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Hochwasserschutz in den Donaugemeinden

Wer mehr über den geplanten Hochwasserschutz an der Donau wissen will hier zwei Links zur EU – Studie und den Bauvorhaben an der Donau.

Link:     EU – Studie/Infos über Hochwasserschutz/Schöpfwerke

  • Ab Seite 201 Bereich Thundorf / Aicha
  • Ab Seite 205 Polder Haardorf / Schäpfwerk
  • Ab Seite 206 Bereich Polder Arbing

Link:     Weitere Infos/Pläne zum Donauausbau/Hochwasserschutz

  • Ergebnisse der Untersuchung
  • Variante A   ( Stand des Ausbau )
  • Und vieles mehr…..

Neu und etwas Übersichtlicher :   www.lebensader-donau.de

Gedanken zum Volkstrauertag 2017

“ Die letzten Tage der Menschheit“ von Schriftsteller Karl Kraus .. aus Reaktion auf den Ersten Weltkrieg ….. Zitat:

„Alles was gestern war, wird man vergessen haben. Was heute ist, nicht sehen. Was morgen kommt, nicht fürchten. Man wird vergessen haben, dass man den Krieg verloren, vergessen haben, dass man ihn begonnen, vergessen, dass man ihn geführt hat. Darum wird er nicht aufhören.“

Sollte Karl Kraus wirklich Recht bekommen ? Werden wir vergessen … oder vielmehr …haben wir schon vergessen…..

… oder wir wissen einfach nicht  was Krieg bedeutet…. weil die meisten von uns es nie erlebt haben.

Wir kennen den Schmerz nicht Angehörige durch die Kugel eines anderen Menschen zu verlieren. Wir kennen es nicht mehr zu hungern … wir kennen es nicht vor dem nichts zu stehen .. wenn das Eigenheim wenn ganze Städte in Schutt und Asche liegt. Wir kennen das Gefühl nicht aus unserer Heimat vertrieben zu werden. Wir haben das Leid des Krieges nie gespürt…. wir leben seit 72 Jahren in Frieden.

Wir wissen es nicht mehr zu schätzen in Frieden und Freiheit zu leben… es ist zur Selbstverständlichkeit für uns in Deutschland in Europa geworden. … doch vor allem wissen viele nicht mehr wem wir diesen Frieden zu verdanken haben…… die Europäischen Union der Zusammenschluss von derzeit 28 Ländern….. sichert uns Frieden / Freiheit und Wohlstand.

Doch genau dieser Wohlstand ist es der uns vergessen lässt in die Vergangenheit zu schauen… wir haben das Gefühl … Krieg ist etwas was uns in Europa nicht mehr passieren kann …. Krieg ist etwas was wir im Fernseher sehn .. tausende Kilometer von uns entfernt in Ländern die nicht so kultiviert sind wie wir in Deutschland und in Europa.

Doch ist es wirklich so….

Viele von uns sind immer mehr und mehr unzufrieden mit Europa mit den großen „Volksparteien“ mit der Flüchtlingspolitik. In ganz Europa schüren rechtspopulistische Parteien Ängste gegen Flüchtlinge gegen Europa… und sie bekommen immer mehr Zulauf…..

auch wie Damals: Die NSDAP die Partei von Adolf Hitler eine Partei die die Demokratie ablehnte bekam bei der Reichstagswahl 1928 einen Stimmenanteil von 2,6 Prozent, 1930 waren es plötzlich 18,3 Prozent und im Juli 1932 wurde sie zur stärksten Partei mit 37,3 Prozent. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler von Deutschland er führte uns 1939 in den 2. Weltkrieg.

In einem Zitat das Adolf Hitzler zugeschrieben wird heißt es: Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht….

Sicherlich hat eine Demokratie wie wir sie in Deutschland haben die Freiheit / die Wahl / das Recht sich selbst als mitbestimmendes Volk abzuwählen….. doch dieses Mal wird uns keiner mehr Glauben wenn wir sagen wir haben es nicht gewusst.

17 Millionen tote des 1. Weltkrieges und 60 Millionen tote des 2. Weltkrieges sprechen eine andere Sprache… sie halten uns einen Spiegel vors Gesicht und werden sagen „ihr…du hast es gewusst“.

Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen noch in einem einheitlichen / friedlichen Europa leben dürfen. Es wird an uns liegen ob zukünftige Generationen eine demokratieorientierte Politik vorfinden werden…

Doch auch die Politik… die demokratischen Parteien müssen ihre Hausaufgaben machen….. sie müssen wieder das tun für was wir sie gewählt haben. „Ihr Volk vertreten“….und wieder zu mehr demokratieorientierter Politik zurückfinden …

Heute am Volkstrauertag ist eine gute Gelegenheit für beide Seiten für Volk und Politik sich daran zu erinnern.

Genauso wie wir uns alle Heute an all die toten des ersten und zweiten Weltkrieges an all die toten von Krieg und Terror der Gegenwart in Trauer erinnern …… um uns wieder ins Gedächtnis  zu rufen was es heißt in Frieden / Freiheit / und Demokratie leben zu dürfen… Seien wir Dankbar für 72 Jahre Frieden in Europa … und hoffen darauf das es so bleiben wird. Für diese Hoffnung lege ich im Namen für uns alle eine Gedenkschale am Kriegerdenkmal nieder.

Robert Kröll

TKC Haardorf „Watten 2017“

Haardorf. Für die Freunde des urbayerischen Kartenspiels „Watten“ hatte der Tischkegelclub ins Vereinslokal Knöckl zu einem Turnier eingeladen. Es meldeten sich 24 Paare an, darunter mit Martina Brandl und Resi Duschl auch zwei Frauen. Gespielt wurde in drei Runden, die Turnierleitung hatte (v.l.) Matthias Moser mit seinem Assistenten Christian Weigl inne. Den Turniersieg errang das Team Karl-Heinz Schläger und Sepp Saller (2. und 3. v.r.) mit zehn Siegen. Der zweite Platz ging an Stefan Apfelbeck und Stefan Weigl mit neun Siegen und 30 Hilfspunkten vor Erwin Fredl und Martin Maier (9 Siege, 25 Hilfspunkte). Den Trostpreis, eine Portion Wurstsalat, gewannen Hans Roos und Benjamin Ammerseder. Stadtrat Robert Kröll (rechts) gratulierte den Gewinnern.sr/Foto: Schwinger

 

Die Feuerwehr wird 150 Jahre alt

Osterhofen 14. November 2017 – Osterhofener Zeitung

Vier Nationen aus zwei Erdteilen feiern im August 2018 mit „Voxxclub“ – Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Michael Kufner

Osterhofen. Einen Knaller hatte Ehrenkreisbrandrat Leopold Schmid, Vorsitzender der FF Osterhofen, vergangenes Jahr für das 150. Gründungsfest der FF Osterhofen im Jahr 2018 versprochen. Schmid hat untertrieben: Am Festwochenende vom 3. bis zum 5. August wird die Osterhofener Feuerwehr nicht nur einen Knaller zünden, sondern gleich ein ganzes Feuerwerk aus lauter hochkarätigen Veranstaltungen.

Los geht es am Freitag mit „Voxxclub“ und der Antenne-Bayern-Band. Am Samstag treten die Blaskapelle „Krach und Fürchterlich“ und der Gstanzlsänger Hubert „Maus“ Stettmeier auf. Am Sonntag spielt „Aufgmuggt“ die Gäste zum Weißwurstfrühstück ins Zelt. Anschließend gibt es einen Festgottesdienst mit Bänderweihe und einen Festzug.

Traditionell gehört eine Festmutter zu einem Jubiläum. Für dieses Amt konnte es keine Bessere als Michaela Baumgartner geben, der Kommandant Manfred Ziegler in weiser Voraussicht schon den Ehrentitel „Mutter der Feuerknirpse“ verliehen hatte. Eigene Kinder hat Baumgartner jedoch noch nicht. Was also tun? Leopold Schmid präsentierte die perfekte Lösung: In Österreich gibt es bei solchen Anlässen eine Festpatin. Diesen pragmatischen Brauch aus der Alpenrepublik haben die Osterhofener übernommen und Michaela Baumgartner zur Festpatin ernannt.

Die Österreicher wiederum kennen das hierzulande übliche Patenbitten nicht. Nachdem die Freunde aus dem oberösterreichischen Mettmach jedoch von Bräuchen wie dem „Wüstenschnapstrinken“ gehört hatten, stellten sie sich sofort für das Patenbitten zur Verfügung, das voraussichtlich im Februar stattfinden wird. Man darf sicher sein, dass sich die Österreicher spaßige Aufgaben einfallen lassen werden.

