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Hochwasserschutz in den Donaugemeinden

Wer mehr über den geplanten Hochwasserschutz an der Donau wissen will hier zwei Links zur EU – Studie und den Bauvorhaben an der Donau.

Link:     EU – Studie/Infos über Hochwasserschutz/Schöpfwerke

  • Ab Seite 201 Bereich Thundorf / Aicha
  • Ab Seite 205 Polder Haardorf / Schäpfwerk
  • Ab Seite 206 Bereich Polder Arbing

Link:     Weitere Infos/Pläne zum Donauausbau/Hochwasserschutz

  • Ergebnisse der Untersuchung
  • Variante A   ( Stand des Ausbau )
  • Und vieles mehr…..

Neu und etwas Übersichtlicher :   www.lebensader-donau.de

Für die Demokratie einsetzen

Osterhofen 24. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Gedenkakt zum Volkstrauertag mit Ansprachen und Kranzniederlegung

Niedermünchsdorf. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils Niedermünchsdorf haben sich am Mittwoch zum Gottesdienst in der St. Hippolyt-Kirche eingefunden, um mit Pfarrer Christian Altmannsperger einen Gottesdienst für die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege zu feiern. Unter den Besuchern war auch Johann Friedberger, ein Teilnehmer des 2. Weltkrieges.

Die Ansprache zum Volkstrauertag hielt als Vertreter der Stadt Osterhofen Stadtrat Robert Kröll. „Wir haben schon viel vergessen, vor allem haben wir vergessen, was Krieg bedeutet, da fast alle von uns dies nie erlebt haben.“ Auch kennen die heutigen Generationen nicht das Gefühl, aus der Heimat vertrieben worden zu sein. Sie haben das Glück, seit 72 Jahren in Frieden zu leben.

Der Volkstrauertag bietet laut Kröll die Gelegenheit sich daran zu erinnern, in einem friedlichen Europa zu leben. Aber es bleibe die Aufgabe, sich für die Demokratie einzusetzen, um nicht Verhältnisse zu bekommen, die zum 2. Weltkrieg geführt haben, mahnte der Stadtrat. Gerade nach der letzten Bundestagswahl müssten die demokratischen Parteien Verantwortung übernehmen.

An der Gedächtnisstätte im Vorraum zur Kirche sprach Pfarrer Christian Altmannsberger ein Gebet für die Gefallenen und Vermissten, für die Opfer von Terror und Gewalttaten. Stadtrat Robert Kröll stellte im Namen der Stadt eine Blumenschale ab. Mit dem „Lied vom guten Kameraden“ endete der offizielle Teil der Gedenkveranstaltung. Die Ehrenwache stellten Erwin Fredl und Günther Zauner von der Reservistenkameradschaft. 1. Vorsitzender Adi Schweiger bedankte sich für die rege Beteiligung am Volkstrauertag. Traditionsgemäß folgte anschließend ein gemütliches Beisammensein in der Bauernstube von Michael Wagner zu Brotzeit und selbst gemachtem Most.sr

 

Herrmann gibt SPD-Vorsitz ab

Osterhofen 23. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Karl-Heinz Schleinkofer zum Nachfolger gewählt

Moos. Sein Amt als Vorsitzender des SPD Ortsverbandes hat Erich Herrmann zur Verfügung gestellt. In der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Schlosswirtschaft verzichtete er auf eine erneute Kandidatur und begründete dies mit beruflichen und privaten Gründen: Er sei dienstlich viel unterwegs und könne dem Amt nicht die nötige Zeit entgegenbringen, sagte Herrmann.

Als seinen Nachfolger schlug er Karl-Heinz Schleinkofer vor, der einstimmig gewählt wurde. Die weiteren Ämter bleiben fast unverändert: Stellvertretender Vorsitzender Max Rüpl, Kassenverwalterin Anneliese Haböck und Schriftführer Ludwig Allinger. Hubert Kurz und Erich Herrmann wurden zu Beisitzern gewählt. Herrmann folgte damit der Bitte von Mitgliedern und Kreisvorsitzendem Ewald Straßer, der die Wahl leitete, sich nicht ganz aus der Vorstandschaft zurück zu ziehen.

