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Presse

SPD: bezahlbaren Wohnraum für Bürger schaffen

Osterhofener Zeitung 17.05.2017

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins – Schwerpunkt: Bauen und Wohnen

Osterhofen. Im Gegensatz zur Bundes- und Landesparteiebene setzt der SPD-Ortsverein Osterhofen auf Stabilität in der Vorstandschaft. Ortsvorsitzender Thomas Etschmann umreißt bei der Jahreshauptversammlung am Freitag politisches Geschehen von der Bundes- bis zur Kommunalebene. Knapp die Hälfte der 40 Osterhofener Genossen konnte Etschmann im Frühlingsstüberl willkommen heißen. Darüber hinaus begrüßte er Kreisvorsitzenden Ewald Straßer, dessen Stellvertreterin Inge Slowik sowie den Ortsvorsitzenden der SPD Gergweis, Matthias Meier, welche die späteren Neuwahlen leiteten. Nach kurzem Innehalten für das verstorbene Mitglied Reinfried Taubenberger folgte der Bericht des ersten Vorsitzenden. Diesen begann Etschmann mit einer Rekapitulation des vergangenen Vereinsjahres und gab einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen wie den traditionellen Flohmarkt im Rahmendes Ferienprogramms. Er dankte allen Vorstandskollegen, Mitgliedern und Gönnern des Ortsvereins für ein gelungenes Jahr. Anschließen bezog der Ortsvorsitzende Stellung zur Parteispitze: „Ich glaube an die Fähigkeit von Martin Schulz und halte ihn für den besten Kandidaten.“ Auch zog er den Hut vor Sigmar Gabriel für dessen Rückzug. Der „Schulzeffekt“ sei bei den Landtagswahlen noch nicht zu spüren gewesen, zeichne sich aber bei den bundesweit 10 000 Neumitgliedern deutlich ab. Etschmann rechnet der SPD veritable Chancen aus, mit Schulz den nächsten Kanzler zu stellen. Angesichts der Steuermehreinnahmen hält Etschmann die seit Jahren versprochene Entlastung der Steuerzahler für längst überfällig und mehr als angebracht. In der Landespolitik kritisierte er die vielen Versäumnisse im Verkehrswegeplan: „Der sechsspurige Ausbau der A 3 lässt auf sich warten, die B 20 wurde nicht aufgewertet, die B 11 sogar herabgestuft und es wird keine zweigleisige Bahnstrecke Plattling-Landshut geben.“ Auch im Bereich Bildung zeigte der hauptberufliche Lehrer große Mängel auf. Keine einzige Schule profitiere derzeit vom „Bildungspakt“. Die 1000 neuen Gymnasiallehrer kommen laut Etschmann erst im Jahr 2025 und die versprochenen 50 zusätzlichen Lehrkräfte für 3000 Mittelschulen gleichen einem Tropfen auf den heißen Stein. Darüber hinaus belege Bayern im Ganztagesunterricht schon seit Jahren den letzten Platz. Beim Thema Schule bleibend, aber auf die kommunale Ebene wechselnd berichtete Etschmann, Zweiter Bürgermeister der Stadt, über die weiteren Entwicklungen bei der Zusammenlegung der Mädchenrealschule Damenstift und der Landgraf-Leuchtenberg Realschule für Knaben. Kürzlich wurde im Stadtrat das Konzept zur städtebaulichen Entwicklung des Schulzentrums Seewiese beschlossen. Bezahlt werden soll dies vom Kreis Deggendorf. Laut Landrat Christian Bernreiter allerdings nur bei stabilen Anmeldezahlen, führte Etschmann an. Deshalb schwebe ein Damoklesschwert über dem ganzen Projekt, denn die stark rückläufigen Anmeldungen seien der Grund für die Maria-Ward-Stiftung gewesen, eine Zusammenlegung zu beantragen. „Man darf gespannt bleiben“, sagte Etschmann, aber durch die Fusion sollte der Bau möglich sein. Und so schlug der Vorsitzende den Bogen zu dem Thema, welches sich die Osterhofener Genossen seines Erachtens nach für die kommenden Jahre auf die Fahne schreiben müssen: Bauen und Wohnen. Dort gebe es wahrlich Engpässe und es stehe nicht ausreichend Grund zur Verfügung, kritisierte der SPD-Ortsvorsitzende. Deshalb müsse die Stadt Leerstände und Baulücken erfassen. Auch herrsche dringender Sanierungsbedarf bei städtischem Immobilienbesitz im Bereich der Innenstadt. Gäbe es einen Preis für die „greisligste“ Straße, hätte die Lohgasse gute Chancen, klagte Etschmann. Ein weiterer Kritikpunkt war das ehemalige Kino. Das dem Verfall preisgegebene Gebäude an der Einfahrtsstraße zum Stadtplatz sei „ein Schandfleck“ der Stadt Osterhofen und müsse behoben werden, eventuell mit Hilfe eines privaten Investoren. Die Sanierung der Dreifachturnhalle solle ebenfalls ins Auge gefasst werden. Mit Verweis auf den 30-prozentigen Zuschuss des Freistaates für Erwerb, Bau und Umbau von Immobilien zur Förderung sozialen Wohnraums, forderte Etschmann: „In der jetzigen Niedrigzinsphase kann die Stadt mit dem Erwerb von Immobilien Werte schaffen, innerstädtische Nachverdichtung und städtebauliche Korrekturen vornehmen und so bezahlbaren Wohnraum für ihreBürger schaffen.“ Kassier Johann Irber legte die finanziellen Lage des SPD-Ortsvereins dar. Ihm wurde eine gewohnt penible Kassenführung von den Kassenprüfern bescheinigt. Darauf ging die Versammlung zu den Neuwahlen über, welche der Kreisvorsitzende Ewald Straßer mit Unterstützung von Ingeborg Slowik und Matthias Meier leitete. In seinem Grußwort sprach Straßer all denjenigen, die sich der Pflege alter und kranker Menschen widmen seinen Dank und Respekt aus. Zusätzlich versprach er seinen Genossen sich weiter um den barrierefreien Ausbau des Osterhofener Bahnhofs, ein persönliches Herzensanliegen seinerseits, zu bemühen. Die Wahlgänge verliefen allesamt ohne Gegenstimmen und brachten folgende Ergebnisse: Erster Vorsitzender bleibt Thomas Etschmann, zweiter Vorsitzender Robert Kröll, Schriftführer Anton Foschum, Kassier Johann Irber, Kassenprüfer Karl Schandl und Klaus Kappelmayer, Organisationsleiter Jakob Irber, stellvertretender Organisationsleiter Armin Weller. Zu Beisitzern wurdne bestimmt: Insa Pfeiffer-Ruhland, Brunhilde Irber, Angelika Foschum, Jochen Seidl, Andreas Ortner, David Lerchenberger und Alois Schöfberger. Delegierte für Kreisversammlung und Landtagswahlen: Thomas Etschmann und Robert Kröll; Ersatzdelegierte für Kreisversammlung und Landtagswahlen: Insa Pfeiffer-Ruhland und Jochen Seidl; Delegierter Unterbezirkskonferenz: Thomas Etschmann; Ersatzdelegierter Unterbezirkskonferenz: Robert Kröll. – ajs

