente nach österreichischem Vorbild aus.

Drei Genossen wurden für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Karl Wagner, Martin Schwarzhuber und Thomas Etschmann traten 1996 in die SPD ein. Etschmanns Ehrenurkunde überreichte Bernhard Taubenberger, der nach längerer Pause wieder an einer SPD-Weihnachtsfeier teilnahm.

„Als Bub habe ich in den rauchgeschwängerten 1970-ern immer Flöte gespielt“, erinnerte sich Taubenberger schmunzelnd an vergangene Weihnachtsfeiern. „Thomas ist ein Glücksfall für die SPD Osterhofen, der im Kommunalwahlkampf 2020 noch mehr wert sein wird“, betonte Taubenberger.

Den besinnlichen Teil gestalteten Jakob Irber und Karl-Heinz Hierzegger mit weihnachtlichen Texten sowie die beiden Musiker Martina und Peter Rothmeier. In der Versteigerung brachte Robert Kröll Geselchtes und Sachspenden unter den Hammer. mik

 

Kreisverkehr: „Bürgerwille nicht berücksichtigt“

Osterhofen 12. Dezember 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat Kröll kritisiert Entscheidung des Bauausschusses

Osterhofen. Mehrere Bürger von Osterhofen bedauern, dass nicht auch der Arbinger und der Mühlhamer Kreisel vom Bauhof der Stadt gepflegt werden: Dies drückte Stadtrat Robert Kröll am Donnerstag im Stadtrat aus.

Lob gab es für die gärtnerische Gestaltung der Kreisverkehre an der B 8 und in der Wisselsinger. Doch einen Antrag, auch die weiteren Kreisel zu pflegen, hatte der Bauausschuss kürzlich abgelehnt, weil der Aufwand für die Mitarbeiter zu hoch wäre. Damit, so Kröll, würde „der Bürgerwille nicht berücksichtigt“.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier erläuterte, die Pflege sei nur bei den neu gebauten Kreisverkehren möglich, nicht aber die Aufnahme weiterer freiwilliger Aufgaben. Der Wunsch sei verständlich, aber angesichts der 111 Quadratkilometer Stadtfläche sei sie froh, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. gs