Karl-Heinz Schleinkofer wurde außerdem zum Delegierten in die Kreiskonferenz und die Unterbezirkskonferenz gewählt, Max Rüpl zum Ersatzdelegierten. Hilde Hoffmann und Oliver Reinhard wurden zu Kassenprüfern ernannt. Zuvor hatte Anneliese Haböck im Kassenbericht über geordnete Finanzen berichtet und Herrmann seinen Rechenschaftsbericht abgegeben. Er erinnerte an Sitzungen, übergeordnete Versammlungen, Jahresabschlussessen, Licht-im-Fenster, Ferienprogramm und Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier. Im Rückblick auf seine achtjährige Amtszeit nannte er als Höhepunkt die Ausstellung „Energie und Umwelt“. Ein besonderes Erlebnis sei die Berlinfahrt mit MdB Rita Hagl-Kehl gewesen.

Herrmann dankte dem Orts- und Kreisverband für die Unterstützung in den vergangenen Jahren und sagte seinem Nachfolger Hilfe zu. Er werde nicht plötzlich in der Versenkung verschwinden, versprach Herrmann. „Auch als kleiner Ortsverband sind wir wichtig. Wenn es uns nicht gäbe, wäre die kommunalpolitische Landschaft in Moos ärmer“, ist er überzeugt.

Max Rüpl dankte Herrmann namens des Ortsverbandes für seine engagierte Führung und überreichte ein Geschenk. Seinen Einsatz für die SPD stellte auch Kreisvorsitzender Straßer heraus, der den Rückzug bedauerte. Er habe Herrmann als engagierten Ortsvorsitzenden und umgänglichen Menschen geschätzt. Herrmann habe sich kompetent eingebracht und es verstanden, Dinge auf den Punkt zu bringen oder Kritik zu üben, ohne verletzend zu sein. Schleinkofer sagte, er wolle den Verein so gut führen wie Herrmann und sei für neue Ideen offen.

Kreisrat Straßer informierte abschließend über aktuelle Kreistagsthemen. Unter anderem sprach er über den Rufbus, der nach Anfangsschwierigkeiten hoffentlich gut funktioniere und den darbenden öffentlichen Nahverkehr verbessern sollte. Er sprach die beiden neuen Berufsfachschulen in Plattling an und ging auf die Barrierefreiheit ein, die in den Kommunen bis 2023 umgesetzt werden sollte. Diskutiert wurden die Bundestagswahl und das Abschneiden der AfD, das als erschreckend bezeichnet wurde. tf

 

Mehr Dankbarkeit für die Demokratie

Osterhofen 22. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Volkstrauertag in Haardorf – Stadtrat Robert Kröll kritisiert Selbstverständlichkeit von Frieden

Haardorf. Am Vorabend des Volkstrauertages hat Pater Kuriakose in der Kreuzbergkirche einen Gottesdienst für die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege zelebriert. In seiner Predigt zitierte er Papst Johannes Paul II. mit den Worten: „Jeder Krieg ist eine Niederlage der Menschen.“ Die vielen Kriegsgräber und Kriegerdenkmale seien keine Gräber für Helden; sie seien Gedenkstätten für die Soldaten, die in sinnlosen Kriegen kämpfen mussten.
Als Vertreter der Stadt Osterhofen hielt Stadtrat Robert Kröll nach dem Gottesdienst in der Kirche die Ansprache zum Volkstrauertag. Mit einem Zitat von Schriftsteller Karl Kraus nahm er Bezug auf den Ersten Weltkrieg: „Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren hat, vergessen haben, dass man ihn begonnen hat, vergessen haben, dass man ihn geführt hat.“ Die meisten haben nicht mehr erlebt, was Krieg bedeutet: Den Verlust von Angehörigen, die Trauer, den Hunger, die Zerstörungen, die Vertreibungen. Wir leben seit 72 Jahren in Frieden. „Viele schätzen Frieden und Freiheit nicht mehr. Es ist eine Selbstverständlichkeit für Deutschland und Europa geworden“, so Kröll. In ganz Europa schürten rechtspopulistische Parteien die Unzufriedenheit und sie bekämen immer mehr Zulauf. So war es auch damals mit der NSDAP von Adolf Hitler, bis sie 1932 mit 37,2 Prozent stärkste Partei wurde. Mit diesen Erfahrungen sei es wichtig, wieder mehr zu einer demokratie-orientierten Politik zurückzufinden. Der Volkstrauertag bietet dazu die Gelegenheit, dass sich das Volk und die Politik daran erinnern. „Wir müssen uns wieder in das Gedächtnis rufen, was es heißt in Frieden, Freiheit und Demokratie leben zu dürfen“, forderte Kröll.
Anschließend marschierten bei eisigen Temperaturen die Mitglieder des Krieger- und Soldatenvereins und der Freiwilligen Feuerwehr Haardorf zusammen mit Pfarrvikar Kuriakose, den Ministranten und den Dorfbewohnern zum Kriegerdenkmal, das im Zuge der Renovierung der Pfarrkirche St. Martin neu gestaltet wurde. Pater Kuriakose sprach Gebete. Im Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege, an die Opfer von Terror und Gewalttaten unserer Zeit stellte anschließend Stadtrat Robert Kröll zusammen mit 2. Vorsitzenden Horst Feigl eine Schale am Kriegerdenkmal ab. Die Ehrenwache stellte die Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha. Zum Abschluss der Gedenkfeier sang der Kirchenchor das Lied vom guten Kameraden. sr