Alten Osterbrauch neu belebt

Osterhofen 12. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Hl. Grab in der Kreuzbergkirche lädt zum Gebet und stillen Gedenken ein

Haardorf. Pfarrangehörige haben für die Kartage schon das Heilige Grab in der Kreuzbergkirche aufgebaut. Seit Ende der achtziger Jahre lebt dieser alte Osterbrauch alljährlich wieder auf.In der Nische des Haupteingangs wurde die Gruft mit dem Leichnam Jesu unter einem durchscheinenden weißen Tuch errichtet. Das Hl. Grab soll um 1770 von Benjamin Schreiter, Hengersberg, errichtet worden sein. An den Kar- und Ostertagen sind die Gläubigen zum stillen Gebet und Verweilen eingeladen.

In der Geschichte der Heiligen Gräber wurde das Heilige Grab in Jerusalem an vielen Orten nachgeahmt. Es entstanden teilweise große architektonisch Anlagen, die oft auch mit figürlichen Darstellungen ausgeschmückt wurden. Später errichtete man auch in Wandnischen im Kircheninneren reduzierte Anlagen, so wie in Haardorf. Von der Romanik bis zum Barock und Jugendstil entstanden solche Anlagen.

Auf Initiative des Kirchenverwaltungsmitgliedes Martin Apfelbeck kam ein Kamerateam mit Praktikantin Sofie Späth und Praktikant Andreas Erb von DonauTV, um einen Bericht für den Nachrichtenblock aufzunehmen. Das Heilige Grab mit dem Allerheiligsten ist am Karfreitag nach der Kreuzverehrung um 15 Uhr bis 18 Uhr zugänglich. Am Karsamstag ist die Auferstehungsfeier mit Segnung der Osterkerze und der Speisen um 21 Uhr auf dem Kreuzberg.sr 

 

Frühjahrputz der Fischer an der Donau und den Weihern

Osterhofen 4. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Fischereinverein Osterhofen-Arbing sorgt für saubere Natur

Osterhofen. Der Unrat, den 35 Mitglieder des Fischereivereins Osterhofen-Arbing mit ihrem Vorsitzenden Roland Jummer bei ihrer alljährlichen Frühjahrsputz-Aktion am Samstagvormittag an den Ufern der Donau zwischen Aicha und Winzer sowie an den Vereinsweihern in Endlau aus der Natur entfernt haben, füllt einen kompletten Container.

