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Gedanken / Rede zum Volkstrauertag 2013

Es ist wieder soweit Volkstrauertag !!

Jahr für Jahr stehen wir hier am Kriegerdenkmal und versuchen die dunklen Kapitel unserer Geschichte, den 1. und 2. Weltkrieg, die Kriege der Welt in Worte zu fassen. Werden wir erinnert an die millionen Toten und Gefallenen.

Jahr für Jahr hören wir von Frieden und Freiheit auf der Welt, und legen eine Schale oder Kranz als Zeichen der Hoffnung am Kriegerdenkmal nieder.

Kriegerdenkmäler oder auch Kriegsgräber sind nicht nur Mahnmahle …. sie sind auch Sprachrohre der Toten… sie erzählen uns von all den Grausamkeiten all den Schmerzen und Leiden … die Kriege / Terror und Gewalt für die Menschheit mit sich bringen.

Aber wir müssen auch den Willen dazu haben zuzuhören… und vor allen das was uns die Toten sagen… mit der Realität des Alltages verknüpfen.

Schmerzen / Leid / Gewalt sind nicht Vergangenheit. Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt sind noch immer an der Tagesordnung….

Und die Gründe dafür werden uns oft als notwendige Maßnahme oder Reaktion verkauft. Staatsoberhäupter / Präsidenten treten vor die Kameras der Welt und erklären der Nation warum dieser Krieg… dieser Konflikt… eine Maßnahme zur Friedenssicherung ist.

Wir bekommen oft sogenannte „Beweise“ in Form von / Bilder / Videos oder Dokumente vorgelegt die das Eine oder Andere rechtfertigen sollen.

Vor rund 10 Jahren ( 2003 ) gab es eine sogenannte „Koalition der Willigen“ …. sie begannen den Irakkrieg……die Kriegsgründe hierfür sind widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet ….. man hat uns bewusst getäuscht.

In den Nachrichten wurden wir, wurde die Welt auf diesen Kriege / auf diese Auseinandersetzungen im Irak eingestellt / eingeschworen um ihn mitzutragen.

Nachrichten…. wie das Wort schon sagt werden oft „nachgerichtet“……um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

Ich denke in der Zukunft wird es immer wichtiger werden genauer hinzuschauen / hinzuhören …. was uns die Regierungen der Welt zu sagen haben.

 Zur Zeit ist es eher umgekehrt… Stichwort: Abhörskandal / Datenvorratsspeicherung / man vertraut sich nicht mehr ….. aber Vertrauen ist ein Grundstein für Frieden und Freiheit…. ist ein Grundstein unserer Demokratie.

…. Und in einer Demokratie befiehlt nicht der Staat dem Bürger sonder der Bürger dem Staat … es liegt an uns ….diesen Frieden …diese Demokratie aus zu üben.

Es wird nicht leicht werden in der Zukunft den Wolf im Schafspelz zu erkennen.

 Aber die Ereignisse der Vergangenheit und die Ereignisse der Gegenwart verpflichten uns wachsam zu bleiben. Wenn wir unser Zukunft unseren Kindern wirklich einen Weg zum Frieden bereiten wollen.

 Sicherlich kann man unsere Generation …. unsere Kinder nicht mehr verantwortlich machen für den 1. oder 2 Weltkrieg, aber es ist und bleibt unser Erbe ob wir wollen oder nicht.

 Und die Kriege und Konflikte von Heute und Morgen geben wir als Erbe an unsere Kinder weiter.

 Als Zeichen dieses mahnenden Erbes lege ich im Namen der Stadt Osterhofen, als Zeichen von uns allen, diese Schale nieder …. in der Hoffnung das es einmal eine Generation geben wird die als Erbe den Frieden weitergeben wird und nicht den Krieg.

 Meine Rede möchte ich schließen mit einem Zitat von David Eisenhower (34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika):

Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.

Es wird Zeit das wir uns wehren !!!

mehr Info : http://www.right2water.eu/de

Rede zum Volkstrauertag 2012

18.Nov.2012

„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ Ein Zitat von Bertolt Brecht.

Heute am Volkstrauertag erinnern wir uns an die vielen Toten der beiden Weltkriege an die Opfer von Gewalt Hass und Terror in unserer Welt. Erinnern wir uns …. damit sie nicht vergessen werden.

Erinnern heißt zurückschauen…. Zurückschauen heißt die Vergangenheit wieder ins Gedächtnis holen.

Doch wie sollen wir etwas ins Gedächtnis zurückholen wenn wir es nicht selber erlebt haben. …und die wenigen die es noch erlebt haben, wären froh wenn sie es nie erlebt hätten.

Uns die wir das Glück haben seit 67 Jahre in Frieden leben zu dürfen fällt es schwer, die Bedeutung des Volkstrauertages zu begreifen. Unsere Vorstellungskraft reicht nicht aus für die Ereignisse von damals, um wirklich trauern zu können. Und die die wirklich noch trauern können werden es nicht nur an diesem Tag tun. Wenn von Staatswegen her es auf dem Kalender steht.