Herbst-Brot­zeit­tur­nier aus­ge­foch­ten

DONAU-ANZEIGER          Donnerstag, 9. November 2017

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richtete auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr Herbst-Brotzeitturnier aus. Bei angenehmen, sonnigen Temperaturen konnte erster Vorsitzender Karl-Heinz Schläger dazu fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Man kämpfte in einer Doppelrunde um den Sieg. Da es sehr genau zuging, musste öfters mit dem Maßband nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube ist. Dieses Mal schoss man scharf auf einen zu treffenden Stock; zu oft wurde dabei das Ziel verfehlt. Nach manch engen Kämpfen nahm Karl-Heinz Schläger die Siegerehrung zusammen mit Stadtrat Robert Kröll vor. Als Sieger wurde die Mannschaft des EC Greising ohne Punktverlust mit 16:0 Punkten und einer hervorragenden Stockquote von 4,32 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich die Mannschaft „Kosterer-Altenmarkt“ mit 10:6 Punkten und einer Stockquote von 2,14 vor der Mannschaft „Zum Armin“ mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis von 8:8 und einer Stockquote von 1,09. Den 4. Platz belegte „Ritterbräu-Severin-Quelle“ mit 6:10 Punkten vor der Mannschaft der Jugendlichen „Dicht+Ergreifend“ aus Haardorf. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Brotzeit-Sachpreise wie Wurst, Bier Essiggurken, Brot, Käse zum Aussuchen. Dankesworte richtete Stadtrat Robert Kröll an die Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch gemütlich zusammen sitzen und erinnerte sich an vergangene Zeiten. Unser Bild zeigt die siegreiche Mannschaft vom EC Greising mit 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Schläger und Stadtrat Robert Kröll. (Foto: rs)

 

Gedanken zum Volkstrauertag 2017

“ Die letzten Tage der Menschheit“ von Schriftsteller Karl Kraus .. aus Reaktion auf den Ersten Weltkrieg ….. Zitat:

„Alles was gestern war, wird man vergessen haben. Was heute ist, nicht sehen. Was morgen kommt, nicht fürchten. Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren, vergessen haben, dass man ihn begonnen, vergessen, dass man ihn geführt hat. Darum wird er nicht aufhören.“

Sollte Karl Kraus wirklich Recht bekommen ? Werden wir vergessen … oder vielmehr …haben wir schon vergessen…..

… oder wir wissen einfach nicht  was Krieg bedeutet…. weil die meisten von uns es nie erlebt haben.

Wir kennen den Schmerz nicht Angehörige durch die Kugel eines anderen Menschen zu verlieren. Wir kennen es nicht mehr zu hungern … wir kennen es nicht vor dem nichts zu stehen .. wenn das Eigenheim wenn ganze Städte in Schutt und Asche liegt. Wir kennen das Gefühl nicht aus unserer Heimat vertrieben zu werden. Wir haben das Leid des Krieges nie gespürt…. wir leben seit 72 Jahren in Frieden.

Wir wissen es nicht mehr zu schätzen in Frieden und Freiheit zu leben… es ist zur Selbstverständlichkeit für uns in Deutschland in Europa geworden. … doch vor allem wissen viele nicht mehr wem wir diesen Frieden zu verdanken haben…… die Europäischen Union der Zusammenschluss von derzeit 28 Ländern….. sichert uns Frieden / Freiheit und Wohlstand.