Einen ausrangierten Geschirrspüler, mehrere Auto- und Motorradreifen, Getränkeflaschen aus Glas und Plastik sowie Unmengen Müll jeglicher Art hatten Zeitgenossen, die offensichtlich für eine saubere Natur nichts übrig haben, an den Ufern und mancherorts sogar in den Gewässern abgelagert bzw. beim Baden oder Grillen einfach liegen lassen. Am Samstag um 8 Uhr trafen sich die Petrijünger, darunter auch eine Frau, im Vereinslokal Vogl in Aicha, um dann in alle Himmelsrichtungen auszuschwärmen.

Einige waren mit Anhängern und Kombifahrzeugen gekommen, um den Unrat und die vielen vollen Müllsäcke abschließend zur Firma Heinz im Donaugewerbepark zu transportieren. Die Entsorgungskosten übernimmt die Stadt Osterhofen. In Paragraph 2 seiner Satzung hat sich der Fischereiverein die Förderung des Umweltschutzes ins Buch geschrieben. Dabei geht es besonders um die Erhaltung und den Schutz der vereinseigenen und angepachteten Gewässer.oz

Verdienstkreuze vom Kameradschaftsbund

Osterhofen 3. April 2017 – Osterhofener Zeitung

Jahreshauptversammlung der Reservisten – Auszeichnung für Josef Schmid und Adi Schweiger

Haardorf. Große Ehre ist zwei Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha am Samstag in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knöckl zuteil geworden: Günther Müller vom Landesvorstand Oberösterreich (OÖKB) zeichnete den Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins Haardorf, Adi Schweiger, mit dem Landesverdienstkreuz mit Schwertern in Silber aus, für den Kreisvorsitzenden der Reservisten, Josef Schmid, gab es das Kreuz in Gold. Damit sagte der Kameradschaftsbund Dank für ihr Engagement um die Partnerschaft.

Nach einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Kreuzbergkirche hieß 1. Vorsitzender Franz Klingerbeck zur Versammlung auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Tobias Wimmer und Organisationsleiterin Christiane Loferer willkommen. Nach dem Totengedenken gab Schriftführer Josef Zauner seinen Bericht über das Vereinsjahr. Er berichtete u.a. von der Beteiligung am Jahrtag des KSV mit Stellung der Ehrenwache, am Maifest der FF Aicha, am Weinfest in Thundorf, am Gründungsfest des ESC Haardorf und an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt. Die RK nahm am Schießen in Otzing und an der Landesmeisterschaft des OÖKB in Marchtrenck als beste auswärtige Mannschaft teil. Besucht wurden die Graf-Aswin-Kaserne in Bogen am Tag der offenen Tür und Kreisvorstandsitzungen. Die Kreisgruppe hat einen Ehrungsausschuss unter Leitung von Franz Klingerbeck eingerichtet. Ehrenwachen stellte die RK bei den Volkstrauertagen in Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf. Beim Weinfest im Knöckl-Stadl gab es schöne Preise zu gewinnen.

Kassenwart Ferdinand Kaspar trug den Kassenbericht mit einem positiven Ergebnis vor. Besondere Erwähnung fand das gute Sammelergebnis für die Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen. Die Kassenprüfer Erwin Fredl und Franz Weigl bescheinigten ihm genaue Buchführung, so dass die Versammlung Entlastung erteilte.

Vorsitzender Franz Klingerbeck gab für 2017 einen Ausblick. Die Reservistenkameradschaft wird sich am Jahrtag des KSV Haardorf am 7. Mai, an der Vereinsmeisterschaft in Otzing und an der Landesmeisterschaft in Marchtrenck beteiligen. Besondere Einladung ergeht für die sicherheitspolitische Veranstaltung mit einem Vortrag über Auslandseinsätze in Bogen und an das 110-jährige Gründungsfest in Oftering. Für 7. Oktober ist wieder ein Weinfest mit Tombola fest eingeplant. Sorge bereitet den Verantwortlichen, dass Reservisten über 65 Jahre nicht mehr am Schießen teilnehmen dürfen. Vom Kreisverband wird es eine Umfrage geben, wie diese Reservisten wieder besser integriert werden können.

In seinem Grußwort lobte Stadtrat Robert Kröll die Reservistenkameradschaft als aktiven Verein, der sich mit verschiedenen Aktionen in die Dorfgemeinschaft einbringe. Er stellte die gute Zusammenarbeit mit dem KSV und mit Oftering heraus. Ein kurzes Grußwort sprach auch Tobias Wimmer vom Kreisverband. sr

 

Lässt Jobcenter Mütter aufs Geld warten?