Eingeladen sind zudem Feuerwehrkameraden aus dem tschechischen Lhenice im Bezirk Prachatitz und amerikanische „Firefighter“ aus der Bronx von der Engine 75 des Fire Departments der Stadt New York. „Vier Nationen aus zwei Erdteilen“, brachte Leopold Schmid diese weltumspannende Völkerverständigung der Feuerwehren auf den Punkt. Davon war auch Stadtpfarrer Christian Altmannsperger so begeistert, dass er im Lauf der Versammlung der FF Osterhofen beitrat.

Als Kommandant ließ Kreisbrandmeister Manfred Ziegler in seinem Bericht die Aktivitäten der Wehr im vergangenen Jahr Revue passieren. Derzeit hat die Wehr 123 aktive Mitglieder, davon 43 Atemschutzträger. Von dieser Zahl zeigte sich besonders stellvertretender Landrat Roman Fischer beeindruckt. Etliche Mitglieder opferten wieder ihre Freizeit für Ausbildungen und Lehrgänge sowie insgesamt 122 Übungen, bei denen rechnerisch 1721 Mann im Einsatz waren. 121 Mal rückte die FF Osterhofen zu Bränden, Verkehrsunfällen und Technischer Hilfe aus.

Besonders dankte Ziegler den Jugendwarten Markus Urlberger und Stefan Baumgartner sowie Alexander Gerstl, Markus Stern, Max Bauer, Michael Müller und Michaela Baumgartner, der „Mutter der Knirpse“. Derzeit sind 23 Kinder bei den Feuerknirpsen, die im vergangenen Jahr 50 Stunden bei der Feuerwehr verbracht haben. Die Kinderfeuerwehr bietet ein Rundum-Sorglos-Paket an: Die Kinder werden von der Feuerwehr zu den Gruppenstunden daheim abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Besonderer Höhepunkt war das Zeltlager mit Fackelwanderung und Gruselgeschichten am Lagerfeuer. Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr mit 18 Mitgliedern berichtete Jugendsprecher Thomas Windmeißer.

„Jugend, Jugend, Jugend“, freute sich KBI Erwin Wurzer in seinem Grußwort über die Nachwuchsarbeit der FF Osterhofen und lobte die gute Zusammenarbeit mit BRK und weiteren Hilfseinheiten.

Stellvertretender Kommandant Hans Ecker gab Einblick in die Arbeit an der Brandsimulationsanlage (BSA). An 30 Samstagen von Februar bis November trainieren hier 1100 Atemschutzgeräteträger aus ganz Niederbayern. Seit 2005 waren es insgesamt 11 820 Feuerwehrleute, die hier aus- und weitergebildet wurden. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier veranschaulichte diese beeindruckende Zahl in ihrem Grußwort: „Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadtgemeinde Osterhofen!“ Ecker berichtete weiter vom Stand bei der Erweiterung der BSA. So soll ein weiterer 40-Fuß-Container auf den bestehenden aufgesetzt werden. Dann hat die Anlage genug Platz, um mit Möbeln, verstellbaren und sogenannten „Brechtüren“ noch realistischer trainieren zu können.

Besonderer Dank von Ecker und Ziegler galt den 24 Ausbildern, die an der BSA arbeiten und allen Helfern und Unterstützern der Feuerwehr sowie den Vertretern der Behörden und Verwaltungen.

Zum Feuerwehrmann befördert wurden: Benjamin Sageder, Tobias Höppler, Sarah Schmidt, Andreas Göstl und Harry Haselsberger. Das Dienstaltersabzeichen für zehn Jahre erhielten Max Bauer, Pascal Hartl, Michael Müller, Markus Stern und Harry Haselsberger sowie Alexander Saller für 20 Jahre. Seit 25 Jahren leisten Hans Ecker und Werner Schemmerer Dienst in der Feuerwehr.

Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Leopold Schmid unter anderem die Stadträte Paul Ammer und Robert Kröll, KBI Erwin Wurzer, Ehrenkommandant Max Hupfloher, EKBI Klaus Heller, Ehrenvorsitzenden Alois Dobler vom Förderverein, die Abordnung der FF Altenmarkt mit Kommandant KBM Christoph Thiele und stellv. Bereitschaftsleiter Daniel Schmidkonz vom BRK.