Doch genau dieser Wohlstand ist es der uns vergessen lässt in die Vergangenheit zu schauen… wir haben das Gefühl … Krieg ist etwas was uns in Europa nicht mehr passieren kann …. Krieg ist etwas was wir im Fernseher sehn .. tausende Kilometer von uns entfernt in Ländern die nicht so kultiviert sind wie wir in Deutschland und in Europa.

Doch ist es wirklich so….

Viele von uns sind immer mehr und mehr unzufrieden mit Europa mit den großen „Volksparteien“ mit der Flüchtlingspolitik. In ganz Europa schüren rechtspopulistische Parteien Ängste gegen Flüchtlinge gegen Europa… und sie bekommen immer mehr Zulauf…..

auch wie Damals: Die NSDAP die Partei von Adolf Hitler eine Partei die die Demokratie ablehnte bekam bei der Reichstagswahl 1928 einen Stimmenanteil von 2,6 Prozent, 1930 waren es plötzlich 18,3 Prozent und im Juli 1932 wurde sie zur stärksten Partei mit 37,3 Prozent. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler von Deutschland er führte uns 1939 in den 2. Weltkrieg.

In einem Zitat das Adolf Hitzler zugeschrieben wird heißt es: Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht….

Sicherlich hat eine Demokratie wie wir sie in Deutschland haben die Freiheit / die Wahl / das Recht sich selbst als mitbestimmendes Volk abzuwählen….. doch dieses Mal wird uns keiner mehr Glauben wenn wir sagen wir haben es nicht gewusst.

17 Millionen tote des 1. Weltkrieges und 60 Millionen tote des 2. Weltkrieges sprechen eine andere Sprache… sie halten uns einen Spiegel vors Gesicht und werden sagen „ihr…du hast es gewusst“.

Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen noch in einem einheitlichen / friedlichen Europa leben dürfen. Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen eine demokratieorientierte Politik vorfinden werden…

Doch auch die Politik… die demokratischen Parteien müssen ihre Hausaufgaben machen….. sie müssen wieder das tun für was wir sie gewählt haben. „Ihr Volk vertreten“….und wieder zu mehr demokratieorientierter Politik zurückfinden …

Heute am Volkstrauertag ist eine gute Gelegenheit für beide Seiten für Volk und Politik sich daran zu erinnern.

Genauso wie wir uns alle Heute an all die toten des ersten und zweiten Weltkrieges an all die toten von Krieg und Terror der Gegenwart in Trauer erinnern …… um uns wieder ins Gedächtnis  zu rufen was es heißt in Frieden / Freiheit / und Demokratie leben zu dürfen… Seien wir Dankbar für 72 Jahre Frieden in Europa … und hoffen darauf das es so bleiben wird. Für diese Hoffnung lege ich im Namen für uns alle eine Gedenkschale am Kriegerdenkmal nieder.

Robert Kröll

TKC Haardorf „Watten 2017“

Haardorf. Für die Freunde des urbayerischen Kartenspiels „Watten“ hatte der Tischkegelclub ins Vereinslokal Knöckl zu einem Turnier eingeladen. Es meldeten sich 24 Paare an, darunter mit Martina Brandl und Resi Duschl auch zwei Frauen. Gespielt wurde in drei Runden, die Turnierleitung hatte (v.l.) Matthias Moser mit seinem Assistenten Christian Weigl inne. Den Turniersieg errang das Team Karl-Heinz Schläger und Sepp Saller (2. und 3. v.r.) mit zehn Siegen. Der zweite Platz ging an Stefan Apfelbeck und Stefan Weigl mit neun Siegen und 30 Hilfspunkten vor Erwin Fredl und Martin Maier (9 Siege, 25 Hilfspunkte). Den Trostpreis, eine Portion Wurstsalat, gewannen Hans Roos und Benjamin Ammerseder. Stadtrat Robert Kröll (rechts) gratulierte den Gewinnern.sr/Foto: Schwinger

 

Die Feuerwehr wird 150 Jahre alt

Osterhofen 14. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Vier Nationen aus zwei Erdteilen feiern im August 2018 mit „Voxxclub“ – Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Michael Kufner

Osterhofen. Einen Knaller hatte Ehrenkreisbrandrat Leopold Schmid, Vorsitzender der FF Osterhofen, vergangenes Jahr für das 150. Gründungsfest der FF Osterhofen im Jahr 2018 versprochen. Schmid hat untertrieben: Am Festwochenende vom 3. bis zum 5. August wird die Osterhofener Feuerwehr nicht nur einen Knaller zünden, sondern gleich ein ganzes Feuerwerk aus lauter hochkarätigen Veranstaltungen.