Osterhofen 10. März 2017 – Deggendorfer Zeitung

Kinderschutzbund Osterhofen bestätigt Doppelspitze mit Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer Ruhland

Osterhofen. Für seine Zehn-Jahres-Feier hat sich der Kinderschutzbund Osterhofen etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gruppe „Sternschnuppe“ bringt am 17. März 2018 Theater zum Mitmachen, Musical und Kinderlieder in die Stadthalle.

Dies gab der Verein am Mittwochabend in der Jahreshauptversammlung in den „Arcobräu Stuben“ bekannt. 1. Vorsitzende Brigitte Treichl begrüßte dazu besonders Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sowie die Stadträte Paul Ammer und Robert Kröll.

Als Wahlleiterin präsentierte Liane Sedlmeier folgende Vorstandschaft: 1. Vorsitzende Brigitte Treichl, 2. Vorsitzende Insa Pfeiffer-Ruhland und Kassier Herbert Köhlnberger als „Quotenmann“ in der Frauenriege. Eine personelle Veränderung gab es beim Amt der Schriftführerin: Katharina Sigl folgt hier auf Claudia Müller. Diese ist künftig Beisitzerin zusammen mit Irene Fragner, Esra Koch, Manuela Kiermayer und Theresia Pfeiffer. Die Kasse prüfen Robert Kröll und Sabine Feuerecker. Aus der Vorstandschaft verabschiedet wurden Bettina Krümmel und Sabina Flieger.

Brigitte Treichl bilanzierte in ihrem Tätigkeitsbericht die ausschließlich ehrenamtliche Arbeit im Kinderschutzbund Osterhofen. „Wir sind ein Begegnungszentrum geworden“, sagte Insa Pfeiffer-Ruhland. Besonderer Dank ging an die Stadt Osterhofen, die kostenlos die Räume in der Mittelschule zur Verfügung stellt. Die Kleiderkammer ist das wichtigste Angebot des Kinderschutzbundes. Dieses niederschwellige Angebot dient als Türöffner. Die Hilfesuchenden kommen mit den Helfern des Kinderschutzbundes ins Gespräch und bei Bedarf werden Termine mit professionellen Beratungsangeboten vermittelt. Hier bestehen Kooperationen mit dem Frauennotruf, dem Jugendamt und der Schwangerenberatung im Landkreis Deggendorf. Letztere bietet nicht nur Konfliktberatung, sondern unterstützt die Mütter auch nach der Geburt.

Insa Pfeiffer Ruhland berichtete, dass es immer häufiger Probleme mit dem Jobcenter Deggendorf gebe. Zwischen Antragstellung und erster Auszahlung vergingen oft drei Monate, so Pfeiffer Ruhland. In einem Fall habe eine Frau sieben Monate lang kein Geld erhalten. Immer wieder sei die Antragstellerin wegen fehlender Unterlagen vom Amt abgewiesen worden. Einmal schickte sie das Jobcenter wegen eines fehlenden Merkblattes weg. Erst als Insa Pfeiffer-Ruhland die Frau ins Jobcenter begleitete, kam Bewegung in die Sache: Zwei Tage vor Weihnachten erhielt die Bedürftige eine Barauszahlung.

Die von Brigitte Treichl und Insa Pfeiffer-Ruhland als zuverlässig beschriebene Frau war sich sicher: Ohne die Hilfe des Kinderschutzbundes hätte sie wieder kein Geld bekommen. „Das ist gegen die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde. So kann man mit Menschen nicht umgehen!“, kritisierte Insa Pfeiffer-Ruhland das „sehr restriktive“ Vorgehen des Jobcenters Deggendorf.

„Wir werden gehört“, ist sich Brigitte Treichl sicher. Das Landratsamt wird in Kürze ein Netzwerktreffen mit Jobcenter, Jugendamt und Kinderschutzbund anberaumen. Dieses Treffen geht auf eine Initiative des Kinderschutzbundes zurück. Letztes Jahr wurde der Stadtrat vom Kinderschutzbund gebeten, ein Sozialbüro in Osterhofen einzurichten. Die Stadt reichte diesen Antrag an den Landkreis weiter, da dieser für die Jugendarbeit zuständig ist.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier empfahl, das Netzwerktreffen abzuwarten und bot an, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Osterhofen daran teilnehmen. „Eigentlich sollten Ehrenamtliche den Behörden nicht sagen müssen, wo es lang geht“, befand Insa Pfeiffer-Ruhland.