Technik im Klärwerk sicher vor Hochwasser

Osterhofen 28. September 2017 – Osterhofener Zeitung

Werkausschuss besichtigt den neuen Anbau – Stadt investiert insgesamt ca. 235 000 Euro in Daseinsvorsorge

Osterhofen. Beim Hochwasser der Donau bricht der Damm und weite Teile der Stadt werden überschwemmt, inklusive der Kläranlage in Blaimberg, die bis hoch zur Dachrinne unter Wasser steht und in der Folge wochenlang ausfällt: Es ist ein Horror-Szenario, das im Juni 2013 beinahe Realität geworden wäre. Damit dieser Katastrophenfall nicht eintritt, hat die Stadt gehandelt und Geld in die Hand genommen: 70 000 Euro wurden in den Anbau eines Technikraums investiert, in dem die für 165 000 Euro neu angeschaffte Schaltanlage nun wasserdicht untergebracht ist.

Vor der Sitzung am Dienstag besichtigte der städtische Werkausschuss das Bauwerk. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sieht darin ein Stück Daseinsvorsorge bzw. -sicherung, da eine Ersatzbeschaffung nach einer Überschwemmung wohl Wochen und Monate dauern würde. Zudem gebe es für die alte, 1994 installierte Anlage schon jetzt keine Ersatzteile mehr. „Sie war einfach nicht mehr auf dem Stand der Technik“, stellt Liane Sedlmeier fest.

Nach Beratung im Werkausschuss wurde der Auftrag für den Technikraum an den Vilshofener Planer Arno Baumgartner vergeben, die Schaltanlage plante die Firma HPE aus Johanniskirchen ein. Im Sommer 2016 wurde die technische Machbarkeit geprüft, heuer im März war Baubeginn. Nachdem man sich entschlossen hatte, nicht aufzustocken – was aus statischen Gründen auch nicht möglich gewesen wäre –, wurde der 5,40 Meter lange, 4,40 Meter breite und zwischen drei und 5,75 Meter hohe Anbau an der Giebelseite des bestehenden Dienstgebäudes im Freiraum in der Zufahrt errichtet. 65 Kubikmeter Wasser undurchlässiger Beton und sechs Tonnen Baustahl wurden dabei verarbeitet. Mit der Ausführung wurden überwiegend Firmen aus der Region beauftragt. Der Zugang zum Anbau ist durch eine Hochwasser-Schutztür vor einer Überflutung gesichert.

Den Einbau der neuen Schaltanlage musste HPE-Geschäftsführer Franz Hofmann unter laufendem Betrieb des Klärwerks bewerkstelligen. Hierbei war die örtliche Nähe der ausführenden Firma SAB Müller GmbH von Vorteil: Die Komponenten der Schaltanlage konnten so direkt auf der Baustelle zusammengesetzt werden, was nicht immer und überall üblich sei. Die Technik wurde an das bestehende System angebunden und ist nun zu 99 Prozent im Anbau installiert. Die Zuleitungen im Raum wurden über der HW-100-Marke von 3,15 Metern (hundertjährliches Hochwasser) verlegt.

Damit die Technik im 18 Quadratmeter großen Anbau nicht überhitzt, wurde durch die Landau Firma Rembeck ein Klimagerät eingebaut, das ebenfalls entsprechend hoch gelagert ist. Bei Hochwasser kann die Anlage abgeschaltet werden, eine zusätzliche Notstrom-Einspeisung ist möglich. Und damit Klärwärter Norbert Leitl künftig weiß, wer vor dem Tor steht, wurde auch noch eine Überwachungskamera am Laternenmast montiert.sch

KSV gewinnt Wanderpokal zum dritten Mal

Osterhofen 31. August 2017 – Osterhofener Zeitung

Trophäe geht nun in den Besitz des Vereins über – Dorfmeisterschaft auf der ESC-Asphaltanlage

 

