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Gemeinsame Lösungssuche beim Hochwasserschutz

Osterhofen 22. Februar 2017 – Deggendorfer Zeitung

Ortsbesichtigung der IG-Mitglieder mit Vertretern von WWA, RMD und Stadt Osterhofen

Thundorf/Aicha. Zum Lokaltermin hat sich die Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Thundorf-Aicha mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamts (WWA) Deggendorf, der RMD Wasserstraßenbau GmbH und Bauamtsleiter Christian Moosbauer von der Stadt Osterhofen getroffen. Die IG wollte mit den Ortsbesichtigungen Anregungen zu bestimmten Planbereichen beim Hochwasserschutz in den beiden Ortschaften geben. Ersichtlich wurde aus dem Treffen, dass eine konstruktive kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen ausführenden Organen und Anliegern sowie Kommune durchaus zu einer positiven Entwicklung führen kann.
Zum vorgelegten Punktekatalog der IG stellten Wolfgang Leuzinger (WWA Deggendorf) und Oliver Brand (RMD Wasserstraßenplanung München) ein Entgegenkommen in bestimmten Planbereichen in Aussicht, sofern die eingegangenen Vorschläge und Anregungen von der Stadtgemeinde Osterhofen fristgerecht an die Planungsobrigkeit weitergeleitet werden. Der von IG-Sprecher Franz Eichinger vorgestellte Katalog umfasste das Anlegen von Parkflächen an den Deichen in den Ortschaften Thundorf-Aicha, die Gestaltungen der Schutzmauern- und Pumpwerk-Umgebungen, die Binnenentwässerung in den Ortsteilen und den Altwasserarm Wirtgraben in Aicha als Entwässerungs-Element mit Pumphausneubau. Laut Planung soll der Container-Standort an der Überfahrt zur Thundorfer Fähre, der auch als Parkplatz von Naherholungssuchenden genutzt wird, wegfallen und der Pumphauszufahrt, der Deichüberfahrt, der Logistik bei Katastropheneinsätzen sowie der Löschwasserentnahmestelle zugeordnet werden. Als Lösung des Problems bieten sich verfügbare Freiflächen an, die eine Kaufoption eröffnen und damit den benötigten Platzverhältnissen entgegenkommen. Als Alternative zur Container-Abstellfläche empfahl Eichinger ein kleines Areal direkt an der Ostseite des Schöpfwerkes zu nutzen. Betrachtet wurde auch die Behinderten-gerechte Dammbegehung samt Aufgehhilfen, wobei wegen des Platzmangel auf der Landseite ein neuer Standort erwogen werden muss.

Einigkeit herrschte über die Vorschläge der Gestaltung für die bis 1,2 Meter hohe und etwa 400 Meter lange Schutzmauer und die Verweilplätze auf der Deichkrone. Sie soll pflegeleicht und den Vorgaben der Naturschutzbehörde entsprechend ausgearbeitet werden.

Ein weiterer Diskussionspunkt galt dem Binnen-Entwässerungssystem an der Nordseite Thundorfs, das sich noch in Bau befindet. Dabei ist eine Teilung der Entwässerung durch Neugräben mit Zulaufrichtung Aicha bzw. Neupumpwerk Thundorf vorgesehen, was jedoch einen Mehrbedarf an Agrarflächen erfordert. Dammflächen und Hinterwege müssen im Notfall stabil Befahrbarkeit sein, entsprechende Erläuterungen dazu müsse die Kommune an die Ämter weiterleiten, erläuteten die Fachmänner.

Bei der Ortsbegehung in Aicha argumentierten die Fachleute Leuzinger und Brand gegen eine Freilegung des verlandenden Wirtweihers. Der Grund: Der Weiher dient keinem wasserwirtschaftlichen Zweck, die Pumpenleistung des neu zu erstellenden Schöpfwerkes reiche aus, auch eine bestimmte Schmutzfracht abzusaugen – wobei ein fest fixierter Wasserstand die Pumpentätigkeit regelt. Zudem müsste für das Vorgehen die Zustimmung der Naturschutzbehörde eingeholt werden.