Kassier Herbert Köhlnberger dankte in seinem Bericht allen Sach- und Geldspendern: „Wir sind davon abhängig und freuen uns über jedes Kindergewand und über jede Geldspende.“ Köhlnberger rief Interessierte dazu auf, sich beim Kinderschutzbund zu engagieren: „Schaut’s vorbei!“ mik

Der Eisstockclub ordnet sich neu

Osterhofen 7. März 2017 – Deggendorfer Zeitung PNP

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen – Karl Heinz Schläger bleibt als Vorsitzender im Amt

Haardorf. Mit neuem Schwung geht der ESC Haardorf in das 31. Jahr seines Bestehens. Am Samstag hielt der Verein seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft im Vereinslokal Knöckl ab. In diesem Rahmen wurden auch langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet und treue Mitglieder geehrt.
Vorsitzender Karl Heinz Schläger hieß zur Versammlung besonders Stadtrat Robert Kröll und Schirmherr Georg Weigl willkommen. Nach einer Gedenkminute trug Kassier Siegi Baumgart die von Josef Pleintinger und Sebastian Gerstl geprüfte Buchführung vor, worauf die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte.

Ausführlich Bericht über das Vereinsgeschehen erstattete Hans Gerstl. Seine Ausführungen erinnerten an die im Frühjahr erfolgte Bahneröffnung, das 30.Gründungsfest mit Ehrungen und Pokalturnier, aus dem der KSV als Sieger hervorging, drei gut verlaufene Brotzeitturniere, die Begräbnisbegleitung für Ehrenvorstand Hans Weininger, die erfolgreiche Teilnahme von zwei ESC-Mannschaften an der Stadtmeisterschaft im Stockschießen in Osterhofen mit Platz 1 und 3, das Anbringen einer neuen Außen- und Flutlichtbeleuchtung, die mit fünf Mannschaften gut besetzte Vereinsmeisterschaft im Stockschießen, die als Sieger Team ESC I sah, die Pflege und Renovierung von Wirtschaftsgebäude und Stockbahn, die Teilnahmen am FCB-Vierkampf in Thundorf mit den Plätzen 6 und 9, örtliche Vereinsfeste sowie Sitzungen zur Programmgestaltung.

Der Bericht von Karl Heinz Schläger befasste sich vor allem mit dem Einsatzwillen vieler freiwilliger Helfer, die durch persönliches Engagement das Hobby Stockschießen im Verein beleben. 63 Mitglieder hat der Verein, an 96 Abenden trafen sich im Durchschnitt zwölf Stockschützen auf zum Wettstreit um die Daube. Die häufigsten Bahnbesuche verzeichneten Karl Heinz Schläger (87 Mal), Roswitha Erndl (83) und Christian Knöckl (81).

Verabschiedet wurden Ehrenmitglied Matthias Unholzer, Hans und Sebastian Gerstl, Hans Eckl und Hans Dorfmeister. Für 20- und 30-jährige Vereinstreue wurden Matthias Unholzer, Alfred und Josef Schermer, Josef Hasreiter, Max Mutz, Josef Heidecker und Franz Wagner ausgezeichnet.

In ihren Grußworten lobten Stadtrat Robert Kröll und Schirmherr Georg Weigl den kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn. Zum Wahlleiter bestimmte die Versammlung Georg Weigl. Er konnte nach per Akklamation durchgeführtem Wahlgang folgende ESC Vorstandschaft benennen: 1. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger, ihn vertritt Rainer Friedl. Die Kasse führt Siegi Baumgart, das Schriftliche erledigt Ernestine Schläger. Zu Beisitzern berufen wurden Josef Duschl, Roswitha und Rupert Erndl. Die Kasse prüfen Josef Pleintinger und Christa Haslinger. Für die Ordnung auf den Stockbahnen ist Rupert Erndl zuständig. Für das leibliche Wohl sorgt Josef Duschl.as

Gemeinsame Lösungssuche beim Hochwasserschutz

Osterhofen 22. Februar 2017 – Deggendorfer Zeitung

Ortsbesichtigung der IG-Mitglieder mit Vertretern von WWA, RMD und Stadt Osterhofen

Thundorf/Aicha. Zum Lokaltermin hat sich die Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Thundorf-Aicha mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamts (WWA) Deggendorf, der RMD Wasserstraßenbau GmbH und Bauamtsleiter Christian Moosbauer von der Stadt Osterhofen getroffen. Die IG wollte mit den Ortsbesichtigungen Anregungen zu bestimmten Planbereichen beim Hochwasserschutz in den beiden Ortschaften geben. Ersichtlich wurde aus dem Treffen, dass eine konstruktive kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen ausführenden Organen und Anliegern sowie Kommune durchaus zu einer positiven Entwicklung führen kann.
Zum vorgelegten Punktekatalog der IG stellten Wolfgang Leuzinger (WWA Deggendorf) und Oliver Brand (RMD Wasserstraßenplanung München) ein Entgegenkommen in bestimmten Planbereichen in Aussicht, sofern die eingegangenen Vorschläge und Anregungen von der Stadtgemeinde Osterhofen fristgerecht an die Planungsobrigkeit weitergeleitet werden. Der von IG-Sprecher Franz Eichinger vorgestellte Katalog umfasste das Anlegen von Parkflächen an den Deichen in den Ortschaften Thundorf-Aicha, die Gestaltungen der Schutzmauern- und Pumpwerk-Umgebungen, die Binnenentwässerung in den Ortsteilen und den Altwasserarm Wirtgraben in Aicha als Entwässerungs-Element mit Pumphausneubau. Laut Planung soll der Container-Standort an der Überfahrt zur Thundorfer Fähre, der auch als Parkplatz von Naherholungssuchenden genutzt wird, wegfallen und der Pumphauszufahrt, der Deichüberfahrt, der Logistik bei Katastropheneinsätzen sowie der Löschwasserentnahmestelle zugeordnet werden. Als Lösung des Problems bieten sich verfügbare Freiflächen an, die eine Kaufoption eröffnen und damit den benötigten Platzverhältnissen entgegenkommen. Als Alternative zur Container-Abstellfläche empfahl Eichinger ein kleines Areal direkt an der Ostseite des Schöpfwerkes zu nutzen. Betrachtet wurde auch die Behinderten-gerechte Dammbegehung samt Aufgehhilfen, wobei wegen des Platzmangel auf der Landseite ein neuer Standort erwogen werden muss.