Dieser heutige Tag kann nur wieder wachrütteln. Kriege gab es nicht nur in der Vergangenheit, sie sind noch immer ein Teil unseres Lebens … unsers Alltags. Der Krieg begleitet uns tagtäglich in den Fernsehnachrichten in der Presse im Radio. Und im Alltag schalten wir auf einen anderen Fernsehsender, drehen wir den Radio auf eine andere Frequenz und überblättern in der Tageszeitung die Berichte …… wir blenden, oft auch unbewusst, die Realität aus.

Während wir hier stehen bereitet Israel im Gazastreifen gegen die Hamas eine Bodenoffensive vor. Und die Hamas ihrerseits schwört Rache für Israels Angriffe. Das Wort Krieg wird dabei auf beiden Seiten vermieden.

Doch all die Toten der Kriege und Konflikte in der Welt mahnen uns nicht wegzuschauen. Wir dürfen die Ereignisse von damals und von heute nicht einfach unter den Teppich kehren. Das sind wir all den Opfern von Krieg, Terror, Hass und Gewalt schuldig.

Wir müssen uns den Kriegstreibern dieser Welt entgegen stellen, wir müssen ein Auge auf unsere Volksvertreter werfen und sie zurechtweisen. Wir müssen uns einmischen. Wir müssen Demokratie leben. Gerade die jüngsten Ereignisse im Bereich der „Rechten Szene“ des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) die sogenannte Zwickauer Terrorzelle haben uns gezeigt das wir uns nicht alleine auf unsere Geheimdienste unser Behörden unsere Politik verlassen dürfen und können.

Wir haben es in der Hand ob es Generationen geben wird die wirklich in Frieden leben können. Die Konflikte und Auseinandersetzungen an der Wurzel packen, und wie Unkraut ausreißen. Eine dieser Wurzeln ist das Rechte Gedankengut, aber auch die Gier nach Macht und Geld in unserer Gesellschaft.

Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, was geschehen ist, ist geschehen. Aber unser heutiges tun und handeln bestimmt die Zukunft unser Kinder und Kindeskinder.

Dieser Volkstrauertag ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Das Gedenken und die Trauer an all die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges, an all die Toten von Terror und Gewalt, ist die Hoffnung aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, und immer noch zu lernen.

Damit dieser kleine Schritt „ Volkstrauertag“ ein Weg zum Frieden wird.

Als Zeichen dieses Schrittes lege ich diese Gedenkschale nieder.

Ruhet in Frieden.

Euer Tod ist unsere Hoffnung auf Frieden in der Welt.

Robert Kröll

Meine Donauschleife // do bin i Dahoam

…… will keine Staustufe und Schleusen …. es geht auch anders !!!

Verärgert über meine Parteiführung :-(

…. da kommt unsere „Oberste Heeresführung“ //  Ude mit Gefolge zu einem Treffen in den Mühlhamer Keller zum Thema Donauausbau …. und die örtliche SPD weder Ortsverein oder Kreisverband werden informiert :- (  es liegt noch viel Arbeit vor mir um den Herren zu lernen was Bürgernähe ist, und Politik von unten nach oben beizubringen …. bin mal gespannt ob Ude auf mein E-Mail reagiert….. wollen wir wetten…. ich glaub nicht 🙁

( hab die Wette verloren … hab eine Antwort erhalten 🙂  )

„E-Wald Projekt“ Infoabend in der FH – Deggendorf

Bericht PNP – Deggendorf vom 06.06.2012 ( auf Bild klicken )

Das Elektroauto … wird Salonfähig, ich bin froh das sich hier die Kommunen zusammenschließen um dieses Projekt E-Wald zu finanzieren.

Seien wir ehrlich, würde man sich hier Sponsoren / Partner aus der Autoindustrie holen, bin ich mir sicher würde das Projekt buchstäblich an die Wand gefahren. Ich bin der festen Überzeugung das die deutsche Autoindustrie die Elektromobilität und in dem Zusammenhang auch die Batterietechnik „verschlafen“ hat. Und jetzt natürlich alles daran setzt wird das die Elektroautos nicht kommen. Dazu kommt natürlich auch das die Ölscheichs ihr Öl verkaufen wollen.

Wir sind jetzt aufgefordert dieses Projekt zu nutzen… wenn in Kürze die Tankstellen und Autos in den Kommunen stehen nutzen wir die Gelegenheit Elektroautos zu testen / zu fahren /

Rede zum Volkstrauertag 2011

Der November ist der sogenannte Totenmonat. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag. Gedenktage für unsere verstorbenen Angehörige / Freunde / und Bekannte….

Am heutigen Volkstrauertag sind wir aufgerufen an die Opfer der beiden Weltkriege, an die Opfer von Terror und der aktuellen Konflikte zu gedenken. Wir werden erinnert an die Grausamkeiten der Vergangenheit und leider auch immer noch der Gegenwart.

Dabei vergessen wir aber oft, dass es Menschen gibt und vor allem Menschen gegeben hat, die sich dagegen gewehrt haben, die offen protestiert haben gegen Gewalt / Terror / Hass und Krieg.