Ersichtlich wurde bei der Besichtigung des gesamten Bauareals, dass Transportwege, Parkplätze, Schutzmauer und Gestaltung mit Neuanlage des Schöpfwerkes in keinem Vergleich zu Thundorf stehen. Hier sei ein vernünftiges Planen und Umsetzen des Vorhabens nötig. Bestehen bleibt das 1933 seiner Bestimmung übergebene Pumpwerk, das künftig zu einem Info-Punkt umgestaltet werden soll.

Ablehnung erteilten die Wasserbauer dem Vorschlag von IG-Mitglied Siegfried Rauscher: Er sieht die optimale Binnenentwässerung des Poschenlohgrabens und das Trockenhalten der Flure nicht in der Ableitung zum Wirtgraben, sondern in einem Graben, der parallel zum neu angelegten Polder zwischen Aicha und Mühlham verläuft. Dessen Wasser soll über den Mühlbach dem Neuschöpfwerk Mühlham zugeführt werden. Brand und Leuzinger halten hingegen am bislang genutzten und kompakten Entwässerungssystem mit selbstregelndem Rückstau-Mechanismus fest. Die in Frage gestellte Sicherheitslage halten sie für nicht angemessen, da das Einzugsgebiet der Entwässerung von der erhöhten Pumpenleistung im Neuschöpfwerk Aicha abhängig wird.

Beim abschließenden Gespräch wurde die Problematik Grundstücksfragen und Preise diskutiert: Ohne deren frühzeitige Klärung bestehe wenig Hoffnung auf baldigen Hochwasserschutz.as

Leserbrief zu: 08.02.2017 (PNP) „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD

Leserbrief zu : „Neid-Debatte“: Wirtschaft kritisiert Boni-Pläne der SPD / 05.02.2017 PNP

IW: Politik nicht zuständig – „Strategie wie Trump“

von Andreas Herholz

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Liebe Wirtschaftsbosse, „ Politik nicht zuständig“ ?

Wenn ihr den Karren an die Wand fährt, wie bei der letzten Banken /  Finanz und Wirtschaftskrise, schreit ihr nach der Politik, Abwrackpräminen / Konjunkturprogramme / Kurzarbeitspläne und und und… wir sind nicht neidisch auf eure millionen Bonuszahlungen. Es ist eine „Moralische Debatte“ eine „ Anstands-Debatte“. Kein Arbeitsplatz der Welt kann diese Zahlungen rechtfertigen.

Es wird Zeit das die Politik die Fäden seines Marionetten-Daseins abschneidet und wieder zum Vertreter des Wählers wird, und sich genau da einmischt wo das Gleichgewicht zwischen Mensch und Wirtschaft aus dem Lot gerät.

Robert Kröll

Osterhofen-Haardorf

Kreisverkehr: „Bürgerwille nicht berücksichtigt“

Osterhofen 12. Dezember 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat Kröll kritisiert Entscheidung des Bauausschusses

Osterhofen. Mehrere Bürger von Osterhofen bedauern, dass nicht auch der Arbinger und der Mühlhamer Kreisel vom Bauhof der Stadt gepflegt werden: Dies drückte Stadtrat Robert Kröll am Donnerstag im Stadtrat aus.

Lob gab es für die gärtnerische Gestaltung der Kreisverkehre an der B 8 und in der Wisselsinger. Doch einen Antrag, auch die weiteren Kreisel zu pflegen, hatte der Bauausschuss kürzlich abgelehnt, weil der Aufwand für die Mitarbeiter zu hoch wäre. Damit, so Kröll, würde „der Bürgerwille nicht berücksichtigt“.

Bürgermeisterin Liane Sedlmeier erläuterte, die Pflege sei nur bei den neu gebauten Kreisverkehren möglich, nicht aber die Aufnahme weiterer freiwilliger Aufgaben. Der Wunsch sei verständlich, aber angesichts der 111 Quadratkilometer Stadtfläche sei sie froh, wenn die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. gs

Rede zum Volkstrauertag 2016

Der Volkstrauertag hat eine lange Tradition, er wurde als Gedenktag für die Kriegsopfer des „Ersten Weltkrieges“ eingeführt …. die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Reichstagspräsident Paul Löbe rief damals eindringlich zur Abkehr von Hass auf und warb für Versöhnung und Verständigung.

Ein Aufruf der schon in der Weimarer Zeit wieder mit Füßen getreten wurde, angesichts der umstrittenen Deutung des Krieges.