Einigkeit herrschte über die Vorschläge der Gestaltung für die bis 1,2 Meter hohe und etwa 400 Meter lange Schutzmauer und die Verweilplätze auf der Deichkrone. Sie soll pflegeleicht und den Vorgaben der Naturschutzbehörde entsprechend ausgearbeitet werden.

Ein weiterer Diskussionspunkt galt dem Binnen-Entwässerungssystem an der Nordseite Thundorfs, das sich noch in Bau befindet. Dabei ist eine Teilung der Entwässerung durch Neugräben mit Zulaufrichtung Aicha bzw. Neupumpwerk Thundorf vorgesehen, was jedoch einen Mehrbedarf an Agrarflächen erfordert. Dammflächen und Hinterwege müssen im Notfall stabil Befahrbarkeit sein, entsprechende Erläuterungen dazu müsse die Kommune an die Ämter weiterleiten, erläuteten die Fachmänner.

Bei der Ortsbegehung in Aicha argumentierten die Fachleute Leuzinger und Brand gegen eine Freilegung des verlandenden Wirtweihers. Der Grund: Der Weiher dient keinem wasserwirtschaftlichen Zweck, die Pumpenleistung des neu zu erstellenden Schöpfwerkes reiche aus, auch eine bestimmte Schmutzfracht abzusaugen – wobei ein fest fixierter Wasserstand die Pumpentätigkeit regelt. Zudem müsste für das Vorgehen die Zustimmung der Naturschutzbehörde eingeholt werden.

Ersichtlich wurde bei der Besichtigung des gesamten Bauareals, dass Transportwege, Parkplätze, Schutzmauer und Gestaltung mit Neuanlage des Schöpfwerkes in keinem Vergleich zu Thundorf stehen. Hier sei ein vernünftiges Planen und Umsetzen des Vorhabens nötig. Bestehen bleibt das 1933 seiner Bestimmung übergebene Pumpwerk, das künftig zu einem Info-Punkt umgestaltet werden soll.

Ablehnung erteilten die Wasserbauer dem Vorschlag von IG-Mitglied Siegfried Rauscher: Er sieht die optimale Binnenentwässerung des Poschenlohgrabens und das Trockenhalten der Flure nicht in der Ableitung zum Wirtgraben, sondern in einem Graben, der parallel zum neu angelegten Polder zwischen Aicha und Mühlham verläuft. Dessen Wasser soll über den Mühlbach dem Neuschöpfwerk Mühlham zugeführt werden. Brand und Leuzinger halten hingegen am bislang genutzten und kompakten Entwässerungssystem mit selbstregelndem Rückstau-Mechanismus fest. Die in Frage gestellte Sicherheitslage halten sie für nicht angemessen, da das Einzugsgebiet der Entwässerung von der erhöhten Pumpenleistung im Neuschöpfwerk Aicha abhängig wird.

Beim abschließenden Gespräch wurde die Problematik Grundstücksfragen und Preise diskutiert: Ohne deren frühzeitige Klärung bestehe wenig Hoffnung auf baldigen Hochwasserschutz.as

Pflege der Kameradschaft im Mittelpunkt

Osterhofener Anzeiger

Neuwahlen und Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des KSV

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Bürgermeisterin Liane Sedlmeier zeichnet Alois Jahrstorfer mit dem Kanonierabzeichen zusammen mit Heinz Obtmeier und Adi Schweiger (v.l.) aus.

Haardorf. (rs) Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte erster Vorsitzender Adi Schweiger die Mitglieder des Vereins ebenso wie die Ehrengäste. Gekommen waren als Vertreterin der Stadt Osterhofen erste Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Stadtrat Robert Kröll, BKV-Kreisvorsitzenden Heinz Obtmeier, die Festmutter Martina Brandl, der Bezirksvorsitzende der Reservisten Josef Schmid, die Ehrenmitglieder Hans Schröck und Josef Birkeneder, Günther und Josef Zauner als Vertreter der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha und die Vertreter der Vereine.