Haardorf. Bei sonnigem Wetter hat der ESC Haardorf die Dorfmeisterschaft auf der Asphaltanlage an der Kreuzbergstraße ausgerichtet. Es beteiligten sich fünf Mannschaften mit je vier Schützen, wobei in einer Doppelrunde alle gegeneinander antreten mussten. Nach spannenden Wettbewerben gewann der Krieger- und Soldatenverein Haardorf und Umgebung in der Besetzung Josef Hötzinger, Matthias Unholzer, Josef Pleintinger und Horst Feigl mit 15:1 Punkten und einer Stockquote von 2,79. Den zweiten Platz errang der Tischkegelclub mit 12:4 Punkten mit den Schützen Erhard Knöckl, Heinrich Drasch, Alois Jahrstorfer und Thomas Wagner. Mit dem negativen Punkteverhältnis von 7:9 landete die Feuerwehr auf dem dritten Platz. Es schossen Pepe Weigl, Robert Kröll, Alois und Johannes Dorfmeister. Den vierten Platz belegten die Damen des ESC mit 6:10 Punkten vor der Jugendmannschaft der KJG. Die Siegerehrung nahm 1. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Nachdem der Krieger- und Soldatenverein den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge gewonnen hat, geht dieser nun in den Besitz des Vereins über. Den neuen Pokal für 2018 spendete Georg Weigl beim Vereinsjubiläum. Schläger dankte dem KSV-Vorsitzenden Adi Schweiger für die jahrelange Berichterstattung bei der Osterhofener Zeitung. Georg Weigl und Robert Kröll lobten die gelungene Organisation.sr

Übung: Woher das Wasser nehmen, wenn der Wald brennt?

Mittwoch, 5. Juli 2017  – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Zur traditionellen Gemeinschaftsübung trafen sich die Freiwilligen Feuerwehren Haardorf und Langenisarhofen am Poschenlohgraben am Ende der Kreuzbergstraße nach der Asphaltbahn. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Robert Kröll. Angenommen war Rauchentwicklung bei einem Gebäude am nahen Waldrand. Im Graben wurde ein neuer Flachsauger getestet, ob genug Spritzwasser trotz niedrigem Wasserstand entnommen werden kann. Nach kurzer Zeit verlegte sich das Strahlrohr. Als Alternative könnte der herkömmliche Saugkorb verwendet werden, der aber nur für größere Tiefen geeignet ist. Dazu müssten Entnahmestellen geschaffen werden, wie in der anschließenden Besprechung festgestellt wurde. Die andere Einsatzgruppe schloss ihre B-Schläuche am Hydranten an. Es wurde aber festgestellt, dass für eine Waldbrandbekämpfung das Wasser nicht ausreichen würde. Um eine lange Leitung zum 900 Meter entfernten Haardorfer Mühlbach legen zu können, müssten die Schläuche des Landkreises angefordert werden, was mit Kosten verbunden ist. Die Donau ist etwa 200 Meter weiter entfernt. Geführt wurde die Haardorfer Gruppe vom zweiten Kommandanten Florian Donnerbauer, die Langenisarhofener von Gruppenführer Josef Streicher. (Fotos: Schwinger)

 

Erstes Brotzeitturnier der Stockschützen ausgerichtet

Mittwoch, 5. Juli 2017 – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richteten auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr erstes Brotzeitturnier dieser Saison aus. Schirmherr Georg Weigl konnte bei angenehmen Temperaturen fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Man kämpfte in einer Doppelrunde um den Sieg. Da es sehr genau zuging, musste mit dem Maßband manchmal nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube ist. Vorbeikommende Radfahrer und Fußgänger nahmen sich gerne Zeit, um den Sportlern zuzusehen. Erster Vorsitzender Karl-Heinz Schläger nahm nach manch engen Kämpfen die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Als Sieger wurde die Mannschaft des EC Arcobräu Moos mit 13:3 Punkten und einer Stockquote von 2,36 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich der Löwen-Fanclub Thundorf mit 12:4 Punkten vor den Dorffreunden Ruckasing mit 9:7 Punkten. Aufgrund der besseren Stockquote platzierte sich die Mannschaft des EC Greising mit 3:13 Punkten vor dem Bayern-Fanclub Insider aus Plattling. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise zum Aussuchen. Dankesworte richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch zusammen sitzen und erinnerte sich an alte Zeiten. (Fotos: Schwinger)