Die politisch geteilte Gesellschaft erinnerte am Volkstrauertag zunehmend an den Kampf der deutschen Soldaten … ja man empfahl sogar der nächsten Generationen zur Nachahmung dieser Taten.  Die Nationalsozialisten schrieben diese Deutung 1934 per Gesetz fest:

Der Volkstrauertag wurde auf den 16. März gelegt und zum staatlichen „Heldengedenktag“ erklärt.

Es stand nicht mehr das christlich geprägte Totengedenken im Mittelpunkt  /  sondern Heldentum und Kampfbereitschaft … Propaganda für den Krieg nicht für Frieden und Versöhnung.

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch der deutschen Soldaten in Polen der „Zweite Weltkrieg“. Am Ende dieses „Sinnlosen Krieges“ waren über 50. Millionen Tote zu beklagen.

Nach diesem „ Dunklen Kapitel“ der deutschen Geschichte wurde 1945  der Heldengedenktag wieder zum Volkstrauertag und man gedachte den Opfern beider Weltkriege nicht nur den getöteten Soldaten sondern auch den zivilen Opfern. Im Vordergrund standen wieder Trauer um die Toten …. und Frieden / Freiheit und Versöhnung.

Doch was ist der Volkstrauertag Heute … als was sollten wir ihn verstehen :

Es geht vor allem nicht darum beim Gedenken an die Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges, …. das sich alle Deutschen, das wir uns schuldig fühlen sollen. Sondern es geht darum, dass alle Menschen wissen sollen warum Widerstand gegen rechtes Gedankengut / gegen Diktatoren / gegen Kriegstreibern …. Heute wieder notwendiger geworden ist denn Je.

Heute ist dieser Tag allen Opfern von Krieg / Terror und Gewalt gewidmet … der Vergangenheit und der Gegenwart. Wir haben Krieg und Terror noch lange nicht überwunden…. im Gegenteil … Frieden und Freiheit scheinen angesichts der aktuellen weltweiten Kriege / der Terroranschläge …  in weite Ferne gerückt zu sein. Demokratie scheint in einigen Staaten nur noch Makulatur zu sein.

Der heutige Volkstrauertag soll uns auch wieder daran erinnern das Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind. Das wir jeden Tag, ja sogar jede Stunde dafür kämpfen müssen.

Wir sehnen uns nach Frieden ….. nach dem Tag an dem es in den Nachrichten nicht mehr um Gewalt / Krieg und Terror geht, und wir nicht mehr auf einen anderen Sender umschalten weil wir das alles nicht mehr sehen und hören wollen.

Doch für ein Leben in Frieden kann und muss jeder von uns selber etwas tun…. wir dürfen uns nicht nur auf die Politik verlassen … wir müssen selber anfangen die Werte die wir von anderen Menschen derzeit einfordern wieder selber zu leben.

Wir reden ständig davon z.B.  wie wichtig die Integration von Flüchtlingen ist. Und gleichzeitig sind wir selber dabei uns von unserer eigenen Integration in der Gesellschaft zu verabschieden nur noch wenige nehmen sich Zeit für die Gemeinschaft für das Vereins oder Dorfleben oder für das “ christliche Leben .“  Man beschränkt sich auf seine eigenen vier Wände ….beteuert man habe keine Zeit …. und wie schlecht es einem geht …. und wie gut es die Anderen haben.

Dieser Trend in unsere Gesellschaft führt uns in eine falsche Richtung ….

Wenn wir unseren Kindern wirklich eine Welt  in Frieden hinterlassen wollen brauchen wir eine starke Gemeinschaft von Grund auf…..

Und wir müssen eine Behauptung des deutschen Physiker Georg Lichtenberg klar wiederlegen….diese behauptete :

Gesetzt den Fall, wir würden eines Morgens aufwachen und feststellen, dass plötzlich alle Menschen die gleiche Hautfarbe und den gleichen Glauben haben, wir hätten garantiert bis Mittag neue Vorurteile.

Vorurteile abbauen und eine starke Gemeinschaft … sind der Grundstock für eine starke Demokratie / Grundstock für einen dauerhaften Frieden … in Europa und in der Welt.