Schriftführer Rolf Schwinger begann seinem Jahresbericht mit einem Rückblick auf die Jahreshauptversammlung im Jahr 2016, an die Teilnahme an den Versammlungen der Reservistenkameradschaft Haardorf, des OÖ-Kameradschaftsbundes Oftering und des BKV – Kreisverbandes in Oberpöring. Am 1. Mai wurde vom KSV der Jahrtag in Haardorf begangen. Erwähnung fand auch die Beteiligung an den oberösterreichischen Landesmeisterschaften im Kleinkaliber-Schießen in Marchtrenk mit dem Sieg in der Gästeliste und Platz fünf im Gesamtklassement. Der Verein wurde beim Dorfschießen im Stockschießen Sieger. Festschriften wurden als Belegexemplare an die Bayerische Staatsbibliothek in München gesandt. Mit Abordnungen beteiligte man sich an den Fronleichnamsumzügen in Haardorf und Aicha. Der Volkstrauertag wurde in Aicha, Haardorf und Niedermünchsdorf begangen, ebenso nahm man an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt teil. Mit der traditionellen Christbaumversteigerung wurde das Vereinsjahr abgeschlossen. Die von den Kassenprüfern Hans Schwarzhuber und Franz Wiesmann für in Ordnung befundene Kassenführung legte Kassier Robert Kröll offen, die für das vergangene Jahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte.

Vorsitzender Adi Schweiger lobte den Kameradschaftsgeist, der sich besonders in der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins und bei Beerdigungen verstorbener Kameraden zeigte. Der Kassenstand gebe Sicherheit für künftige Aufgaben.

In ihrem Grußwort verwies erste Bürgermeisterin Liane Sedlmeier auf das brüchige friedliche Miteinander in unserem Land. Wer in unser Land komme, müsse sich registrieren lassen und ausweisen können. „Ihm muss auch bewusst sein, dass er in ein Land mit christlichen Traditionen komme und sich somit der aufnehmenden Gesellschaft anpassen muss“.

Nach der Entlastung des Vorstands t übernahm Liane Sedlmeier die Neuwahlen. Wiedergewählt wurden Adi Schweiger als erster Vorsitzender und Horst Feigl als sein Stellvertreter.

Als neuer dritter Vorsitzender wurde Florian Donnerbauer gewählt. Schriftführer wurde Rolf Schwinger und Kassier Robert Kröll. Kanoniere sind weiterhin Alois Jahrstorfer und Günther Zauner, die Aufgabe des Fähnrichs übernimmt Florian Donnerbauer. Für weitere drei Jahre übernehmen Franz Wiesmann und Hans Schwarzhuber die Prüfung der Kasse.

Kreisvorsitzender der BKV, Heinz Obtmeier, lobte in seinem Grußwort den KSV Haardorf als aktiven Verein, der so nicht untergehen kann. Er richtete einen Appell an die Pflege der Kameradschaft und an die notwendige Zusammenarbeit anderer örtlicher Vereine mit dem Traditionsverein. Mit dem Kanonierabzeichen in Bronze für über zehn Jahre Böllerschießen wurde Alois Jahrstorfer ausgezeichnet. Das silberne Abzeichen erhielt Günther Zauner für den Dienst über 18 Jahre.

Mit Gold wurde Adi Schweiger für 24 Jahre um Umgang mit Schießpulverladungen geehrt. Mit dem Reservisten-Verdienstkreuz wurden Josef Pleintinger, Josef und Günther Zauner ausgezeichnet. Die Auszeichnungen nahmen Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Heinz Obtmeier im Beisein von Vorsitzenden Adi Schweiger vor.

Im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde über den Zustand der alten Fahne von 1898 diskutiert. Es gab die Vorschläge, die Fahne zu vakuumieren oder zu überholen. Angesprochen wurde auch eine Renovierung des Kriegerdenkmals, was Aufgabe der Stadt Osterhofen wäre.

Am Ende der Veranstaltung gab Vorsitzender Adi Schweiger noch Termine bekannt: Am 17./18. Februar ist die BKV-Kreismeisterschaft im Schießen in Otzing, am 7. Mai findet der Jahrtag statt, am 3. September die 110-Jahr-Feier des OÖ-Kameradschaftsbundes Oftering und am 7. Oktober die BKV-Friedenswallfahrt in Altenmarkt.