Hätten die Menschen damals auf sie gehört bräuchten wir heute nicht hier stehen und zu trauern / nicht nach zu denken, über ca. 55. Millionen tote alleine im 2. Weltkrieg.

Die Widerstandsbewegung: „Die Weiße Rose“ Hinter diesem Namen stehen fünf junge Studenten und ihr Hochschulprofessor, die zwischen Juni 1942 und Februar 1943 in Flugblättern die deutsche Bevölkerung zum Widerstand gegen das Hitler-Regime aufriefen.

Statt wie die Mehrheit zu schweigen, nannten die jungen Studenten die Verbrechen des Hitler-Regimes beim Namen.

Ein Mitglied aus dieser Widerstandsbewegung dürfte für uns alle ein Begriff sein „Sophie Scholl“ eine der bekanntesten Mitglieder der „weißen Rose“ hatte den Mut und die Überzeugung das Richtige zu tun.

„Sophie Scholl“ wurde nur 21 Jahre alt … am 22. Februar 1943 wurde sie vom sogenannten 1. Senat des Volksgerichtshofes, „In Namen des Deutschen Volkes“ zum Tode verurteilt und im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet.

Heute haben wir die Einsicht das damals nicht „Recht“ sondern Unrecht im Namen des Deutschen Volkes gesprochen wurde.

Unseren Kindern und Jugendlichen sagen wir heute schaut nach vorne in eine bessere Zukunft aber ohne die Vergangenheit zu vergessen.

Dieses Wissen der Vergangenheit müssen aber „Wir“ an unsere nächsten Generationen weitergeben…. Sonst können sie sich nicht erinnern !!!

Die Vergangenheit weitergeben …. damit es in Zukunft mehr junge Menschen geben wird wie Sophie Scholl, … denn eines können wir auch aus der Vergangenheit lernen, es kann manchmal Richtig sein auf die „ Junge Generation“ zu hören und ihnen zu vertrauen.

Manchmal sehen ihre Augen mehr, als wir durch unsere Weisheit des Alters sehen wollen.

Auch wenn es von Generation zu Generation immer schwieriger werden wird,… einen Bezug zu den Ereignissen der Vergangenheit aufrecht zu erhalten.

Vor allem zu den Ereignissen der beiden Weltkriege, … dürfen wir keinen Schlussstrich darunter ziehen und so tun als ob Terror / Gewalt und sinnloses töten hinter uns liegt.

Krieg / Terror / Gewalt / sind immer noch an der Tagesordnung und gehören zu unserem derzeitigem Leben.

Mit sogenannten Friedenseinsätze / Nato-Militäreinsatz / Schutztruppen versuchen wir den Frieden zu erhalten und wie vor Kurzem in Libyen Freiheit und Demokratie herzustellen….. und doch ist es nichts anderes als Krieg zu führen.

Ob wohl wir durch Politik und Medien das Gefühl bekommen „Recht zu sprechen „ oder „Frieden zu schaffen mit diesen Kriegen, werden es erst die nächsten Generationen entscheiden …. ob wir Recht damit hatten.

Vielleicht gibt uns die Zukunft Recht … vielleicht aber auch nicht ….

Meine Hoffnung ist … das wir eines Tages nicht mehr von einem Volkstrauertag sonder von einem Volksfreudentag reden werden, weil wir Krieg / Gewalt und Terror überwunden haben.

Die Zivilcourage von Sophie Scholl und die Millionen Toten von Krieg / Terror und Gewalt von Vergangenheit und Gegenwart sind Grund für diese Hoffnung.

Mit den Worten von Sophie Scholl die sie kurz vor ihrer Enthauptung sprach ….. schließe ich meine Rede und lege im Namen von uns allen diese Gedenkschale nieder…

So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln. ….

Auf den Punkt gebracht !!!!

Was alles möglich wäre !!!

Erdbeben / Zunami / Störfall in Japan

Gegen die Naturgewalten sind wir machtlos … die Störfälle in den AKW´s  sind hausgemacht, das die Regierungen auf Atomstrom gesetzt haben wird / hat sich gerächt. Im Grunde ist nur eins passiert in den AKW,s … der Strom ist ausgefallen !!! Der Grund dafür, dass Strom ausfällt kann viele Ursachen haben, in Japan war es das Erdbeben und der Zunami. Auch in Deutschland kann es zu Erdbeben kommen. Sicherlich haben wir eine Situation in der wir nicht alle Reaktoren auf einmal ausschalten können aber ein klarer schneller Ausstieg wäre machbar.

Eines sollten wir aber jetzt nicht aus dem Auge verlieren, die Menschen in Japan, sie sind jetzt auf jegliche Hilfe angewiesen / dankbar. Auch wenn die Japaner ein Stolzes Volk sind und nur sehr verhalten auf Hilfe reagieren.

 Mit dem sogenannten Restrisiko der AKWs leben wir schon eine lange Zeit und werden wir noch lange Zeit leben müssen. Selbst wenn Deutschland in den nächsten Jahren seine AKW,s abschaltet, in anderen Ländern Europas  ist der Ausstieg kein Thema im Gegenteil. Aber man braucht Vorbilder, die zeigen dass es auch anders geht.