Als symbolischen Grundstock lege ich im Namen von uns allen diese Gedenkschale nieder in der Hoffnung dass wir uns aufmachen die Zukunft für unser Kinder in Frieden zu gestalten.  All die Toten der Vergangenheit und der Gegenwart von Krieg / Terror und Gewalt sollen diese Hoffnung untermauern und uns auf den Weg zum Frieden begleiten.

 

 

Stadt übernimmt nicht die Pflege für einen weiteren Kreisverkehr

Osterhofen 5. November 2016 – Osterhofener Zeitung

Bauausschuss stimmt gegen freiwillige Leistung

Osterhofen. Die von den Bauhofmitarbeitern um Stadtgärtner Michael Pokoj bepflanzten und gepflegten Kreisverkehrsanlagen an der Westtangente (Richtung Wisselsing und Richtung Niedermünchsdorf) werden allseits gelobt. Stadtrat Robert Kröll hatte deshalb angeregt, dass die Stadt auch die Pflege am Kreisverkehr bei Mühlham und am Arbinger Kreisel übernehmen könnte.

Dies jedoch lehnte der Bauausschuss am Mittwoch ab. Begründung: Neben Kosten von 1400 Euro für Material und 5500 Euro für den Arbeitseinsatz zur Bepflanzung verursacht jeder Kreisverkehr jährlich 1000 Euro Unterhaltskosten. Und: Die Pflege der beiden neu gebauten Kreisel an der Westtangente beruht auf einer Sondervereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt im Zuge des Straßenneubaus. Für die Pflege weiterer Verkehrskreisel müsste ebenso eine Sondervereinbarung getroffen werden – unabhängig davon, ob die Arbeiten die Stadt oder eine Privatfirma übernimmt. Der Bauausschuss plädierte dafür, dass sich die Stadt auf die Pflichtaufgaben konzentriert und nicht weitere freiwillige Leistungen aufbürdet. Johann Beham regte scherzhaft an, wenn ein Kreisverkehr in Roßfelden gebaut werden, könnte man zum Dank die Bepflanzung übernehmen. gs 

Kommentar:

Schon etwas verwundert…. immer wieder wurden von mehreren Stadträten aller Fraktionen die Kreisverkehre angesprochen mit der Bitte diese zu verschönern. Diese Kreisverkehre konnte man auch als “ Willkommen in Osterhofen “ verstehen, wie es auf der Homepage der Stadt zulesen ist. Eine Einladung in Osterhofen ein zu kaufen /  sich einen schönen Tag in der Herzogstadt zu machen.

Grundsätzlich ist es ja in Ordnung wenn sich eine Kommune/Stadt auf seine Pflichtaufgaben konzentriert. Würde man diese Vorgehensweise etwas konsequenter verfolgen … eine Stadthallensanierung für 2,2 Millionen Pflichtaufgabe? Die Bereitstellung von 1 Million Euro für das Kirchenumfeld der Basilika in Altenmarkt Pflichtaufgabe ?

Nicht falsch verstehen, ich könnte beiden Projekten zustimmen wenn bei der Stadthalle ein schlüssiges Konzept zur Nutzung vorliegen würde und der Zuschuss etwas höher…..außerdem ist es ein Gebäude der Stadt.

Auch dem Kirchenumfeld in Altenmarkt wenn es im Rahmen der 5% Bezuschussung wie üblich gehandhabt werden würden ( Derzeit 100 %  Kostenübernahme der Stadt ) Angesichts der kulturellen Bedeutung, und wenn  Eigenanteil und Eigenleistung stimmen würden gerne auch etwas darüber….

Zu den Pflichtaufgaben gehört die Feuerwehr !

Sicherlich kann man über die eine oder andere Ausgabe bei den Feuerwehren geteilte Meinung haben … und wer mich kennt, weiß das ich nicht für alle Anschaffungen meine Zustimmung im Stadtrat gegeben habe. Doch wenn lange eingeplante FF-Fahrzeuge aus den Haushaltsplänen gestrichen werden … auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden hab ich so meine Bedenken wie und wann man die Begriffe „Pflichtaufgaben“ und „ Freiwillige Leistungen „ gegeneinander ausspielt.

Habe auf den Zeitungsbericht positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten.“ weiter an der Sache dran zu bleiben“! Auch gute Vorschläge/ Ideen um die Kosten zu minimieren.