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Der neue Vorstand, die Ehrengäste und die Geehrten. (Fotos: Schwinger)

 

„Thomas Etschmann wird 2020 noch mehr wert sein“

Osterhofen 21. Dezember 2016 – Deggendorfer Zeitung

Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Osterhofen mit Ehrungen – Bruni Irber ist auf dem Weg der Genesung

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Osterhofen. Sie ist eine Kämpferin geblieben. Sicher, der Schlaganfall hat Bruni Irber gezeichnet, aber er konnte nicht ihren Mut brechen. Es mögen dunkle Stunden hinter ihr liegen, aber aufgegeben hat sie nicht. Am Sonntagabend hat Bruni Irber die Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins in den „Arcobräu Stuben“ besucht und versprühte eine Zuversicht, die die arg gebeutelte SPD gebrauchen kann.

„Wir freuen uns, dass du wieder so fit bist“, begrüßte Ortsvorsitzender Thomas Etschmann die Stadträtin und ehemalige Bundestagsabgeordnete. „Liebe Bruni, ich freue mich, dich so aufrecht zu sehen“, sagte MdB Rita Hagl-Kehl. Unter den weiteren Gästen waren SPD-Kreisvorsitzender Ewald Straßer und sein Vorgänger Georg Weiß, Fraktionssprecher Karl-Heinz Hierzegger und Bernhard Taubenberger.

Gelassen beantwortete Bruni Irber die immer gleichen Fragen nach ihrem Gesundheitszustand. Nach der Reha war sie noch auf den Rollator angewiesen. Jetzt hat sie gute Aussichten, im kommenden halben Jahr wieder ganz zu genesen. Lächelnd erzählte sie, dass sie nun mit dem Stock gehen könne. „Ella Taubenberger hat mir Reinfrieds Stock gebracht“, erzählte sie dankbar lächelnd. Mit Reinfried Taubenberger haben die Osterhofener Genossen heuer eines ihrer Urgesteine verloren. Dass sie sich nun auf seinen Stock stützen kann, ist mehr als eine schöne Geste. Es ist ein Ausdruck von Zusammenhalt und tiefer Freundschaft.

Im Jahresrückblick von Thomas Etschmann sowie den Grußworten von Rita Hagl-Kehl und Ewald Straßer ließen sich die Themen kommender Wahlkämpfe erkennen. Von Flüchtlingen, Terror, Gefahr von rechts. Donald Trump und Altersarmut war die Rede. „Wir müssen als Sozialdemokraten gemeinsam für ein soziales und lebenswertes Deutschland kämpfen“, sagte Hagl-Kehl. „Die nationalistischen Hunde zerren an ihren Ketten“, erklärte Straßer und bekräftigte, dass „Nationalismus immer Krieg bedeutet.“ Wichtiger als die K-Frage sei das Wahlprogramm, fand Etschmann, und sprach sich für eine stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen und eine auskömmliche Rente nach österreichischem Vorbild aus.

Drei Genossen wurden für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Karl Wagner, Martin Schwarzhuber und Thomas Etschmann traten 1996 in die SPD ein. Etschmanns Ehrenurkunde überreichte Bernhard Taubenberger, der nach längerer Pause wieder an einer SPD-Weihnachtsfeier teilnahm.

„Als Bub habe ich in den rauchgeschwängerten 1970-ern immer Flöte gespielt“, erinnerte sich Taubenberger schmunzelnd an vergangene Weihnachtsfeiern. „Thomas ist ein Glücksfall für die SPD Osterhofen, der im Kommunalwahlkampf 2020 noch mehr wert sein wird“, betonte Taubenberger.

Den besinnlichen Teil gestalteten Jakob Irber und Karl-Heinz Hierzegger mit weihnachtlichen Texten sowie die beiden Musiker Martina und Peter Rothmeier. In der Versteigerung brachte Robert Kröll Geselchtes und Sachspenden unter den Hammer. mik

 

Kreisverkehr: „Bürgerwille nicht berücksichtigt“

Osterhofen 12. Dezember 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat Kröll kritisiert Entscheidung des Bauausschusses

Osterhofen. Mehrere Bürger von Osterhofen bedauern, dass nicht auch der Arbinger und der Mühlhamer Kreisel vom Bauhof der Stadt gepflegt werden: Dies drückte Stadtrat Robert Kröll am Donnerstag im Stadtrat aus.

Lob gab es für die gärtnerische Gestaltung der Kreisverkehre an der B 8 und in der Wisselsinger. Doch einen Antrag, auch die weiteren Kreisel zu pflegen, hatte der Bauausschuss kürzlich abgelehnt, weil der Aufwand für die Mitarbeiter zu hoch wäre. Damit, so Kröll, würde „der Bürgerwille nicht berücksichtigt“.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier erläuterte, die Pflege sei nur bei den neu gebauten Kreisverkehren möglich, nicht aber die Aufnahme weiterer freiwilliger Aufgaben. Der Wunsch sei verständlich, aber angesichts der 111 Quadratkilometer Stadtfläche sei sie froh, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. gs