KJG-Grillparty zeugt von guter Dorfgemeinschaft

PNP Osterhofener Zeitung 21.07.2017

Haardorf. Bei noch angenehmen sommerlichen Temperaturen hat die Katholische Junge Gemeinde (KJG) im Weigl-Stadl und vor dem Feuerwehrhaus eine Grillparty gefeiert. Andreas Weigl begrüßte viele Einheimische und Gäste aus den Nachbarorten, unter ihnen auch Stadtrat Robert Kröll. Für die jüngsten Besucher war eine Hüpfburg aufgeblasen, die immer von Mädchen und Jungen fleißig frequentiert war. Gesprächsthemen gab es an den Tischen genügend: Mit direktem Blick auf die Martinskirche wurde lebhaft über den Baufortschritt diskutiert und auch über den behindertengerechten Zugang, der gerade gepflastert wird. Zu den üblichen Grillschmankerln gab es süffige Getränke. Dass so viele Besucher aus der Ortschaft kamen, zeigt den Zusammenhalt von Alt und Jung in der Dorfgemeinschaft. sr/Foto: Schwinger 

Kriegerdenkmal: Stadt übernimmt Teil der Kosten

PNP Osterhofener Zeitung 22.07.2017

Osterhofen. Stadtrat Robert Kröll hat bei der Stadt beantragt, das Kriegerdenkmal in Haardorf neu zu gestalten, nachdem die Außenanlagen im Zuge der Kirchenrenovierung renoviert wurden. Nach Rücksprache und Ortsterminen mit Kirchenverwaltung und Verantwortlichen des Krieger- und Soldatenvereins verständigte man sich darauf, dass die Stadt die Kosten dafür übernimmt, das Kriegerdenkmal wieder lotrecht zu stellen. Das war nach Setzungen des Bodens in Schieflage geraten. Zudem wird die relativ große Einfassung des Denkmals entfernt und verkleinert in die neue Gestaltung der Außenanlagen integriert. Dafür trägt die Kirche die Kosten. oz 

Damit Kosten nicht ausufern

Dienstag, 27. Juni 2017 – DONAU-ANZEIGER

Referat über die Aufgaben der Rechnungsprüfung

 

Referatsleiter Artur Kolbe, Gemeinderat Thomas Erndl, Referent Ministerialrat a.D. Hartmut Osterburg, Seminarleiter Stadtrat Robert Kröll, 3. Bürgermeister Kurt Erndl, 2. Bürgermeister Thomas Etschmann. (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Hanns-Seidel-Stiftung e.V. hielt im Gasthaus Knöckl mit den Kooperationspartnern Stadt Osterhofen und Gemeinde Künzing ein kommunalpolitisches Seminar ab. Der Referent Ministerialrat a.D. Hartmut Osterburg gab einen Einblick zur Rechnungsprüfung. Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut, und Seminarleiter Robert Kröll, Stadtrat aus Osterhofen, konnten Mandatsträger aller Fraktionen und Mitglieder der Rechnungsprüfungsausschüsse sowie politisch Interessierte begrüßen. In einem Grußwort sprach Gemeinderat Thomas Erndl aus Künzing, ein Alt-Stipendiat der Einrichtung, über die bildungspolitischen Aufgaben der Hanns-Seidl-Stiftung. In seinem Referat ging Osterburg auf die wichtige Aufgabe des Rechnungsprüfungsausschusses ein. Die Mitglieder kontrollieren unter Mitwirkung der Verwaltung den sparsamen und zweckmäßigen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Haushalt und Jahresrechnung sind zentrale Elemente und Basis der Rechnungsprüfung. Darunter falle die Prüfung der rechtlichen Grundlagen und der Verwaltungsaufgaben. Im Vordergrund einer jeden Maßnahme stehen die Wirtschaftlichkeitsprüfung und die Prüfung von Architekten- und Ingenieurleistungen. Beim Angehen eines neuen Projektes darf man sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Bei Bauvorhaben steht zuerst die Bedarfsermittlung und Willensbildung bevor Planungsaufträge an Architekten und Ingenieure vergeben werden. Planungsabläufe und Planungsinhalte müssen feststehen. Nach der Vergabe der Bauaufträge an Baufirmen kommt es zur Durchführung. Zuletzt steht dann die Abrechnung. Ein wichtiger Punkt im gesamten Ablauf ist die Kostenklärung. Osterburg: „Die Gemeinde muss wissen, was sie will, und dies muss sie auch gegenüber Architekten durchsetzen, sonst ufern die Kosten oft aus.“ Das beste Beispiel dazu ist der Bau des Berliner Flughafens. Anhand des neuen Vergaberechts (VOB) von 2016 zeigte er viele praktische Beispiele auf.