 

Mehr Licht, mehr Platz im Foyer

Grundsätzlich wäre ich auch für eine Sanierung der Stadthalle gewesen, immer wieder hat sich auch der Stadtrat  dafür ausgesprochen. Doch jetzt wo alle Bedingungen auf den Tisch lagen …. fehlten mir die richtigen und wichtigen Voraussetzungen:

Kein richtiges Konzept für was und wen wir die Stadthalle sanieren, was wollen wir in Zukunft erreichen welche Veranstaltungen sollen stattfinden.

Anfangs 90% Zuschuss in Aussicht gestellt zum Schluss nur rund 24 %

Die Neugestaltung der Stadthalle, das Aussehen hat mich zusätzlich nicht überzeugt. 

Also war meine Abstimmung : Nein

Osterhofen 17. Juni 2016 – Osterhofener Zeitung

Stadtrat beschließt Sanierungsumfang für die Stadthalle – 2,2 Millionen Euro Kosten, 446 100 Euro Zuschüsse

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Osterhofen. Mit fünf Gegenstimmen hat der Stadtrat gestern Abend den Entwurf zur Sanierung der Stadthalle für rund 2,2 Millionen Euro Bruttokosten gebilligt. Da die Stadthalle seit Januar als Gewerbebetrieb geführt wird, belaufen sich die Kosten nach Vorsteuerabzug auf 1 845 500 Euro. Die Förderung aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) beträgt 446 100 Euro.

Zwar waren 90 Prozent Förderung für energetische Sanierungen und Barrierefreistellungen in Aussicht gestellt, da sich aber 1300 Kommunen beworben haben, musste aufgeteilt werden. 600 erhielten einen Zuschlag, darunter Osterhofen, freute sich Bürgermeisterin Liane Sedlmeier. Die Förderquote von 24 Prozent entspreche den erwarteten Zuschüssen bei der Besprechung der Maßnahme in vorausgegangenen Stadtratssitzungen.

Geplant ist ein neues Foyer, das der Stadthalle vorgesetzt wird und durch die Öffnung großer Fensterelemente mit dem Vorplatz eine Einheit bilden kann, stellte Planer Thorsten Erl vor. Darin können Ausstellungen stattfinden, zudem wird dort die Garderobe untergebracht. Im Bereich der bisherigen Garderobe wird die Toilettenanlage erweitert und zudem ein Behinderten-WC eingebaut.

Der Grundriss des Saals bleibt unverändert, allerdings wird an der Südseite künftig das Stuhllager untergebracht. Dafür soll auf Anregung von Stadtrat Franz Groh noch eine bessere Lösung gefunden werden. Die Küche wird auf Cateringservice reduziert. Die Empore mit Bar muss aufgegeben werden, weil kein zweiter Rettungsweg möglich ist: Die Halle steht bereits auf der Grundstücksgrenze, ein Anbau ist nicht möglich.

Erhalten bleibt die markante Dachgestaltung, allerdings soll die Fassade ein „modernes Gesicht“ durch schmale Fenster erhalten – was unter den Stadträten durchaus umstritten ist. Laut Erl soll damit aber mehr Licht in den Saal gelangen.

Erneuert wird die Saaldecke mit Lüftung und Technik, neu wird auch die Beschallungs- und Medientechnik. Außerdem wird es ein zweites Heizsystem (Bodenheizung im Saal) geben. Automatische Be- und Entlüftung sowie eine neue Bestuhlung sind laut Thorsten Erl in die Kosten ebenfalls eingerechnet.

Karl-Heinz Hierzegger erkundigte sich, ob durch Verzicht auf die Außendämmung Geld gespart werden könnte? Davon rät Planer Erl in Absprache mit dem Energieberater ab, da dies angesichts der neuen Fenster Feuchteprobleme im alten Mauerwerk bringen würde. Zudem müsste man Putz und Fassade auch ohne Dämmung sanieren.