Los geht es am Freitag mit „Voxxclub“ und der Antenne-Bayern-Band. Am Samstag treten die Blaskapelle „Krach und Fürchterlich“ und der Gstanzlsänger Hubert „Maus“ Stettmeier auf. Am Sonntag spielt „Aufgmuggt“ die Gäste zum Weißwurstfrühstück ins Zelt. Anschließend gibt es einen Festgottesdienst mit Bänderweihe und einen Festzug.

Traditionell gehört eine Festmutter zu einem Jubiläum. Für dieses Amt konnte es keine Bessere als Michaela Baumgartner geben, der Kommandant Manfred Ziegler in weiser Voraussicht schon den Ehrentitel „Mutter der Feuerknirpse“ verliehen hatte. Eigene Kinder hat Baumgartner jedoch noch nicht. Was also tun? Leopold Schmid präsentierte die perfekte Lösung: In Österreich gibt es bei solchen Anlässen eine Festpatin. Diesen pragmatischen Brauch aus der Alpenrepublik haben die Osterhofener übernommen und Michaela Baumgartner zur Festpatin ernannt.

Die Österreicher wiederum kennen das hierzulande übliche Patenbitten nicht. Nachdem die Freunde aus dem oberösterreichischen Mettmach jedoch von Bräuchen wie dem „Wüstenschnapstrinken“ gehört hatten, stellten sie sich sofort für das Patenbitten zur Verfügung, das voraussichtlich im Februar stattfinden wird. Man darf sicher sein, dass sich die Österreicher spaßige Aufgaben einfallen lassen werden.

Eingeladen sind zudem Feuerwehrkameraden aus dem tschechischen Lhenice im Bezirk Prachatitz und amerikanische „Firefighter“ aus der Bronx von der Engine 75 des Fire Departments der Stadt New York. „Vier Nationen aus zwei Erdteilen“, brachte Leopold Schmid diese weltumspannende Völkerverständigung der Feuerwehren auf den Punkt. Davon war auch Stadtpfarrer Christian Altmannsperger so begeistert, dass er im Lauf der Versammlung der FF Osterhofen beitrat.

Als Kommandant ließ Kreisbrandmeister Manfred Ziegler in seinem Bericht die Aktivitäten der Wehr im vergangenen Jahr Revue passieren. Derzeit hat die Wehr 123 aktive Mitglieder, davon 43 Atemschutzträger. Von dieser Zahl zeigte sich besonders stellvertretender Landrat Roman Fischer beeindruckt. Etliche Mitglieder opferten wieder ihre Freizeit für Ausbildungen und Lehrgänge sowie insgesamt 122 Übungen, bei denen rechnerisch 1721 Mann im Einsatz waren. 121 Mal rückte die FF Osterhofen zu Bränden, Verkehrsunfällen und Technischer Hilfe aus.

Besonders dankte Ziegler den Jugendwarten Markus Urlberger und Stefan Baumgartner sowie Alexander Gerstl, Markus Stern, Max Bauer, Michael Müller und Michaela Baumgartner, der „Mutter der Knirpse“. Derzeit sind 23 Kinder bei den Feuerknirpsen, die im vergangenen Jahr 50 Stunden bei der Feuerwehr verbracht haben. Die Kinderfeuerwehr bietet ein Rundum-Sorglos-Paket an: Die Kinder werden von der Feuerwehr zu den Gruppenstunden daheim abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Besonderer Höhepunkt war das Zeltlager mit Fackelwanderung und Gruselgeschichten am Lagerfeuer. Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr mit 18 Mitgliedern berichtete Jugendsprecher Thomas Windmeißer.

„Jugend, Jugend, Jugend“, freute sich KBI Erwin Wurzer in seinem Grußwort über die Nachwuchsarbeit der FF Osterhofen und lobte die gute Zusammenarbeit mit BRK und weiteren Hilfseinheiten.