Die Sanierung schieße über das Ziel hinaus, wandte Mathias Meier ein, eine Erneuerung der Deckenhalle sei der wichtigste Aspekt. Auch weitere Stadträte hatten Bedenken angesichts der hohen Kosten: Rainer Flieger und Johann Beham erkundigten sich, ob nicht doch ein Verschieben der Maßnahme und ein späterer Neubau sinnvoller wären. „Die zwei Millionen Euro könnten wir ganz notwendig brauchen für weitere Projekte“, sagte Beham. Auch Franz-Xaver Lechner sprach sich für ein Verschieben des Vorhabens aus. Ein Neubau, so Bürgermeisterin Sedlmeier, sei angesichts des engen Grundstücks an der Stelle nicht möglich. Auch sei keine Kostenersparnis durch Verzicht auf Ausschreibung der Arbeiten möglich – wie von Bruni Irber vorgeschlagen – da dafür die Halle an Privat verkauft werden müsste.

Das Projekt ist laut Sedlmeier im Stadtrat mehrfach durchgesprochen und in den Haushalt eingerechnet. Außerdem, so Stadtrat Fritz Gößwein, sei die Halle nach der Sanierung eine Bereicherung für die Stadt und geriere zusätzliche Einnahmen. Der Stadtrat habe sich zwei mal für eine Sanierung und gegen einen Neubau ausgesprochen, wandte Paul Ammer ein. Da müsse man nicht „das Pferd neu aufzäumen“, zumal die Halle dann barrierefrei und die Toilettensituation „um 1000 Prozent“ verbessert würden.

Da die Empore wegen des Brandschutzes entfernt werden muss, bat Mario Kaiser darum, die Bar an anderer Stelle einzurichten. Zudem befürchtete er, dass künftig keine Partys mehr möglich seien. Diese werden, so Sedlmeier, weiter zugelassen, allerdings müsse dann mehr auf die Halle geachtet werden. Bislang war die Stadt bei Schäden aufgrund des schlechten Zustands der Halle kulant.

Bruni Irber regte an, ein Betriebskonzept zu erstellen und durch Vermietung der sanierten Halle beispielsweise an Verbände Einnahmen zu gewinnen. Dies erfolgt nach Zustimmung zum Sanierungsentwurf, führte Liane Sedlmeier aus. gs

Leserbrief zu „Bischof Oster erwartet Kirchenschließungen“ 23.03.2016

Veröffentlicht in der PNP 06.04.2016

Schon erschreckend wenn ein Bischof von Kirchenschließungen redet, da fragt man sich was ist unsere Kirche überhaupt? Ein Wirtschaftsunternehmen, das je nach Rentabilität seine Filialen schließt?  Hat die Kirche durch diese Aussage die  Insolvenz des Glaubens bekannt gegeben? Wurde den vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen in der katholischen Kirche durch die Blume die Kündigung ausgesprochen? Ein Buch „ Gott ohne Volk? „ Gott ist nicht ohne Volk vielmehr ist die Kirche ohne Volk. Die Gründe warum die Menschen die Kirche verlassen ist die Kirche selbst, nicht der Glaube an Gott und Jesus Christus.

Außerdem stellt sich mir auch die Frage „Was kommt nach der katholischen Kirche“ Vielleicht doch die Islamisierung des Abendlandes wie es aus manchem Munde zu hören ist? Ich hoffe nicht.

Statt ein Buch zu schreiben über das Ende der Kirchen, sollen die Druckerpressen angeworfen werden um „ Das neue Testament „ zu drucken. Hunderttausende Asylsuchende kommen zurzeit nach Europa, und es ist unsere „Christliche Nächstenliebe“ unser Glaube, unsere Religion die sie Willkommen heißt. Wo sind die Missionare der Kirche die in den Asylunterkünften und an den europäischen Grenzen den Menschen den „Christlichen Glauben“ näher bringen. Gerade jetzt in einer Zeit wo Krieg Terror und Verfolgung auf dem Vormarsch sind braucht die Menschheit eine starke positiv denkende Kirche um Halt und Kraft im Glauben zu geben für die Herausforderungen der Zukunft. Die Kirche sollte sich nicht selbst bedauern wie schlecht es ihr geht, sonder sich auf einen modern, selbstbewussten Weg machen, alte Zöpfe abschneiden und sich dem 21. Jahrhundert anpassen.

Aus dem Zeitungsbericht spüre ich keinen Überlebenswillen sondern eher Resignation der Kirche. Ich hoffe, dass das Buch zu einem anderen Ergebnis kommt.

Robert Kröll

 

Versammlung Hochwasserschutz in der Stadthalle

In Kürze zusammengefasst:

Ortsschutz Thundorf und Aicha ist eine sogenannte vorgezogene Baumaßnahme Baubeginn ca. 2018 (Schöpfwerk Thundorf und Aicha // Damm Ortsbereich Thundorf und Aicha // kleine Dammrückverlegung Aicha / Mühlham )

Dammrückverlegung Thundorf – Aicha // Schöpfwerk Haardorf/Mühlham ist ein eigener Bauabschnitt einer größeren Maßnahme mit dem Bereich Ruckasing / Osterhofen zusammen Baubeginn ca. 2019

Auch ein sog. Sommerdamm zwischen Thundorf und Aicha ( alter bestehender Deich kleiner ) wird wieder geprüft.

Haardorfer Mühlbach/Schöpfwerk: Wird wohl schon ab HQ5 ( 309,60 Höhenmeter ) gepumpt werden. Schöpfwerk soll eine etwas höhere Pumpleistung ( Im Vortrag wurde vom 3m3/s geredet ) erhalten. // Eine neue Info auch für mich als Stadtrat da der Bereich des Schöpfwerkes erst in der nächsten Versammlung 16.10.2015 vorgestellt werden sollte / so der letzte Stand aus der Stadtratssitzung //

Freie Wähler mit dem Radl auf Infotour

🙂 Nein … ich bin nicht „Übergelaufen“ 🙂

Auch die „Freien Wähler“ wollen sich über den Hochwasserschutz informieren !! Es geht um die Sache … nicht um Partei-Geplänkl… Ich hab den Freien Wählern unser Schöpfwerk Haardorfer-Mühlbach gezeigt das uns Dr.Marcel Huber für 2015 zugesagt hat für 3,7 Millionen Euro Baukosten….

🙁 🙁 habs leider selber noch nicht gesehen 🙁  🙁

Osterhofener Zeitung 25.06.2015

Rund 30 Interessierte informierten sich beim Arbeitskreis über den aktuellen Planungsstand zu Deichtrassenführung und Hochwasserschutz

FW Radtour

Osterhofen. Eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Radl unternahmen am Dienstagnachmittag interessierte Freie Wähler, Stadträte der Fraktion und Bürgermeisterin Liane Sedlmeier. Sie radelten entlang der Donau-Deichführung zwischen Mühlham und Thundorf und informierten sich beim örtlichen Arbeitskreis Hochwasserschutz über den gegenwärtigen Sachstand „Deichtrassenführung Donau und Hochwasserschutz“.
An die 30 Interessenten konnte Freie Wähler Vorsitzender Xaver Eckl am Donauflussufer nahe der alten Gemeindekanzlei Aicha zu dieser Info-Fahrt begrüßen. Ziel war es, Aufschluss über örtliche Belange und deren Probleme zu Deichrückverlegungen, gesteuerten oder ungesteuerten Poldern, Donauausbau, Schöpfwerken, Grundstücksproblematik, Binnenentwässerung und Baubeschränkungen vor Ort zu erhalten. Auf dem Radweg das Flussufer von Mühlham bis Thundorf entlang schlängelte sich der Radlwurm, immer bereit, an markanten Planungspunkten einen Stopp einzulegen, der nach Aufklärung durch den Arbeitskreis forderte. Dessen fachliche Antworten blieben meist vage, denn über konkrete Planungsstände ist bislang von amtlichen Stellen nichts bis wenig öffentlich gemacht. Dies rief Unverständnis und Bedenken der Demokratie gegenüber hervor.
In Ordnung empfanden die Teilnehmer, dass die bei Hochwasser gefährlichen Ölheizungsanlagen durch Gas oder Alternativen ersetzt werden. Moniert haben die Vertreter der Interessengemeinschaft, dass man in das Gesamtspektrum Schutzzone keinen Einfluss in Sachen Ausführungskorrekturen nehmen kann, die der zeitlich kurzfristigen Tatsachenentscheidungen an Akzeptanz verlangen.
Bürgermeisterin Liane Sedlmeier wies zum Abschluss der Infofahrt im „Mühlhamer Keller“ darauf hin, dass am Montag, 29. Juni, um 10 Uhr im Deggendorfer Schiffsmeistergebäude die aktuellen Planungsstände zu den Bauabschnitten I: Doppelschleuse Grafenmühle-Thundorf und Bauabschnitt II Thundorf-Mühlham vorgelegt und erläutert werden. Als wünschenswert sehen es die Radler an, dass das Interesse an der Heimat und deren Veränderungen mehr an öffentlichen Einfluss und damit Stärkung erfährt. – as