Stellvertretender Kommandant Hans Ecker gab Einblick in die Arbeit an der Brandsimulationsanlage (BSA). An 30 Samstagen von Februar bis November trainieren hier 1100 Atemschutzgeräteträger aus ganz Niederbayern. Seit 2005 waren es insgesamt 11 820 Feuerwehrleute, die hier aus- und weitergebildet wurden. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier veranschaulichte diese beeindruckende Zahl in ihrem Grußwort: „Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadtgemeinde Osterhofen!“ Ecker berichtete weiter vom Stand bei der Erweiterung der BSA. So soll ein weiterer 40-Fuß-Container auf den bestehenden aufgesetzt werden. Dann hat die Anlage genug Platz, um mit Möbeln, verstellbaren und sogenannten „Brechtüren“ noch realistischer trainieren zu können.

Besonderer Dank von Ecker und Ziegler galt den 24 Ausbildern, die an der BSA arbeiten und allen Helfern und Unterstützern der Feuerwehr sowie den Vertretern der Behörden und Verwaltungen.

Zum Feuerwehrmann befördert wurden: Benjamin Sageder, Tobias Höppler, Sarah Schmidt, Andreas Göstl und Harry Haselsberger. Das Dienstaltersabzeichen für zehn Jahre erhielten Max Bauer, Pascal Hartl, Michael Müller, Markus Stern und Harry Haselsberger sowie Alexander Saller für 20 Jahre. Seit 25 Jahren leisten Hans Ecker und Werner Schemmerer Dienst in der Feuerwehr.

Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Leopold Schmid unter anderem die Stadträte Paul Ammer und Robert Kröll, KBI Erwin Wurzer, Ehrenkommandant Max Hupfloher, EKBI Klaus Heller, Ehrenvorsitzenden Alois Dobler vom Förderverein, die Abordnung der FF Altenmarkt mit Kommandant KBM Christoph Thiele und stellv. Bereitschaftsleiter Daniel Schmidkonz vom BRK.

Technik im Klärwerk sicher vor Hochwasser

Osterhofen 28. September 2017 – Osterhofener Zeitung

Werkausschuss besichtigt den neuen Anbau – Stadt investiert insgesamt ca. 235 000 Euro in Daseinsvorsorge

Osterhofen. Beim Hochwasser der Donau bricht der Damm und weite Teile der Stadt werden überschwemmt, inklusive der Kläranlage in Blaimberg, die bis hoch zur Dachrinne unter Wasser steht und in der Folge wochenlang ausfällt: Es ist ein Horror-Szenario, das im Juni 2013 beinahe Realität geworden wäre. Damit dieser Katastrophenfall nicht eintritt, hat die Stadt gehandelt und Geld in die Hand genommen: 70 000 Euro wurden in den Anbau eines Technikraums investiert, in dem die für 165 000 Euro neu angeschaffte Schaltanlage nun wasserdicht untergebracht ist.

Vor der Sitzung am Dienstag besichtigte der städtische Werkausschuss das Bauwerk. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sieht darin ein Stück Daseinsvorsorge bzw. -sicherung, da eine Ersatzbeschaffung nach einer Überschwemmung wohl Wochen und Monate dauern würde. Zudem gebe es für die alte, 1994 installierte Anlage schon jetzt keine Ersatzteile mehr. „Sie war einfach nicht mehr auf dem Stand der Technik“, stellt Liane Sedlmeier fest.

Nach Beratung im Werkausschuss wurde der Auftrag für den Technikraum an den Vilshofener Planer Arno Baumgartner vergeben, die Schaltanlage plante die Firma HPE aus Johanniskirchen ein. Im Sommer 2016 wurde die technische Machbarkeit geprüft, heuer im März war Baubeginn. Nachdem man sich entschlossen hatte, nicht aufzustocken – was aus statischen Gründen auch nicht möglich gewesen wäre –, wurde der 5,40 Meter lange, 4,40 Meter breite und zwischen drei und 5,75 Meter hohe Anbau an der Giebelseite des bestehenden Dienstgebäudes im Freiraum in der Zufahrt errichtet. 65 Kubikmeter Wasser undurchlässiger Beton und sechs Tonnen Baustahl wurden dabei verarbeitet. Mit der Ausführung wurden überwiegend Firmen aus der Region beauftragt. Der Zugang zum Anbau ist durch eine Hochwasser-Schutztür vor einer Überflutung gesichert.