Zu wenig Informationen zum Planungsfortschritt

Osterhofener Zeitung 30.05.2015

IG Hochwasserschutz besichtigte mit MdL Bernhard Roos Schwachstellen an der Donau

MDL Roos

Mühlham. Mit MdL Bernhard Roos aus Passau hat die Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Thundorf/Aicha/Haardorf an den Flussufern Lokalstation gemacht: Die Mitglieder des örtlichen Arbeitskreises zeigten dem Abgeordneten, wo ihres Erachtens nach Planungs- und Ausführungskorrekturen an Deich-Schutzmaßnahmen der Donau angebracht wären.

Doch Koppelung von Hochwasserschutz
und Donauausbau?

Herausgestellt hat hierbei Arbeitskreis-Sprecher Franz Eichinger den Hochwasserschutz rechts der Donau und die damit verbundenen Auflagen für die Anwohner seitens Landkreis und Bayerischer Staatsregierung. Diese brächten etliche Ungereimtheiten bei Baulandausweisungen und Bauvorhaben mit sich. Wo andernorts Sonderstellungen ohne Rechtfertigung geltend gemacht würden, heiße es rechts der Donau „nicht möglich“, führte Eichinger an.
Auch geschehe nichts in Bezug auf den benötigten landwirtschaftlichen Grunderwerb durch die RMD oder das „Schöpfwerk Mühlbach“ in Mühlham, kritisierte der IG-Sprecher und fragte weiter: Warum werden vorhandene Staatsflächen entlang der Gewässer nicht als Schutzzonen verwendet?
Informationen zum Planungsfortschritt: „Fehlanzeige“, monierte Franz Eichinger. Daher könnten keine vernünftigen Vorschläge zu Planungs- und Ausführungskorrekturen an Deichlinie- und Schutzmaßnahmen eingebracht werden. Nicht nachvollziehbar seien auch die nicht eingehaltenen Allgemeinzeiten zu Planungsvorgaben.
„Wie es scheint wird die Anstrengung ’Hochwasserschutz‘ nicht ernst genommen oder gleich mit dem Donauausbau gekoppelt“, mutmaßt Eichinger, der hundertprozentige Entscheidungen erwartet und 95 Prozent-Lösungen ablehnt.
Für den Hochwasser erfahrenen MdL Bernhard Roos aus Passau muss der Schutz der Bürger wirksam gewährleistet sein. Daher müssten die Möglichkeiten bestehender Schutzmaßnahmen ausgenutzt werden. Gesteuerte oder ungesteuerte Polder sind nicht verkehrt, sie verringern die Probleme der Unteranlieger. Weiträumig müssten die notwendigen Fördergelder aus 300 Millionen Euro an EU-Mitteln und 800 Millionen Euro des Bundes verteilt werden, damit an vorhandenen Sicherheits-Schwachstellen Schutzmaßnahmen errichtet werden können.
Hilfsmaßnahmen und Spendenprogramme, wie sie 2013 erfolgten, werde es nicht mehr geben. Als „Übertrick am Versprechen gemessen“ bezeichnet Roos die politische Aussage der Kostenbeteiligung für Kommunen an der Deichpflege. Sie würden über Jahrzehnte damit nachhaltig belastet.
Ausgesprochen hat sich das MdL für einen getrennten Hochwasser- und Donauausbau. Er findet, dass die HW 100 Kote (Maßstab) zu niedrig angesetzt sei, eher müssten Planungen für HW 300/1000 Kote erfolgen, denn der Klimawandel vollziehe sich schneller als erwartet.
Einwirken auf die Exekutive könne er nicht, Fürsprechen und auf die Probleme hinweisen bei Ministerin Scharf „Ja“, betonte Roos und ließ damit etwas Hoffnung bei der Interessengemeinschaft zurück. – as