Den Einbau der neuen Schaltanlage musste HPE-Geschäftsführer Franz Hofmann unter laufendem Betrieb des Klärwerks bewerkstelligen. Hierbei war die örtliche Nähe der ausführenden Firma SAB Müller GmbH von Vorteil: Die Komponenten der Schaltanlage konnten so direkt auf der Baustelle zusammengesetzt werden, was nicht immer und überall üblich sei. Die Technik wurde an das bestehende System angebunden und ist nun zu 99 Prozent im Anbau installiert. Die Zuleitungen im Raum wurden über der HW-100-Marke von 3,15 Metern (hundertjährliches Hochwasser) verlegt.

Damit die Technik im 18 Quadratmeter großen Anbau nicht überhitzt, wurde durch die Landau Firma Rembeck ein Klimagerät eingebaut, das ebenfalls entsprechend hoch gelagert ist. Bei Hochwasser kann die Anlage abgeschaltet werden, eine zusätzliche Notstrom-Einspeisung ist möglich. Und damit Klärwärter Norbert Leitl künftig weiß, wer vor dem Tor steht, wurde auch noch eine Überwachungskamera am Laternenmast montiert.sch

KSV gewinnt Wanderpokal zum dritten Mal

Osterhofen 31. August 2017 – Osterhofener Zeitung

Trophäe geht nun in den Besitz des Vereins über – Dorfmeisterschaft auf der ESC-Asphaltanlage

 

Haardorf. Bei sonnigem Wetter hat der ESC Haardorf die Dorfmeisterschaft auf der Asphaltanlage an der Kreuzbergstraße ausgerichtet. Es beteiligten sich fünf Mannschaften mit je vier Schützen, wobei in einer Doppelrunde alle gegeneinander antreten mussten. Nach spannenden Wettbewerben gewann der Krieger- und Soldatenverein Haardorf und Umgebung in der Besetzung Josef Hötzinger, Matthias Unholzer, Josef Pleintinger und Horst Feigl mit 15:1 Punkten und einer Stockquote von 2,79. Den zweiten Platz errang der Tischkegelclub mit 12:4 Punkten mit den Schützen Erhard Knöckl, Heinrich Drasch, Alois Jahrstorfer und Thomas Wagner. Mit dem negativen Punkteverhältnis von 7:9 landete die Feuerwehr auf dem dritten Platz. Es schossen Pepe Weigl, Robert Kröll, Alois und Johannes Dorfmeister. Den vierten Platz belegten die Damen des ESC mit 6:10 Punkten vor der Jugendmannschaft der KJG. Die Siegerehrung nahm 1. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Nachdem der Krieger- und Soldatenverein den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge gewonnen hat, geht dieser nun in den Besitz des Vereins über. Den neuen Pokal für 2018 spendete Georg Weigl beim Vereinsjubiläum. Schläger dankte dem KSV-Vorsitzenden Adi Schweiger für die jahrelange Berichterstattung bei der Osterhofener Zeitung. Georg Weigl und Robert Kröll lobten die gelungene Organisation.sr

Übung: Woher das Wasser nehmen, wenn der Wald brennt?

Mittwoch, 5. Juli 2017  – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Zur traditionellen Gemeinschaftsübung trafen sich die Freiwilligen Feuerwehren Haardorf und Langenisarhofen am Poschenlohgraben am Ende der Kreuzbergstraße nach der Asphaltbahn. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Robert Kröll. Angenommen war Rauchentwicklung bei einem Gebäude am nahen Waldrand. Im Graben wurde ein neuer Flachsauger getestet, ob genug Spritzwasser trotz niedrigem Wasserstand entnommen werden kann. Nach kurzer Zeit verlegte sich das Strahlrohr. Als Alternative könnte der herkömmliche Saugkorb verwendet werden, der aber nur für größere Tiefen geeignet ist. Dazu müssten Entnahmestellen geschaffen werden, wie in der anschließenden Besprechung festgestellt wurde. Die andere Einsatzgruppe schloss ihre B-Schläuche am Hydranten an. Es wurde aber festgestellt, dass für eine Waldbrandbekämpfung das Wasser nicht ausreichen würde. Um eine lange Leitung zum 900 Meter entfernten Haardorfer Mühlbach legen zu können, müssten die Schläuche des Landkreises angefordert werden, was mit Kosten verbunden ist. Die Donau ist etwa 200 Meter weiter entfernt. Geführt wurde die Haardorfer Gruppe vom zweiten Kommandanten Florian Donnerbauer, die Langenisarhofener von Gruppenführer Josef Streicher. (Fotos: Schwinger)